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	<title>mein gott und meine welt &#187; Wirtschaft</title>
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	<description>nichts für leute die aus ihren dogmen nicht ausbrechen können</description>
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			<item>
		<title>CDU, VW, K&amp;M und seine Ei-Tea-Spezial-Experten</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2011/08/27/cdu-vw-km-und-seine-ei-tea-spezial-experten/</link>
		<comments>http://meingottundmeinewelt.de/2011/08/27/cdu-vw-km-und-seine-ei-tea-spezial-experten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 08:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Mitgliederdaten der CDU geklaut&#8221; (heise.de) Wie erst jetzt bekannt wurde, ist das Mitgliedernetz der CDU schon im August 2009 Opfer eines Angriffs geworden. (&#8230;) Der Hackerangriff 2009 sei zwar registriert worden, zum damaligen Zeitpunkt konnte aber kein Datenverlust festgestellt werden, erkl&#228;rte ein CDU-Sprecher im Gespr&#228;ch mit heise online. &#8220;Chef, is noch alles da, der Hacker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<a target="_blank" href="http://heise.de/-1331876" >Mitgliederdaten der CDU geklaut</a>&#8221; (heise.de)</p>
<blockquote><p>Wie erst jetzt bekannt wurde, ist das Mitgliedernetz der CDU schon im August 2009 Opfer eines Angriffs geworden.<br />
(&#8230;)<br />
Der Hackerangriff 2009 sei zwar registriert worden, zum damaligen Zeitpunkt konnte aber kein Datenverlust festgestellt werden, erkl&#228;rte ein CDU-Sprecher im Gespr&#228;ch mit heise online.
</p></blockquote>
<p>&#8220;Chef, is noch alles da, der Hacker ist ohne Erfolg weitergezogen.&#8221;</p>
<p>Auch ich habe ab 2009 die CDU mehrfach auf verschiedene Sicherheitsl&#252;cken hingewiesen, aber bisher habe ich nie eine Antwort bekommen. Wenn es mir wirklich wichtig w&#228;re, dann h&#228;tte ich nat&#252;rlich mehrfach zu jeder L&#252;cke nachgehakt, aber bei den Konservativen, die die Asche weitertragen wollen und nicht das Feuer, mache ich da eine Ausnahme. Fr&#252;her oder sp&#228;ter werden auch sie die L&#252;cken feststellen &mdash; auf die eine oder andere Art. :O)<br />
<br style="clear:both" /><br />
&#8220;<a target="_blank" href="http://www.golem.de/1108/85988.html" >Volkswagen anf&#228;llig f&#252;r Angriffe</a>&#8221; (golem.de)</p>
<blockquote><p>VW sei nur schlecht gegen Attacken &#252;ber das Internet gesichert. (&#8230;) in die Produktion eingreifen, (&#8230;) vertrauliche Unterlagen etwa &#252;ber k&#252;nftige Automodelle entwenden.<br />
(&#8230;)<br />
Bisher war VW noch keinen Angriffen &#252;ber das Internet ausgesetzt.
</p></blockquote>
<p>&#8220;Chef, is noch alles da, wir hatten noch nie Besuch von einem Hacker.&#8221;</p>
<p>Was glauben diese Ei-Tea-Spezial-Expert? Nur weil Daten nicht gel&#246;scht wurden oder ein Angriff nicht an die gro&#223;e Glocke geh&#228;ngt wurde, gab es keine Angriffe?</p>
<p>Wie d&#228;mlich muss man sein, um in solchen Firmen einen gut bezahlten Job zu bekommen? Tja, ich werde wohl nie reich werden. :O)<br />
<br style="clear:both" /><br />
Um hier nicht einen falschen Eindruck zu verbreiten, solche Experten werkeln nicht nur in Organisationen und Firmen, die nicht direkt mit dem Internet ihr Geld verdienen.</p>
<p>&#8220;<a target="_blank" href="http://www.gulli.com/news/16909" >Neue Hacker-Gruppe stiehlt 840.000 Kundendaten bei K&amp;M &#8211; Elektronik</a>&#8221; (gulli.com)</p>
<p>Vor zwei Monaten&#8230;</p>
<p>&#8220;<a target="_blank" href="http://www.kmelektronik.de/shop/index.php?id=130" >Achtung! Phishing-Mails im Umlauf!</a>&#8221; (kmelektronik.de)</p>
<blockquote><p>Mittlerweile sind unsere Server wieder online und die entsprechende Sicherheitsl&#252;cke wurde behoben. Unsere Recherchen haben bisher folgendes ergeben:</p>
<p>Am gestrigen Abend (21.06.2011) erhielten viele Kunden unseres Shops eine E-Mail mit dem Betreff „K&amp;M Elektronik Gutschein“, die wie folgt aussah:</p></blockquote>
<p>Ein Angreifer hatte sich damals Zugang zu E-Mail-Adressen und Namen der Kunden verschafft, um echt wirkende E-Mails versenden zu k&#246;nnen. Es wurden per SQL-Injection auch im Shop selber Inhalte hinterlegt, was K&amp;M in der Meldung nat&#252;rlich verschwieg.</p>
<p>&#8220;<a target="_blank" href="http://heise.de/-1265222" >Gezielter Angriff auf Kunden von K&amp;M-Elektronik</a>&#8221; (heise.de)</p>
<blockquote><p>Die Kriminellen nutzen offenbar eine SQL-Injection-L&#252;cke im Webshop von K&amp;M, um einen Verweis auf das extern gehostete Java-Applet in den Quelltext der Shop-Seite beim Aufruf einzubetten.</p></blockquote>
<p>Und nun ist es wieder SQL-Injection, &#252;ber die die Hacker ins System vordrangen, um alle Daten der Kunden, inkl. der Passworte, die nat&#252;rlich im Klartext in der Datenbank gespeichert wurden, zu kopieren.</p>
<p>K&amp;M hatte damals bereits einen Experten zum Schlie&#223;en der Sicherheitsl&#252;cken hinzugezogen. &#220;ber die G&#252;te des Experten kann ich nat&#252;rlich nichts sagen, aber wenn ich (aktuell noch immer) &#252;ber eine einfache Google-Suche SQL-Fehlermeldungen finde und somit auch weitere potenzielle L&#252;cken zu SQL-Injection&#8230; naja, evtl. auch ein Ei-Tea-Spezial-Experte?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>nPA in Aktion</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2011/02/20/npa-in-aktion/</link>
		<comments>http://meingottundmeinewelt.de/2011/02/20/npa-in-aktion/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 12:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Sonntag habe ich eine kleine Website ins Netz geschubst, auf der ich die Seiten aufliste die in irgend einer Form die Nutzung des nPA erlauben. http://npa-in-aktion.de/ In dem PDF Liste der Diensteanbieter mit Berechtigungszertifikat (personalausweisportal.de) findet man zur Zeit 43 verschiedene Anbieter (Stand: 01.02.2011), aber nur auf 9 Websites gibt es auch Futter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Sonntag habe ich eine kleine Website ins Netz geschubst, auf der ich die Seiten aufliste die in irgend einer Form die Nutzung des nPA erlauben.</p>
<p><a target="_blank" href="http://npa-in-aktion.de/" >http://npa-in-aktion.de/</a></p>
<p>In dem PDF <a target="_blank" href="http://www.personalausweisportal.de/cln_164/SharedDocs/Downloads/DE/Liste_Diensteanbieter.html?nn=830462" >Liste der Diensteanbieter mit Berechtigungszertifikat</a> (personalausweisportal.de) findet man zur Zeit 43 verschiedene Anbieter (Stand: 01.02.2011), aber nur auf 9 Websites gibt es auch Futter f&#252;r den neuen Personalausweis.</p>
<p>Irgendwie kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, dass die Anbieter die bereits das Berechtigungszertifikat besitzen noch voll auf der Bremse stehen und sich nicht so recht trauen ihr Zertifikat zu nutzen. Zum Teil gibt es wohl noch technische Probleme und der Personal- und Kostenaufwand ist wohl auch nicht unerheblich.</p>
<p>Auch die Anbieter die bereits den nPA auf ihrer Website unterst&#252;tzen haben noch so einige technische Probleme bzw. Sicherheitsl&#252;cken wo sich mir die Nackenhaare aufstellen, aber dazu sp&#228;ter mehr an dieser Stelle. :O)<br />
<br style="clear:both" /><br />
Noch kurz zu dem was ich da technisch verbrochen habe.</p>
<p>Ja, es ist ein WordPress, aber,<br />
nein, es ist kein Blog.</p>
<p>Ich habe alle Funktionen die einen Blog auszeichnen entfernt, da gibt es nichts zu kommentieren und auch nichts zu spammen oder zu linkbuilden, was der eigentliche Grund f&#252;r die Blog-Kastration war, denn ich will meine Zeit nicht mit diesen SEO-Schwachmaten verschwenden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>AusweisApp, neuer Personalausweis, BSI und Bundesregierung gehackt</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2011/01/18/ausweisapp-neuer-personalausweis-bsi-und-bundesregierung-gehackt/</link>
		<comments>http://meingottundmeinewelt.de/2011/01/18/ausweisapp-neuer-personalausweis-bsi-und-bundesregierung-gehackt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 10:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[so Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern gab es mal wieder sehr kompetente&#8230; &#8220;ePerso: PIN kann ungewollt ausgelesen werden&#8221; &#8220;Neuer Personalausweis per Phishing geknackt&#8221; Die AusweisApp wurde gehackt, &#8230;der neue Personalausweis wurde gehackt, &#8230;das BSI wurde gehackt, &#8230;die Bundesregierung (die den Spa&#223; mit unserem Geld bezahlt) wurde gehackt. OMG! Und dieser Unsinn wurde auch wieder willig per Twitter weiterverbreitet, genauso wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern gab es mal wieder sehr kompetente&#8230;</p>
<p>&#8220;ePerso: PIN kann ungewollt ausgelesen werden&#8221;</p>
<p>&#8220;Neuer Personalausweis per Phishing geknackt&#8221;</p>
<p>Die AusweisApp wurde gehackt,<br />
&#8230;der neue Personalausweis wurde gehackt,<br />
&#8230;das BSI wurde gehackt,<br />
&#8230;die Bundesregierung (die den Spa&#223; mit unserem Geld bezahlt) wurde gehackt.</p>
<p><strong>OMG!</strong></p>
<p>Und dieser Unsinn wurde auch wieder willig per Twitter weiterverbreitet, genauso wie das Problem mit den diakritischen Zeichen. Da hie&#223; es auch der Ausweis w&#228;re unbrauchbar. Das allerdings nur die &#196;NTE zum Teil betroffen sind und weder der nPA noch die App, hat kaum wen interessiert.</p>
<p>Wer lesen (und verstehen) kann, ist voll im Vorteil:<br />
&#8220;<a target="_blank" href="http://janschejbal.wordpress.com/2011/01/17/eperso-pin-diebstahl-ohne-malware/" >ePerso: PIN-Diebstahl ohne Malware</a>&#8221; (janschejbal.wordpress.com)</p>
<blockquote><p>Dieser Angriff nutzt keine Sicherheitsl&#252;cke im Ausweis oder der AusweisApp aus, sondern die Tatsache, dass Nutzer nicht in der Lage sind, echt aussehende von echten Fenstern zu unterscheiden.</p></blockquote>
<p>Die einen sind der Meinung dass das was Jan Schejbal da zeigt gar kein Angriff w&#228;re und die anderen schwelgen in feuchten Tr&#228;umen der neue Personalausweis w&#228;re geknackt worden &mdash; beides ist falsch.</p>
<p>Die Demo ist ein Denkansto&#223; f&#252;r die Benutzer des nPA und ein Schlag ins Gesicht derer, die das schw&#228;chste Glied in der Kette vors&#228;tzlich missachtet haben (um das Projekt nicht zu gef&#228;hrden, denn zu viel Realismus ist sch&#228;dlich f&#252;r den Wirtschaftsstandort Deutschland) und nicht in die Entwicklung des Projektes &#8220;Neuer Personalausweis&#8221; mit einbezogen haben &mdash; den normalen Anwender. </p>
<p>Warum hat man sich wohl per Gesetz r&#252;ckversichert, dass im Schadensfall der Anwender selber schuld sein <strong>muss</strong> und niemals die vom Bund angebotene Technik? Keinmal darf man raten. Nat&#252;rlich weil die Damen und Herren ganz genau wissen, dass der normale Anwender von dem Technikged&#246;ns vollkommen erschlagen ist, weshalb z.B. auch niemand auf abgelaufene oder falsche SSL-Zertifikate achtet, die der Browser beim t&#228;glichen surfen meldet. Genau diese Klientel ist das Ziel der Demo und auch sie ist das Ziel der echten Angreifer.<br />
<br style="clear:both" /><br />
Zu den Piraten und ihrer Presseerkl&#228;rung muss man wohl nicht mehr viel sagen. Sie scheinen zum Teil schon in der etablierten Politik angekommen zu sein.</p>
<p>An dem neuen Personalausweis, der AusweisApp, den Kartenlesern und nicht zu vergessen der (fehlenden) Informationspolitik des BSI und BMI gibt es gen&#252;gend Punkte die man kritisieren kann, da muss man nicht etwas f&#252;r die Presse inszenieren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BVDW verbreitet(e) Malware?</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2010/07/24/bvdw-verbreitete-malware/</link>
		<comments>http://meingottundmeinewelt.de/2010/07/24/bvdw-verbreitete-malware/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 12:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Innenministerium kontert Kritik: De-Mail ist sicher&#8221; (zeit.de) Neben dem &#252;blichen Herbeisehnen &#8220;Zudem sei das System so sicher&#8230;&#8221; las ich noch: Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) forderte, im Gesetzentwurf eine einheitliche Kennzeichnung der De-Mails zu verankern,&#8230; Die Deutsche Post weicht allerdings davon ab, hier soll die Adresse «vorname.nachname@epost.de» lauten. «Zus&#228;tzliche Domains bergen ein erhebliches Risiko, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<a target="_blank" href="http://www.zeit.de/news-nt/2010/7/23/iptc-bdt-20100723-340-25685354xml" >Innenministerium kontert Kritik: De-Mail ist sicher</a>&#8221; (zeit.de)<br />
Neben dem &#252;blichen Herbeisehnen &#8220;Zudem sei das System so sicher&#8230;&#8221; las ich noch:</p>
<blockquote><p>Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) forderte, im Gesetzentwurf eine einheitliche Kennzeichnung der De-Mails zu verankern,&#8230;<br />
Die Deutsche Post weicht allerdings davon ab, hier soll die Adresse «vorname.nachname@epost.de» lauten.</p>
<p>«Zus&#228;tzliche Domains bergen ein erhebliches Risiko, die Endnutzer zu verwirren und so die Eindeutigkeit und die Glaubw&#252;rdigkeit der De- Mail zu gef&#228;hrden», erkl&#228;rte der BVDW.</p></blockquote>
<p>Ich wollte eigentlich nur etwas genauer schauen wer, was, wann gesagt hatte &mdash; denn das was die Deutsche Post anbietet geh&#246;rt <strong>nicht</strong> zu De-Mail, sondern ist ein Konkurrenzprodukt &mdash; aber soweit kam ich gar nicht:<br />
<a href="../../../../../../wp-content/images/bvdw_org-malware.gif" rel="lightbox"><img src="../../../../../../wp-content/images/bvdw_org-malware.jpg" alt="bvdw.org - Malware?" /></a></p>
<p><a target="_blank" href="http://google.com/safebrowsing/diagnostic?tpl=safari&#038;site=bvdw.org&#038;hl=de-de" >Safe Browsing Diagnostic page for bvdw.org</a> (google.com) (<a href="../../../../../../wp-content/images/bvdw_org-safebrowsing.gif" rel="lightbox" title="Safe Browsing Diagnostic page for bvdw.org">Screenshot</a>)<br />
Da hat Google also Malware gefunden oder zumindest etwas verd&#228;chtiges registriert.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Im Quellcode auf bvdw.org fand ich dann einen Hinweis:<br />
<code>&lt;!-- Generated by OpenX 2.8.1 --&gt;</code></p>
<p>&#8220;<a target="_blank" href="https://www.buerger-cert.de/techwarnung_archiv.aspx?param=Zxo7YT%2f0pleWNbSl96ov3A%253d%253d" >Schwachstelle in OpenX erm&#246;glicht Kompromittierung von Ad-Serern</a>&#8221; (buerger-cert.de)</p>
<blockquote><p><strong>Empfehlung</strong><br />
Das B&#252;rger-CERT empfiehlt Adminstratoren von OpenX Ad-Servern [1] ihre Systeme auf Kompromitterung zu &#252;berpr&#252;fen. Desweitern empfiehlt das B&#252;rger-CERT eine Aktualisierung auf Version 2.8.5,&#8230;</p></blockquote>
<p>&#8220;<a target="_blank" href="https://developer.openx.org/jira/browse/OX-5939" >OpenX Ad Server &#8211; SQL Injection on 2.8.4</a>&#8221; (developer.openx.org)<br />
Allerdings ist diese Meldung schon ein paar Monate (!) alt:</p>
<blockquote><p>Created: 03/Mar/10 03:48 PM &nbsp; &nbsp; Updated: 03/Mar/10 03:48 PM</p></blockquote>
<p><br class="clearboth" /><br />
Mit veralteten Software-Versionen und den anderen L&#252;cken (Cross-Site Scripting, Session Fixation, Information Disclosure, etc.) macht bvdw.org keine gute Figur. Aber ihr Slogan &#8220;Wir sind das Netz&#8221; passt zu dem was ich so &#252;blicherweise im Netz finde &mdash; ich habe also nichts herausragend schlechtes gefunden. ;O)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schmiermittelbericht 2</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2010/04/09/schmiermittelbericht-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 07:44:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern berichtete KONTRASTE in &#8220;Sponsoring &#8212; Fragw&#252;rdige Gesch&#228;fte mit der Politik&#8221; (rbb-online.de) &#252;ber das Sommerfest beim Bundespr&#228;sidenten. Erst dachte ich &#8220;Sommerloch, altes Zeuch noch einmal aufbacken?&#8221; aber nein, es gibt doch gen&#252;gend brisante Themen, wenn man sich denn traut &#252;ber das wirklich wichtige in der Welt zu berichten und nicht nur von dem Unfall des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern berichtete KONTRASTE in &#8220;<a href="http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_08_04/sponsoring___fragwuerdige.html"  target="_blank">Sponsoring &mdash; Fragw&#252;rdige Gesch&#228;fte mit der Politik</a>&#8221; (rbb-online.de) &#252;ber das Sommerfest beim Bundespr&#228;sidenten. Erst dachte ich &#8220;Sommerloch, altes Zeuch noch einmal aufbacken?&#8221; aber nein, es gibt doch gen&#252;gend brisante Themen, wenn man sich denn traut &#252;ber das wirklich wichtige in der Welt zu berichten und nicht nur von dem Unfall des Popsternchens, welches sich den Fingernagel abgebrochen hat.</p>
<p>Diese Fernsehmenschen aus Berlin machen so als ob das eine neue Geschichte war, als ob sie da etwas ausgegraben haben was vor ihnen kein Mensch wusste. Wenn man sich als Journalist mit Politik besch&#228;ftigt, dann sollte man schon wissen, das viele Informationen &#246;ffentlich zug&#228;nglich sind, bei denen die Politik gar nicht auf die Idee kommt, das darin zum Teil auch peinliche, zweifelhafte oder gar ungesetzliche Details beschrieben sind.</p>
<p>Bereits am 30.07.2007 schrieb ich in <a href="http://meingottundmeinewelt.de/2007/07/30/schmiermittelbericht/"  target="_blank">Schmiermittelbericht</a> &#252;ber Sponsoring, auch im Bundespr&#228;sidialamt. Hier zitier ich mich mal selber:</p>
<blockquote><p>Zu von Brauchitsch-Zeiten hie&#223; sowas noch “politische Landschaftspflege”, wurde dann zu “Bimbes” und nun hei&#223;t es “Sponsoring” &mdash; gemeint ist immer das Gleiche…</p></blockquote>
<p><br class="clearboth" />  </p>
<h2>Zweijahresberichte des Bundesministeriums des Innern &#252;ber die Sponsoringleistungen an die Bundesverwaltung</h2>
<p></p>
<ol>
<li>Berichtszeitraum: 1. August 2003 bis 31. Dezember 2004</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bmi.bund.de/cae/servlet/contentblob/134444/publicationFile/13171/Erster_Zweijahresbericht_Sponsoring.pdf"  target="_blank">Zweijahresbericht</a></li>
<li><a href="http://www.bmi.bund.de/cae/servlet/contentblob/134446/publicationFile/13172/Erster_Zweijahresbericht_Sponsoring_Tabellarische_Uebersicht.pdf"  target="_blank">Tabellarische &#220;bersicht</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="http://www.bmi.bund.de/cae/servlet/contentblob/134440/publicationFile/13380/2_Zweijahresbericht_Sponsoring.pdf"  target="_blank">Berichtszeitraum: 1. Januar 2005 bis 31. Dezember 2006</a></li>
<li><a href="http://www.bmi.bund.de/cae/servlet/contentblob/775584/publicationFile/44129/dritter_sponsoringbericht.pdf"  target="_blank">Berichtszeitraum: 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2008</a></li>
</ol>
<p>Quelle: jeweils bmi.bund.de / als PDF</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;B&#252;rgerclient&#8221; f&#252;r den ePerso</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2009/11/16/buergerclient-fuer-den-eperso/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 15:32:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[XSS]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Siemens und Openlimit entwickeln B&#252;rgerclient &#8211; Anwendungssoftware f&#252;r den elektronischen Personalausweis&#8221; (golem.de) Siemens wird zusammen mit Openlimit den sogenannten B&#252;rgerclient f&#252;r den elektronischen Personalausweis entwickeln. Den entsprechenden Auftrag vergab das Bundesinnenministerium jetzt an Siemens IT Solutions and Services, Openlimit und die Bundesdruckerei. Dieser &#8220;B&#252;rgerclient&#8221; ist die Software, die auf dem Computer des B&#252;rgers installiert sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<a href="http://www.golem.de/0911/71218.html"  target="_blank" title="Link zu golem.de">Siemens und Openlimit entwickeln B&#252;rgerclient &#8211; Anwendungssoftware f&#252;r den elektronischen Personalausweis</a>&#8221; (golem.de)</p>
<blockquote><p>Siemens wird zusammen mit Openlimit den sogenannten B&#252;rgerclient f&#252;r den elektronischen Personalausweis entwickeln. Den entsprechenden Auftrag vergab das Bundesinnenministerium jetzt an Siemens IT Solutions and Services, Openlimit und die Bundesdruckerei.</p></blockquote>
<p>Dieser &#8220;B&#252;rgerclient&#8221; ist die Software, die auf dem Computer des B&#252;rgers installiert sein muss, die dann die Kommunikation zwischen dem Kartenleseger&#228;t und dem eID-Server herstellt. Es ist eine der Komponenten der ich vertrauen muss, dass sie mit meinen Daten keinen Mist baut.</p>
<blockquote><p>Die eigentliche B&#252;rgerclient-Software soll Openlimit entwickeln.</p></blockquote>
<p>&#8220;<a href="http://www.openlimit.com/de/ueber-openlimit/presse/news/2009/buerger-client.html"  target="_blank" title="Link zu openlimit.com">Adhoc-Mitteilung: OpenLimit realisiert den B&#252;rger-Client</a>&#8221; (openlimit.com)</p>
<p><a href="../../../../../../wp-content/images/openlimit.jpg" rel="lightbox" title="Cross-Site Scripting"><img src="../../../../../../wp-content/images/openlimit.gif" alt="OpenLimit XSS" /></a><br />
Ok, dies ist nur mal wieder etwas Cross-Site Scripting, was wohl an dem CMS bzw. der Form-Erweiterung liegt, aber trotzdem schwindet mein Vertrauen, wenn ich so etwas sehe.</p>
<p>Wer an solch sensiblen Projekten arbeitet, der muss ganz besonders darauf achten, dass nicht der Hauch von Misstrauen auftaucht. Da ich nun annehmen muss, dass diese Firma Software aus fremden Quellen ungepr&#252;ft verwendet, stellen sich mir verschiedene Fragen:</p>
<ul>
<li>Wird im &#8220;B&#252;rgerclient&#8221; auch Fremdsoftware zum Einsatz kommen?
<ul>
<li>Ist dies Open Source, damit man pr&#252;fen kann was sie mit den Daten anstellt?</li>
<li>Wenn es kein Open Source ist, wie wird dann gepr&#252;ft, um unerw&#252;nschte Funktionen darin aufzusp&#252;ren?</li>
</ul>
</li>
<li>Wer bekommt die M&#246;glichkeit in den Quellcode zu schauen, um zu pr&#252;fen, was der &#8220;B&#252;rgerclient&#8221; mit den Daten anstellt?</li>
</ul>
<p><br class="clearboth" /><br />
Da die Verteilung &#252;ber die Einwohnermelde&#228;mter und deren Websites erfolgen soll, frage ich mich, wie man dort verhindern will, dass manipulierte Versionen unter das Volk gebracht werden?</p>
<p>Im letzten Jahr schrieb ich in &#8220;<a href="http://meingottundmeinewelt.de/2008/06/24/meldedaten-leckten-ins-netz/"  target="_blank">Meldedaten leck(t)en ins Netz</a>&#8221; &#252;ber diese &#196;mter, weshalb die Frage nicht ganz unberechtigt ist. Mehr als ein Jahr ist in der IT eine halbe Ewigkeit, in der sich viel &#228;ndern kann, aber bei den &#196;mtern?</p>
<p>Am Arbeitslosenamt sah man in den letzten Wochen ja wie man dort tickt:<br />
&#8220;<a href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/279/492634/text/"  target="_blank" title="Link zu sueddeutsche.de">Bewerber und Betr&#252;ger</a>&#8221; (sueddeutsche.de)</p>
<blockquote><p>Jeder, der sich als Arbeitgeber ausgibt, kommt &#252;ber die Jobb&#246;rse der Arbeitsagentur an sensible Bewerberdaten.</p></blockquote>
<p>Man wollte erst nichts an der bisherigen Praxis &#228;ndern:</p>
<blockquote><p>&#8220;Im Hinblick auf die Engp&#228;sse am Arbeitsmarkt wollte die BA eine Erh&#246;hung der Einstiegsbarrieren f&#252;r die Jobb&#246;rse vermeiden&#8221;, hei&#223;t es in einer Stellungnahme.</p></blockquote>
<p>Erst nach dem &#8220;<a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E3A8716BD4DBF4D79A54CBB919348413E~ATpl~Ecommon~Scontent.html"  target="_blank" title="Link zu faz.net">Missbrauch der Jobb&#246;rse der Arbeitsagentur</a>&#8221; (faz.net) wollte man handeln:</p>
<blockquote><p>Die Bundesagentur reagierte auf diesen und &#228;hnliche Vorf&#228;lle und versch&#228;rft die Zulassungsbedingungen f&#252;r Arbeitgeber, wie BA-Vorstandsmitglied Raimund Becker gegen&#252;ber der F.A.Z. sagte</p></blockquote>
<p>Und hier &#8220;<a href="http://www.heise.de/jobs/meldung/Datenschutzmaengel-bei-neuem-Computersystem-der-Arbeitsagentur-845965.html"  target="_blank" title="Link zu heise.de">Datenschutzm&#228;ngel bei neuem Computersystem der Arbeitsagentur</a>&#8221; (heise.de) wurde &#252;ber die Datenbank geschrieben, &#252;ber die jeder der beim Arbeitslosenamt angestellt ist, auf die Datens&#228;tze aller Arbeitslosen zugreifen kann.</p>
<p>Und wenn ich dann auf Golem noch</p>
<blockquote><p>Unternehmen und Institutionen m&#252;ssen sich ebenfalls authentifizieren, um auf die Daten der B&#252;rger zugreifen zu d&#252;rfen.</p></blockquote>
<p>lese, so wird mir ganz schlecht. Beim Arbeitslosenamt hat es bisher ausgereicht sich als Arbeitgeber auszugeben, um an die Daten der Arbeitssuchenden zu kommen und bei den Melde&#228;mtern reicht es noch immer aus, wenn man ein paar Euro bezahlt, um an Meldedaten der B&#252;rger zu gelangen, sofern diese der Weitergabe nicht explizit widersprochen haben.</p>
<p>Da werden wir wohl die ersten Missbrauchsf&#228;lle abwarten m&#252;ssen, bis man sich mit gro&#223;er Vorsicht dem ePerso und dem &#8220;B&#252;rgerclient&#8221; n&#228;hern kann.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Nach wie vor glaube ich nicht, dass die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Verwaltung schon reif genug sind, um Projekte solcher Tragweite, unter das Volk zu bringen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wie Zertifizierer mit Sicherheitsl&#252;cken ihrer Kunden umgehen sollten</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2009/11/05/wie-zertifizierer-mit-sicherheitsluecken-ihrer-kunden-umgehen-sollten/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 14:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Monaten hatte ich einen Termin bei einem Unternehmen welches auch Zertifikate f&#252;r Webshops ausstellt. Damals fragte ich den Gesch&#228;ftsf&#252;hrer ob die zertifizierten Firmen &#196;nderungen an ihren Seiten melden w&#252;rden, damit eine erneute Pr&#252;fung durchgef&#252;hrt werden kann, um den Status der Zertifizierung aufrechtzuerhalten. Er sagte, dies w&#252;rde keine Firma machen, da jede Pr&#252;fung nat&#252;rlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten hatte ich einen Termin bei einem Unternehmen welches auch Zertifikate f&#252;r Webshops ausstellt. Damals fragte ich den Gesch&#228;ftsf&#252;hrer ob die zertifizierten Firmen &#196;nderungen an ihren Seiten melden w&#252;rden, damit eine erneute Pr&#252;fung durchgef&#252;hrt werden kann, um den Status der Zertifizierung aufrechtzuerhalten. Er sagte, dies w&#252;rde keine Firma machen, da jede Pr&#252;fung nat&#252;rlich auch bezahlt werden muss. Ab und zu w&#252;rde man zwar Hinweise zu &#196;nderungen bekommen und auch nachpr&#252;fen, aber in der Regel warten die Unternehmen bis sie wieder zur j&#228;hrlichen Pr&#252;fung antreten m&#252;ssen. Es g&#228;be auch Firmen die diesen Termin schon fest in ihrer Planung f&#252;r die Website verinnerlicht h&#228;tten und diesen geradezu herbeisehnen, damit sie wieder auf der sichereren Seite stehen. Ich fragte noch einmal nach, ob ich dies richtig verstehen w&#252;rde, denn schlie&#223;lich w&#252;rde seine Firma ihren guten Namen 364 Tage im Jahr f&#252;r etwas hergeben, worauf sie keinen Einfluss hat. Ja, ich hatte richtig verstanden.</p>
<p>Die Problematik bei solchen j&#228;hrlichen Pr&#252;fungen liegt auf der Hand. Die zertifizierte Website besitzt zu dem gepr&#252;ften Termin den, zu dem Zeitpunkt, korrekten Status einer zertifizierten Seite, aber bei der n&#228;chsten &#196;nderung an den Seiten kann sofort eine Sicherheitsl&#252;cke aufgerissen werden, die diesen Status augenblicklich aufhebt.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Eine &#196;nderung die zu neuen L&#252;cken f&#252;hrt, kann vielf&#228;ltiger Natur sein.</p>
<p>Ein Update der verwendeten Software k&#246;nnte zwar den eigentlichen Zweck haben, dass bekannte Sicherheitsl&#252;cken geschlossen werden sollen, aber gleichzeitig tun sich u.U. neue, noch unbekannte, L&#252;cken auf. Hierbei ist es unerheblich, welche Software ein Update erf&#228;hrt. Es k&#246;nnte das Betriebssystem des Servers sein, der Web- oder Datenbankserver oder auch die Shopsoftware selber.</p>
<p>Integriert man z.B. ein ein neues Widget, so wird meist nur eine Zeile Code in die Templates eingef&#252;gt, welche ab sofort ein JavaScript von einem externen Anbieter nachl&#228;dt. Ist der Code des Widgets nicht sorgf&#228;ltig genug programmiert, so k&#246;nnte es sein, dass man sich gerade eine L&#252;cke in sein System eingebaut hat &#8211; ein Widget mit eher unerw&#252;nschten Features.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Ich w&#252;rde nun zwar nicht behaupten, dass diese Zertifikate vollkommen wertlos sind &#8211; da nicht nur die Sicherheit aus technischer Sicht gepr&#252;ft wird, sondern auch die Prozesse  einer Bestellung, die nach dem letzten Klick im Shop folgen &#8211; aber die Zertifizierer sollten dem Endkunden klar machen, dass das Zertifikat, aus technischer Sicht, nur ein Schnappschuss, eine Zustandsbeschreibung f&#252;r den Zeitpunkt der Pr&#252;fung sein kann.</p>
<p>Aus meiner Sicht gibt es nur zwei M&#246;glichkeiten, um mit dieser unbefriedigenden Position, als Zertifikat ausstellende Stelle, umzugehen:</p>
<ol>
<li>Man muss seine Kunden dazu zwingen, jegliche &#196;nderungen an der Website mitzuteilen, damit eine Nachpr&#252;fung erfolgen kann. Jede Nachpr&#252;fung (Datum, evtl. kurze Beschreibung) wird auch f&#252;r den Endkunden Dokumentiert, um auch hier Vertrauen zu schaffen. Wird festgestellt, das &#196;nderungen nicht mitgeteilt wurden, so verf&#228;llt ein Zertifikat mit sofortiger Wirkung, was ebenfalls f&#252;r den Endkunden dokumentier wird.</li>
<li>Dem Endkunden muss glasklar Mitgeteilt werden, dass das Zertifikat f&#252;r das Datum gilt, an dem eine Pr&#252;fung abgeschlossen wurde und er sich darauf verlassen kann, dass zu diesem Datum eine relative Sicherheit bestand &#8211; denn 100% Sicherheit gibt es nicht. Dem Besucher der Website muss aber auch vermittelt werden, dass die n&#228;chste Pr&#252;fung erst in 12 Monaten erfolgt und bis dahin jederzeit L&#252;cken entstehen k&#246;nnten, die alleine im Verantwortungsbereich des Betreibers der Website liegen und nicht der Zertifikat ausstellenden Stelle anzulasten sind.</li>
</ol>
<p><br class="clearboth" /><br />
Die Betreiber der Websites wollen mit der Zertifizierung werben, um dadurch mehr Umsatz zu generieren &#8211; was durchaus legitim ist &#8211; aber, sie m&#252;ssen sich dann auch mehr in die Pflicht nehmen lassen. Wenn eine Website eine Pr&#252;fung erfolgreich durchlaufen hat, so kann man nicht die n&#228;chsten 12 Monate fleissig neue Features einbauen oder &#196;nderungen vornehmen und wirklich meinen, weiterhin mit einem Zertifikat glaubhaft werben zu k&#246;nnen.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Als Zertifizierer k&#246;nnte man aus dem Dilemma &#8211; zwischen 364 Tage Risiko und fortlaufender Pr&#252;fung nach jeder &#196;nderung, welche angeblich kein Websitebetreiber will &#8211; auch entkommen, indem ein neues Produkt mit zwei Stufen angeboten wird.</p>
<ol>
<li>Der Kunde bekommt das bisherige Zertifikat, allerdings mit dem f&#252;r den Endkunden deutlich erkennbaren Hinweis, dass das Zertifikat nur f&#252;r das Datum der Ausstellung des Zertifikats gilt und jegliche zuk&#252;nftigen L&#252;cken von dem Betreiber der Website zu verantworten sind. Sollte der Websitebetreiber eine angeforderte Nachpr&#252;fung erfolgreich durchlaufen, so wird nat&#252;rlich auch das Datum des Zertifikats aktualisiert.</li>
<li>Jegliche &#196;nderungen an der Website m&#252;ssen dem Zertifizierer mitgeteilt werden, welche eine kostenpflichtige Nachpr&#252;fung erfordert. Nur bei dieser Variante kann der Websitebetreiber glaubhaft mit dem Zertifikat werben.</li>
</ol>
<p>Die weiteren Details zu den zwei Varianten m&#252;ssen genau erarbeitet werden, welche auch die juristischen Gesichtspunkte mit einbeziehen, wer wof&#252;r haftbar gemacht werden kann, etc.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Sollte an der aktuellen Vergabepraxis von Zertifikaten nichts ge&#228;ndert werden, so werden wir erleben, dass diese, von der technischen Seite her, vollkommen wertlos werden, da der Endkunde jegliches Vertrauen verloren hat.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Quelle &amp; Co. vs. Internet</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2009/11/01/quelle-co-vs-internet/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 16:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Amazon kennen wir es schon: &#8220;Was kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?&#8221; &#8220;Wird oft zusammen gekauft&#8221; &#8220;Passendes Zubeh&#246;r zu diesem Artikel&#8221; &#8220;Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch&#8221; Im Shop von OTTO (otto.de) gibt es etwas &#228;hnliches: Aber zu welchem Produkt k&#246;nnte das eine Empfehlung sein? Auf dieses Produkt w&#228;re ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Amazon kennen wir es schon:</p>
<ul>
<li>&#8220;Was kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?&#8221;</li>
<li>&#8220;Wird oft zusammen gekauft&#8221;</li>
<li>&#8220;Passendes Zubeh&#246;r zu diesem Artikel&#8221;</li>
<li>&#8220;Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch&#8221;</li>
</ul>
<p>Im Shop von <a href="http://www.otto.de/"  target="_blank" title="Link zu otto.de">OTTO</a> (otto.de) gibt es etwas &#228;hnliches:<br />
<img src="../../../../../../wp-content/images/otto-empfehlung-1.jpg" alt="otto empfehlung 1" /><img src="../../../../../../wp-content/images/otto-empfehlung-2.jpg" alt="otto empfehlung 2" /><br />
<img src="../../../../../../wp-content/images/otto-empfehlung-3.jpg" alt="otto empfehlung 4" /><br />
Aber zu welchem Produkt k&#246;nnte das eine Empfehlung sein?<br />
Auf dieses <a href="../../../../../../wp-content/images/otto-empfehlung-g-1.jpg" rel="lightbox[otto]" title="otto">Produkt</a> w&#228;re ich jetzt nicht gekommen&#8230; ;O)<br />
<a href="../../../../../../wp-content/images/otto-empfehlung-g-2.jpg" rel="lightbox[otto]" title="otto"></a></p>
<p>Und was haben <a href="../../../../../../wp-content/images/otto-empfehlung-4.jpg" rel="lightbox[otto2]" title="otto">Nass-/Trockenrasierer, Stabmixer-Set, Fu&#223;matte, Jeans-Hose, Oberarm-Blutdruckmessger&#228;t, Plasma-TV, B&#252;gel-BH und Allesschneider</a> gemein?<br />
<br class="clearboth" /><br />
Worauf will ich hinaus? Die alten Versender, die mit ihren dicken Katalogen Mutti begl&#252;ckten, haben in der pre-Internet-Zeit gutes Geld verdient, aber die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Es reicht nat&#252;rlich nicht aus, dem Besucher einer Website einfach irgendwelche Produkte vor die F&#252;&#223;e zu werfen, in der Hoffnung, er wird sie schon kaufen.</p>
<p>Im Shop von <a href="http://www.neckermann.de/"  target="_blank" title="Link zu neckermann.de">Neckermann</a> (neckermann.de) sieht es zwar etwas besser aus, aber die Produkte die unter &#8220;Kombinierbar mit&#8221; verlinkt sind, sind h&#228;ufig &#8220;ausverkauft&#8221;. Naja, auch nicht so wirklich sinnvoll, dem Kunden erst zu sagen &#8220;Hier gibt es noch etwas passendes!&#8221; und dann ist es nicht lieferbar.</p>
<p>Ich h&#228;tte ja gerne noch den Shop von Quelle besucht, um mir die &#8220;Ausgew&#228;hlte(n) Preis-Knaller!&#8221; anzuschauen, aber &#252;ber die Startseite kam ich nicht hinaus. Es war abzusehen, dass die Quelle-Server den Ansturm der Schn&#228;ppchenj&#228;ger (man k&#246;nnte auch Aasgeier sagen) nicht bew&#228;ltigen werden.</p>
<blockquote><p>Zwar hatten die Techniker des Unternehmens nach eigener Erkl&#228;rung extra f&#252;r zus&#228;tzliche Serverkapazit&#228;t gesorgt, doch kaum war das Rennen auf die Restbest&#228;nde um 6 Uhr er&#246;ffnet, kam der Netzwerkverkehr mit dem Quelle-Webshop auch schon zum Erliegen.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Quelle-Server-ueberlastet-847246.html"  target="_blank" title="Link zu heise.de">heise.de</a></p>
<p>Ich nehme mal an, dass man bei den &#8220;Preis-Knaller(n)&#8221; von Quelle &#228;hnliches erleben wird wie bei den anderen alten Versendet. Da nehmen ich mir mal ein Produkt heraus: &#8220;Samsung PS50B430&#8243; ein Plasma-Fernseher.</p>
<ul>
<li>Preis bei Quelle: 849,99 Euro (aus dem Google-Cache), wenn es auf den auch 10% Rabatt gibt, so sollte er nun <strong>764,99 Euro</strong> kosten.</li>
<li>OTTO meint &#8220;bei uns nur <strong>€  849,90</strong>&#8220;.</li>
<li> Und die Neckerm&#228;nner &#8220;jetzt <strong>849,00 €</strong>  bis zu 150,00 € gespart&#8221;.</li>
</ul>
<p>Wenn ich nun meinen Favoriten <a href="http://www.guenstiger.de/gt/main.asp?produkt=967003"  target="_blank" title="Link zu guenstiger.de">guenstiger.de</a> anwerfe, so finde ich den gleichen Fernseher f&#252;r <strong>634 Euro</strong>.</p>
<p>Geiz ist nicht geil, aber bei dem Preisunterschied, wird wohl kaum jemand (ohne Rabatt) 215 Euro mehr ausgeben wollen.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Warum sollte ich bei den alten Katalogversendern bestellen?</p>
<ul>
<li>Die Preise sind nicht gut, auch bei nicht technischen Produkten.<br />
(Levis 501 / Neckermann 90,90 Euro inkl. Versandkosten, OTTO 99,95 Euro zzgl. Versandkosten und in einem beliebigen Shop den ich per Google finde, zwischen 70 Euro und 90 Euro inkl. Versandkosten.)</li>
<li>Kaum/keine oder fehlerhafte Verkn&#252;pfung mit passenden weiteren Produkten, die auch gerne mal &#8220;ausverkauft&#8221; sind.</li>
<li>Lieferzeiten z.T. eher verwirrend &#8220;sofort lieferbar innerhalb 3 Wochen&#8221;.<br />
(Na watt denn nu?)</li>
</ul>
<p><br class="clearboth" /><br />
Von Amazon k&#246;nnten sich die alten Versender eine Scheibe abschneiden. Amazon versteht es, meiner Meinung nach, so gut wie kaum ein anderer Shop, den Kunden relevante Infos zu Produkten anzubieten und die Preise klammern sich nicht am UVP der Hersteller.</p>
<p>Sollten die alten Katalogdrucker nicht kurzfristig auf das Internetzeitalter reagieren und umschalten, so wird ihnen sehr wahrscheinlich ein &#228;hnliches Schicksal wie Quelle ereilen. Leider haben die, die die Folgen von Missmanagement auszubaden haben, kaum Einfluss auf eine Modernisierung.<br />
<span style="display:none;"><br />
<a href="../../../../../../wp-content/images/otto-empfehlung-5.jpg" rel="lightbox[otto2]" title="otto"></a><br />
<a href="../../../../../../wp-content/images/otto-empfehlung-g-3.jpg" rel="lightbox[otto2]" title="otto"></a><br />
<a href="../../../../../../wp-content/images/otto-empfehlung-g-4.jpg" rel="lightbox[otto2]" title="otto"></a><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Paketempf&#228;ngerverfolgung</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2009/07/12/paketempfaengerverfolgung/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 16:28:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag wurde ich &#252;ber einen Tweet auf eine L&#252;cke im Trackingsystem von DHL aufmerksam. Wenn man die Website f&#252;r den &#8220;Sendungsstatus&#8221; aufrief, so bekam man zwei Eingabefelder angezeigt (Sendungsnummer und Referenznummer). F&#252;gte man eine Postleitzahl in das Feld f&#252;r die Referenznummer ein und klickte auf &#8220;Suchen&#8221;, so kam man zu einer zweiten Seite, auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag wurde ich &#252;ber einen Tweet auf eine L&#252;cke im Trackingsystem von DHL aufmerksam. Wenn man die Website f&#252;r den &#8220;Sendungsstatus&#8221; aufrief, so bekam man zwei Eingabefelder angezeigt (Sendungsnummer und Referenznummer). F&#252;gte man eine Postleitzahl in das Feld f&#252;r die Referenznummer ein und klickte auf &#8220;Suchen&#8221;, so kam man zu einer zweiten Seite, auf der der Hinweis &#8220;Es liegen nicht eindeutig nationale und internationale Sendungen vor&#8221; angezeigt wurde. Wenn man auf der zweiten Seite in das PLZ-Feld die gleiche PLZ noch einmal einf&#252;gte und wieder auf &#8220;Suchen&#8221; klickte, so wurden meist mehrere Vorg&#228;nge angezeigt, inkl. Name des Empf&#228;nger und evtl. auch der Name der Person die die Sendung angenommen hatte.</p>
<p>In verschiedenen Blogs wurde &#252;ber dieses Datenleck berichtet:<br />
&#8220;<a href="http://netzrecht.org/datenpanne-bei-der-dhl-sendungsverfolgung-fur-fremde-pakete/"  target="_blank" title="Link zu netzrecht.org">Datenpanne bei der DHL? Sendungsverfolgung f&#252;r fremde Pakete</a>&#8221; (netzrecht.org)<br />
&#8220;<a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/07/10/dhl-gibt-auskunft-uber-fremde-pakete/"  target="_blank" title="Link zu lawblog.de">DHL gibt Auskunft &#252;ber fremde Pakete</a>&#8221; (lawblog.de)<br />
&#8220;<a href="http://www.nachgeblogt.com/2009/07/11/datenschutz-fiasko-bei-der-dhl/"  target="_blank" title="Link zu nachgeblogt.com">Datenschutz: Paketverfolgung bei der DHL f&#252;r jeden m&#246;glich</a>&#8221; (nachgeblogt.com)</p>
<p>Gestern wurde dann der Praktikant der DHL-EiTea-Abteilung aus seinem wohlverdienten Wochenende gerissen. Erst schaltete er den Wartungsmodus ein, damit niemand mehr auf den Sendungsstatus zugreifen konnte. Irgendwann war er dann mit seinem Gefrickel fertig und aktivierte das System wieder f&#252;r die &#214;ffentlichkeit.</p>
<p>Nun kann man nur noch die Sendungsnummer eingeben, es gibt kein Feld mehr f&#252;r die Referenznummer. Da man ja genau in dem jetzt fehlenden Feld die PLZ eingeben mu&#223;te&#8230; k&#246;nnte man&#8230; aber nein, es war doch nur der Praktikant. :O)</p>
<p>Die L&#252;cke besteht nach wie vor, man kann noch immer die Daten auslesen.<br />
<a href="../../../../../../wp-content/images/dhl.gif" rel="lightbox[dhldpd]" title="DHL Sendungsstatus"><img src="../../../../../../wp-content/images/dhl.jpg" alt="DHL Sendungsstatus" /></a><br />
Nur ein Hinweis von mir: Lieber DHL-EiTea-Praktikant, es reicht nicht aus, nur ein Formularfeld aus einem Template zu entfernen, um die L&#252;cke zu schlie&#223;en.</p>
<p>Update: 13.07.2009 &#8211; 11:50 Uhr<br />
Liebe DHL-EiTealer, ihr braucht nicht meinen ganzen Blog durchk&#228;mmen &#8211; wie ihr die L&#252;cke schlie&#223;en k&#246;nnt habe ich nirgends geschrieben, fragt mich einfach, geht schneller. :O)</p>
<p>Update: 14.07.2009 &#8211; 17:04 Uhr<br />
DHL hat nun die L&#252;cke endlich geschlossen. Ob meine beiden Hinweisen (per E-Mail und per Kontaktformular) mit Beispiellinks dazu gef&#252;hrt haben wei&#223; ich nicht, da sie mir nat&#252;rlich nicht geantwortet haben.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Was bei DHL noch fehlt, die vollst&#228;ndige Adresse des Empf&#228;ngers, da kann ein anderer Paketdienst aushelfen. Auch bei DPD waren EiTea-Frickler am Werk, denn anders ist es nicht zu erkl&#228;ren, dass man nur mit der Paketscheinnummer bewaffnet, jeden Zustellbeleg, inkl. Postanschrift des Empf&#228;ngers und Name und Unterschrift des Menschen der die Sendung angenommen hat, runterladen kann:<br />
<a href="../../../../../../wp-content/images/dpd.gif" rel="lightbox[dhldpd]" title="DPD Zustellbeleg"><img src="../../../../../../wp-content/images/dpd.jpg" alt="DPD Zustellbeleg" /></a><br />
DPD nutzt fortlaufende Paketscheinnummern, was das Abgreifen der Daten per Script sehr vereinfacht:<br />
<a href="../../../../../../wp-content/images/dpd-2.gif" rel="lightbox[dhldpd]" title="DPD Paketlebenslauf ...90"><img src="../../../../../../wp-content/images/dpd-2.jpg" alt="DPD Zustellbeleg" /></a><br />
Im Moment f&#228;llt mir noch kein sinnvoller Betrugsversuch ein, bei dem ein Angreifer die gewonnenen Daten nutzen k&#246;nnte, aber: DPD, mu&#223; das so sein? Oder verstehe ich nur mal wieder dieses Feature nicht?</p>
<p>(Ich habe ganz bewusst nur mit alten Paketscheinnummern die Screenshots erstellt. Die verf&#252;gbaren Zustellbelege sind tagesaktuell abrufbar.)<br />
<span style="display:none"><a href="../../../../../../wp-content/images/dpd-3.gif" rel="lightbox[dhldpd]" title="DPD Paketlebenslauf ...91"></a><a href="../../../../../../wp-content/images/dpd-4.gif" rel="lightbox[dhldpd]" title="DPD  Paketlebenslauf ...92"></a><a href="../../../../../../wp-content/images/dpd-5.gif" rel="lightbox[dhldpd]" title="DPD  Paketlebenslauf ...93"></a><a href="../../../../../../wp-content/images/dpd-6.gif" rel="lightbox[dhldpd]" title="DPD  Paketlebenslauf ...94"></a></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Irok&#228;se von lobotomierten Marketieren</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2009/07/10/irokaese-von-lobotomierten-marketieren/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 15:25:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Korinthenkacker]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Mittwoch gab es eine Pressekonferenz von Vodafone, die man nicht nur als Video-Stream live im Netz verfolgen konnte, es wurde auch per Facebook-Chat ein R&#252;ckkanal f&#252;r die Zuschauer angeboten. Wie man sich denken kann, wurde dieser Kanal von vielen zur Kritik am Service, den Preisen oder Vodafones unkritischer Haltung zur Internet-Zensur genutzt. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Mittwoch gab es eine Pressekonferenz von Vodafone, die man nicht nur als Video-Stream live im Netz verfolgen konnte, es wurde auch per Facebook-Chat ein R&#252;ckkanal f&#252;r die Zuschauer angeboten. Wie man sich denken kann, wurde dieser Kanal von vielen zur Kritik am Service, den Preisen oder Vodafones unkritischer Haltung zur Internet-Zensur genutzt.</p>
<p>Das Video der Pressekonferenz ist hier noch online verf&#252;gbar:<br />
<a href="http://m.vodafone.de/pk/"  target="_blank">http://m.vodafone.de/pk/</a></p>
<p>Meine paranoide, pr&#228;kognitive Ahnung sagte mir: Die Kommentare aus dem Facebook-Chat sind bald nicht mehr online und diese sind das Beste an der ganzen PK, also schnell vorher sichern. Das Netz vergisst zwar nichts, aber so schnell ist nicht einmal Google. :O) Es wurden insgesamt 2194 Kommentare oder Fragen &#252;ber Facebook-Chat kommuniziert, also werde ich hier nur einige wenige auff&#252;hren.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Erst dachte ich, ich bin einfach nur zu dumm um Vodafone zu verstehen, aber aus den Kommentaren entnahm ich dann, dass auch die anderen Zuschauen nicht wussten worum es eigentlich geht:</p>
<ul>
<li>Wenn die Kommentare nicht w&#228;ren, w&#228;r die Pr&#228;sentation stink langweilig</li>
<li>grade fragt mich jmd.: Was machen die da? Was ist das Thema? &#x3A;)))</li>
<li>Immer noch nicht klar, welchen Mehrwert nun &#8220;Empowerment&#8221; mitbringt! A lot of buzzwords, non-differentiated, nothing else than chestpounding&#8230;</li>
<li>ach jetzt versteh ich das ist hier Werbung, und ich dachte schon die stellen nen neues Gadget oder nen tollen neuen Dienst vor. wozu dann die &#252;bertragung? &#8220;wir&#8221; sind doch nicht die Zielgruppe von dem Marketingsprech was der nette Herr redet..</li>
</ul>
<p>Es ging einfach nur um eine &#8220;Vodafone-Markenkampagne&#8221; mit der der &#8220;Claim&#8221; &#8220;<a href="http://www.esistdeinezeit.de/"  target="_blank">Es ist Deine Zeit.</a>&#8221; (esistdeinezeit.de) zur Welt gebracht wurde und mit der man die &#8220;Generaion Upload&#8221; ansprechen will, wer auch immer diese Generation sein soll. Kein neues Produkt, keine neuen Dienste, kein neues Handy in Verbindung mit einem neuen Tarif oder &#228;hnliches. Wenn man dies wei&#223; <strong>bevor</strong> man das Video der PK sieht&#8230; :O) Dann wird auch klar warum da so viel Unsinn geschwafelt wurde, von &#8220;Generation Upload&#8221;, &#8220;Empowerment&#8221;, &#8220;P O Essen&#8221;, etc. Wenn man eigentlich nicht viel zu sagen hat, aber man mu&#223; viel sagen, tja, da kann dann nichts gutes bei rauskommen.</p>
<p>Aber wenn man diese Kommentare liest, dann scheint wohl die Inhaltslosigkeit bei Pressekonferenzen nicht neu zu sein:</p>
<ul>
<li>Aber schon sch&#246;n, dass jetzt mal &#8220;alle&#8221; sehen, was sich sonst so die Journalisten anh&#246;ren d&#252;rfen.</li>
<li>Gut, dass es Journalisten gibt. Live-PKs sind nichts f&#252;r Endkunden.</li>
<li>Es ist immerhin sch&#246;n, dass hier auch Nicht-Journalisten mitbekommen, welche hei&#223;e Luft man bei Pressekonferenzen pr&#228;sentiert bekommt. Das f&#252;hrt dann leider dazu, dass Kollegen entweder aufgeben, indem sie nichts berichten &#8211; oder einfach die Pressemitteilung &#252;bernehmen.</li>
</ul>
<p><br class="clearboth" /><br />
Das Marketingsprech der Pressekonferenz war wirklich sehr sehr grausam, nicht nur mir ging es so:</p>
<ul>
<li>schon mal die buzzwordbingo-karte bereit legen &#x3B;-)</li>
<li>H&#246;rt eigentlich jemand zu und wenn ja, versteht jemand, was der da sagt? Ich mach mal Business Bullshit Bingo.</li>
<li>BINGO! Net promoter score</li>
<li>BINGO! Nachtrag: Brand refresh</li>
<li>BINGO! Empowerment</li>
<li>Wer hat diese Rede geschrieben? Buzzword-Bullshit-Bingo vom grausamsten&#8230;</li>
<li>generation upload, empowerement, client first, brand refresh BINGO</li>
<li>Ist dies hier die Vodafone Pressekonferenz oder das Buzzword Bingo mit Business Kaspern?</li>
<li>Ich will Lobo. Der ist beim Bullshit-Bingo wenigstens lustig.</li>
<li>Bullshit BINGO! &#8220;J&#228;n&#228;r&#228;tion Aplood&#8221;</li>
</ul>
<p>Aber es geht auch andersherum:</p>
<ul>
<li>Eine sehr homogene Veranstaltung mit exorbitant hohem Informationsgehalt als Reaktion auf die Projektion der disintegrierten, kolaborativ kontraproduktiv vorgehenden Opponenten mit rein destruktiver Insistierung, welche der aufstrebenden Upload-Community ein De-Empowerment offerieren wollen, oder?</li>
</ul>
<p><br class="clearboth" /><br />
Neben &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Empowerment"  target="_blank" title="Link zu Wikipedia">Empowerment</a>&#8221; (de.wikipedia.org)</p>
<blockquote><p>Mit Empowerment bezeichnet man Strategien und Ma&#223;nahmen, die geeignet sind, den Grad an Autonomie und Selbstbestimmung im Leben von Menschen oder Gemeinschaften zu erh&#246;hen und es ihnen erm&#246;glichen, ihre Interessen (wieder) eigenm&#228;chtig, selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu vertreten und zu gestalten.</p></blockquote>
<p>wurde in den Kommentaren die &#8220;Generation Upload&#8221; aufs Korn genommen:</p>
<ul>
<li>Wenn dies der Versuch ist, sich bei mir einzuschleimen, dann habt ihr versagt! Das muesst Ihr einfach einsehen! Ich bin Computer-affin und nicht irgendeine Generation Blah.</li>
<li>OK, mal eine ernsthaft Frage an die Leute die da reden: Merken Sie eigentlich, dass Sie von der Zielgruppe nicht ernst genommen werden, wenn Sie dem Trend hinterherlaufen mit Aktionen wie &#8220;Generation Upload&#8221;?</li>
<li>Generation Upload &#8211; jetzt schon das Unwort des Jahres.</li>
<li>Generation Upload ist ja &#252;berhaupt mal so etwas von einer kranken Marketing-Produktmanager-Nixversteher-Hirnausgeburt</li>
</ul>
<p><br class="clearboth" /><br />
Bis auf Sascha Lobo ist mir keiner der Protagonisten der Spots bekannt. F&#252;r mich sieht es so aus als ob Herr Lobo, entweder von Vodafone nicht zu dieser Kampagne befragt wurde oder sein Rat nicht auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Ich kann mir n&#228;mlich nicht vorstellen das Herr Lobo nicht erkannt hat, dass dieser &#8220;Du bist Generation Upload&#8221;-Unsinn ein Schuss ins Knie ist bzw. voll nach hinten losgeht. Unter den Zuschauern gab es wohl auch den einen oder anderen der &#228;hnlich dachte wie ich:</p>
<ul>
<li>sascha auf verlorenem posten&#8230;. &#8211; mann, f&#252;hlt der sich deplaziert</li>
<li>Der Lobo sieht aus als m&#252;sste er gleich brechen</li>
<li>Hat Sascha Magenschmerzen?</li>
<li>w&#252;rde gerne saschas ehrliche meinung zur Kampagne h&#246;ren &#8230;</li>
<li>Lobo wirkt genervt. Muss zusehen, wie sie es vergeigen.</li>
<li>Wird Lobo gerade klar, dass er einen Fehler gemacht hat, indem er sich hier vor den Wagen spannen laesst?</li>
<li>heijeijei, der Lobo sieht so aus, als w&#252;rde ihm gerade klar, was hier alle denken. doofe Idee&#8230;</li>
</ul>
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