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	<title>mein gott und meine welt &#187; DIE ZEIT</title>
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	<description>nichts für leute die aus ihren dogmen nicht ausbrechen können</description>
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		<title>Zeit f&#252;r DIE ZEIT: Der Bahn-Notebook-Kampf</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2010/06/26/zeit-fuer-die-zeit-der-bahn-notebook-kampf/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 10:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[DIE ZEIT]]></category>
		<category><![CDATA[so Leute]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einer Bahnfahrt von mehreren Stunden (pro Hin- und R&#252;ckweg) hatte ich mal wieder Zeit f&#252;r DIE ZEIT und f&#252;r das Beobachten von Menschen. Auf dem Hinweg habe ich niemanden im Zug mit technischem Spielzeug (ausser Schlafbeschallung in den Ohren) gesehen, ab halb sechs in der Fr&#252;h ist es wohl auch noch etwas unpassend f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Bahnfahrt von mehreren Stunden (pro Hin- und R&#252;ckweg) hatte ich mal wieder Zeit f&#252;r DIE ZEIT und f&#252;r das Beobachten von Menschen.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Auf dem Hinweg habe ich niemanden im Zug mit technischem Spielzeug (ausser Schlafbeschallung in den Ohren) gesehen, ab halb sechs in der Fr&#252;h ist es wohl auch noch etwas unpassend f&#252;r die meisten Reisenden. Aber einige sind filmreif eingenickt, inkl. sich an den Sitznachbarn anlehnen, Zeuch im Schlaf fallen lassen und erschreckt aufwachen.</p>
<p>W&#228;hrend der R&#252;ckreise sah das Umfeld schon eher nach dem 21. Jahrhundert aus. Handys, pl&#228;rrende Ohrst&#246;psel mit Kabeln die zu Taschen (oder waren es K&#246;rper&#246;ffnungen?) an ungeahnten Stellen f&#252;hrten und nat&#252;rlich auch Schlepptops.</p>
<p>Ich suchte mir wieder einen 4er-Sitzplatz mit Tisch. Die Pl&#228;tze mit Tisch sind einfach bequemer, wenn ich etwas Totholz wie DIE ZEIT dabei habe und darin auch lesen m&#246;chte. Erst sa&#223; ich noch alleine in dem Bereich, da es bis zur Abfahrt noch ca. 10 Minuten dauerte. Der erste der sich am 4er nebenan setzte packte sofort sein Notebook demonstrativ auf den Tisch und schaute sich vorsichtig um, so nach dem Motto &#8220;Schaut, habt ihrs alle gesehen? Ein neues super cooooles Notebook! Und das ist MEINS!&#8221; Ein paar Minuten sp&#228;ter kam eine Frau herein und setzte sich zu dem Herrn mit dem Notebook, auch sie legte ihres auf den Tisch. Beide taxierten den Wert des Fremdger&#228;tes &mdash; was, laut dem Mienenspiel der beiden, wohl unentschieden ausging. Zu guter Letzt kam noch jemand mit E-Spielzeug, der sich an meinen Tisch setzte. Die Gegner von der anderen Seite sahen nur kurz her&#252;ber und sahen schon auf den ersten Blick: &#8220;Das ist keine Konkurrenz f&#252;r uns!&#8221; Denn sie kramte weiter in ihrer Tasche und er versuchte angestrengt zu ergr&#252;nden wie dieser Fahrplan der Bahn wieder ordnungsgem&#228;&#223; zusammenzufalten ist, den er so gedankenlos in die H&#228;nde genommen hatte, was er wohl mittlerweile bereute. Nach getaner Arbeit, legte er den Plan wieder an seinen angestammten Platz, wobei ein Mr.Beansches L&#228;cheln &#252;ber sein Gesicht huschte.<br />
<br class="clearboth" /></p>
<h2>Let&#8217;s Fight</h2>
<p>Der Herr am Neben4er &#246;ffnete als erster sein Notebook und dr&#252;ckte eine Taste. Nach nur wenigen Sekunden ert&#246;nte der typische Startklang von Windows (Meine erste Amtshandlung nach einer Neuinstallation war, ist und wird immer sein: DIESEN Sound abt&#246;ten!) Mein Gegen&#252;ber verzog keine Miene, obwohl er ganz bestimmt jede Millisekunde mitgestoppt hatte. Er wartete noch ab, denn nun war erst die Frau an der Reihe. Sie &#246;ffnete ihr Notebook, kramte dabei noch etwas in ihrer Tasche und dr&#252;ckte nebenbei ein Kn&#246;pfchen ihres Lieblings. Auch hier kam nach wenigen Sekunden der Windows-Startklang, &#228;hnlich schnell, &#228;hnlich kraftvoll wie bei ihrem Gegen&#252;ber &mdash; der erwartete Gleichstand.</p>
<p>Nun war mein Tischgegen&#252;ber an der Reihe. Nach dem Aufklappen dr&#252;ckte er sofort eine Taste an seinem ThinkPad von Lenovo. Ich h&#246;rte die Festplatte rattern, aber keinen Startklang?! Wow! Ein User von der Sorte die auch den Startklang von Windows hassen. Gut! Ich las weiter mein Totholz.</p>
<p>Einige Minuten (!) sp&#228;ter&#8230; Der Windows-Startklang! Ich zog DIE ZEIT etwas h&#246;her, damit der Post-IBM-Notbuch-Mann mein Grinsen nicht sehen konnte. Sorry daf&#252;r, aber manchmal kann auch ich mir Gef&#252;hls&#228;u&#223;erungen nicht verkneifen. Die folgenden zwei Stunden h&#246;rte ich an seiner gepressten Atmung f&#246;rmlich die innerlichen Fl&#252;che, ob diesem St&#252;ck Technik. Ich wollte ihm schon empfehlen es einmal mit einer schlanken Linux-Distribution zu versuchen, denn diese k&#246;nnen u.U. auch alte Hardware noch tauglich f&#252;r das 21. Jahrhundert machen. Ich entschied mich gegen diesen Gedanken, da ich nicht verantworten kann, dass da jemand sein (gehasstes) System hinrichtet, was zumindest irgendwie funktioniert.</p>
<p>Vielleicht ist die sehr lange Startphase des ThinkPads auch durch ein verwurmtes, trojanisiertes, virenverseuchtes Windows bedingt. Vor Jahren hatte ich ein Notebook geschenkt bekommen. Windows 98 an Bord (aber kein Virenscanner) und mit einer Startzeit von geschlagenen 10 Minuten. Der Besitzer kaufte sich ein neues Arbeitsger&#228;t. Nachdem die Platte geputzt war und XP lief, startete das alte Notebook ganz normal in weniger als drei&#223;ig Sekunden. </p>
<p>Die Frau am Neben4er bekam nach einiger Zeit einen Zuschauer, gesch&#228;tzte sieben oder acht Jahre alt. Irgendwann fragte er: &#8220;Was muss man da machen?&#8221; Aus ihrer Erkl&#228;rung schloss ich, sie vertrieb sich die lange Fahrzeit mit dem Spielen von Mahjong. Schr&#228;g hinter mir spielte auch jemand mit Technikkrams, mit Kl&#228;ngen die lauter und kraftvoller als die der Notebooks waren &mdash; ein Smartphone. Als Spielzeug in der Bahn muss es also kein Notebook sein. ;O)</p>
<p>Der OberNerd in diesem Quartett, der vermutlich mehr Stunden pro Woche am Computer verbringt als die anderen drei zusammen, liest eine Zeitung. F&#252;r die die mich kennen, vielleicht etwas bizarr, aber wer so viele Stunden an der Kiste verbringt wie ich, ist auch mal froh seine Ruhe vor dem &#8220;Computerzeugs&#8221; (&trade; by W.S.) zu haben.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Wer sich einmal die Zeit nimmt und Menschen mit technischem Spielzeug beobachtet, der wird ganz &#228;hnliches wie ich beobachten k&#246;nnen. Wer ganz selbstverst&#228;ndlich mit Handy, Notebook &amp; Co. umgeht und f&#252;r wen dies irgendwie noch Neuland ist. Die Notebook-Drillinge waren jenseits der 40, zwar noch nicht alle Silversurfer (die Gruppe 50+) aber eher nicht mit Computern aufgewachsen. Mein Gegen&#252;ber k&#246;nnte auch schon 50+ sein, was man heute gar nicht mehr so leicht einsch&#228;tzen kann. In meiner Kindheit hatten 50j&#228;hrige schon tiefe Furchen schwerer Arbeit im Gesicht &mdash; heute arbeiten viele Berufst&#228;tige k&#246;rperlich nicht mehr so schwer wie damals.<br />
<br class="clearboth" /></p>
<h2>Appetizer aus DIE ZEIT &#8211; Ausgabe 26</h2>
<h3>Etwas f&#252;r Verschw&#246;rungstheoretiker?</h3>
<ul>
<li><strong>Habt weniger Angst</strong><br />
Er sei links, liberal und konservativ, sagt Joachim Gauck von sich. Wof&#252;r steht der Pr&#228;sidentschaftskandidat?<br />
Ein Gespr&#228;ch</li>
<li><strong>Kalter Krieg</strong><br />
In der vornehmen Atlantik-Br&#252;cke streiten Friedrich Merz und Walter Leisler Kiep wie die Kesselflicker</li>
<li><strong>Der Sog des Ostens</strong><br />
Die T&#252;rkei kehrt sich von ihren alten Verb&#252;ndeten in Amerika und Europa ab<br />
von Josef Joffe</li>
<li><strong>Insel der Eintracht</strong><br />
Josef Joffe: Warum die Europ&#228;er pl&#246;tzlich wieder Amerika lieben</li>
</ul>
<p>Und was verbindet diese vier Artikel? Der Verein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atlantik-Br%C3%BCcke"  target="_blank">Atlantik-Br&#252;cke</a>.<br />
Mitglieder darin sind u.a.: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Gauck"  target="_blank">Joachim Gauck</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Merz"  target="_blank">Friedrich Merz</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walther_Leisler_Kiep"  target="_blank">Walter Leisler Kiep</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Joffe"  target="_blank">Josef Joffe</a>. (Alle Links f&#252;hren zu de.wikipedia.org)</p>
<p>Wei&#223; man von Josef Joffes Mitgliedschaft im obigen Verein, ist seine Kritik an der Politik der T&#252;rkei einfacher einzuordnen.</p>
<p>&#220;berparteilichkeit, Unabh&#228;ngigkeit und/oder Objektivit&#228;t ist eine M&#228;r &mdash; auch und vor allem im Journalismus. Daher ist es wichtig zu wissen <strong>wer</strong> etwas geschrieben hat und nicht nur <strong>was</strong> geschrieben wurde. Ich lese gerne etwas vom Herausgeber der ZEIT. Da ich meine zu wissen was er seinen Lesern mit auf den Weg geben m&#246;chte, in welche Richtung er sie schubsen m&#246;chte, kann ich auch gut mit dem leben was ich an Ansichten und Meinungen nicht teile.</p>
<p>Kommt der Input immer nur von Gleichgesinnten kann der Geist nicht wachsen.<br />
<br class="clearboth" /></p>
<h3>Etwas f&#252;r Wirtschafts- und Entwicklungshilferealisten?</h3>
<p>&#8220;<strong>Die Freiheit wird 50</strong>&#8221;</p>
<blockquote><p>Afrika feiert &mdash; nein, nicht nur die Fu&#223;ball-WM, sondern auch ein halbes Jahrhundert Ende der Kolonialzeit.<br />
(&#8230;)<br />
Der Kongo ist der gr&#246;&#223;te und fragilste Jubilar. 64 Millionen Einwohner mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen von j&#228;hrlich 290 Dollar und Bodensch&#228;tzen im Wert von Milliarden unter den F&#252;&#223;en. Wichtigste Exportg&#252;ter: Diamanten, Kupfer, Kobalt und Schlagzeilen &#252;ber Rebellen und Massengr&#228;ber.</p></blockquote>
<p><br class="clearboth" /></p>
<h3>Etwas Humor!</h3>
<p><strong>60 SEKUNDEN F&#220;R &#8211; Umfragen</strong></p>
<blockquote><p>Die Erde dreht sich um die Sonne. &#196;pfel fallen auf den Boden.<br />
(&#8230;)<br />
Der Hightech-Branchenverband Bitkom hat dazu Entscheidendes beizutragen.<br />
&#8230; Menschen ab 14 Jahren: Das Internet bedeutet ihnen mehr als Waschmaschinen oder Schwiegerm&#252;tter. Wer h&#228;tte das gedacht?</p></blockquote>
<p>&#8220;<a href="http://www.pressebox.de/pressemeldungen/bitkom-bundesverband-informationswirtschaft-telekommunikation-und-neue-medien-ev/boxid/353932"  target="_blank">Schwiegermutter, Waschmaschine, Internet</a>&#8221; (pressebox.de)</p>
<p>In der Mitte des ZEIT MAGAZINs findet man eine<br />
<strong>R&#220;CKTRITTSERKL&#196;RUNG<br />
SCHLUSS MIT DIESEM GEMURKSE, ZUR&#220;CKTRETEN MUSS EINFACHER WERDEN &mdash; MIT DIESEM FORMULAR</strong></p>
<blockquote><p>5. <strong>Hiermit trete ich zum ____.____.20____ von meinem o.g. Amt zur&#252;ck, weil</strong><br />
(&#8230;)<br />
[  ] ich glaube, dass mich ________________ (Namen einf&#252;gen) nicht mehr lieb hat<br />
[  ] mich alle mal k&#246;nnen; insbesondere die/ der<br />
________________ (Namen einf&#252;gen)<br />
die/ der ist wirklich viel fieser, als man das im Fernsehen so denkt<br />
(hab ich erst auch nicht geglaubt, ist aber so)<br />
(&#8230;)<br />
[  ] ich ganz gro&#223;en Schei&#223; gebaut hab, wei&#223; ich selber.<br />
Sorry, sorry, sorry!<br />
[  ] ich&#8217;s jetzt einfach machen muss (war nat&#252;rlich nur &#8216;ne taktische Drohung, jetzt komm ich da nicht mehr raus)<br />
[  ] es irgendwie alle fordern, sogar meine Berater<br />
&mdash; ich wei&#223; auch nicht, warum</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>9. <strong>An dieser R&#252;cktrittserkl&#228;rung haben mitgewirkt:</strong><br />
[  ] meine Frau<br />
[  ] meine Kanzlerin<br />
[  ] Wieso &raquo;meine Kanzlerin&laquo;? Ich bin doch die Kanzlerin!</p></blockquote>
<p>Auch aus dem ZEIT MAGAZIN:</p>
<blockquote><p>Mit dieser KINDERT&#220;R k&#246;nnen sich kleine Leute ganz gro&#223; f&#252;hlen. Ideal f&#252;r den Pariser Pr&#228;sidentenpalast. <a href="http://www.minjjoo.com/"  target="_blank">www.minjjoo.com</a></p></blockquote>
<p><br class="clearboth" /><br />
Und wo sind die Links zu den Artikeln? Hier geht es zum <a target="_blank" href="http://www.zeit.de/2010/26/index" >Print-Archiv der Ausgabe 26/2010</a> (zeit.de). Aber (was f&#252;r ein Zufall &lt;g&gt;) keiner der von mir erw&#228;hnten Artikel ist online verf&#252;gbar &mdash; denn, DAS ist Premium-Content und den gibt es nur auf Totholz. :O)<br />
<br class="clearboth" /><br />
<em>nein! ich bin kein offizieller oder inoffizieller mitarbeiter der ZEIT &mdash; ich lese sie einfach nur gerne.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich nehme mir die Zeit f&#252;r DIE ZEIT (Nr. 30)</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2009/07/16/ich-nehme-mir-die-zeit-fuer-die-zeit-nr-30/</link>
		<comments>http://meingottundmeinewelt.de/2009/07/16/ich-nehme-mir-die-zeit-fuer-die-zeit-nr-30/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 12:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[DIE ZEIT]]></category>

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		<description><![CDATA[Donnerstags nehme ich mir die Zeit f&#252;r DIE ZEIT (Print) und finde darin immer etwas, wor&#252;ber ich in der Online-Ausgabe, sehr wahrscheinlich, nicht gestolpert w&#228;re oder etwas, was online nicht zu finden ist. DIE ZEIT / Nr. 30 / S. 3 &#8220;MORD IN DRESDEN &#8211; Unsere Angst&#8221; (zeit.de) Der Mord an der &#196;gypterin Marwa al-Scherbiny [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Donnerstags nehme ich mir die Zeit f&#252;r DIE ZEIT (Print) und finde darin immer etwas, wor&#252;ber ich in der Online-Ausgabe, sehr wahrscheinlich, nicht gestolpert w&#228;re oder etwas, was online nicht zu finden ist.</p>
<hr class="clearboth" />
DIE ZEIT / Nr. 30 / S. 3<br />
&#8220;<a href="http://www.zeit.de/2009/30/Islamophobie?page=all"  target="_blank" title="Link zu zeit.de">MORD IN DRESDEN &#8211; Unsere Angst</a>&#8221; (zeit.de)</p>
<blockquote><p>Der Mord an der &#196;gypterin Marwa al-Scherbiny hat Deutschland an den Rand eines Kulturkampfes gebracht. Politik und Medien sind daf&#252;r mitverantwortlich<br />
(&#8230;)<br />
Wenn man einmal Mutma&#223;ungen &#252;ber das (west-)deutsche Mehrheitsbewusstsein anstellen darf, dann spielten sich dort nach dieser Tat folgende Gedankeng&#228;nge ab: 1. Wie furchtbar, die arme Frau, was f&#252;r ein Ungl&#252;ck. 2. Die Tat geschah nicht wirklich in Deutschland, sondern im Osten. 3. Der T&#228;ter ist ein Russlanddeutscher, bekannterma&#223;en die problematischste Minderheit, die in diesem Land lebt, also keiner von uns. 4. Ein Einzelfall also: &#220;bergang zur Tagesordnung.</p></blockquote>
<p>DIE ZEIT / Nr. 30 / S. 19<br />
&#8220;60 Sekunden f&#252;r &#8211; Gl&#252;hlampen&#8221; (Noch (?) nicht online)</p>
<blockquote><p>Ich gestehe hiermit, dass ich bunkere. Bei jedem Besuch eines Baumarktes&#8230;<br />
(&#8230;)<br />
Ich wei&#223; nat&#252;rlich, dass Gl&#252;hlampen nur 5 Prozent der Energie in Licht umsetzen und 95 Prozent in W&#228;rme. Es ist nur so, dass ich mir angew&#246;hnt habe, mit Leselampen zu heizen. Ich nutze deren W&#228;rme zu 100 Prozent. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;R&#220;DIGER JUNGBLUTH</p></blockquote>
<p>DIE ZEIT / Nr. 30 / S. 27<br />
&#8220;<a href="http://www.zeit.de/2009/30/Macher-und-Maerkte-2"  target="_blank" title="Link zu zeit.de">GESCH&#196;FTSMODELLE &#8211; Wie ein 15-J&#228;hriger die Medienm&#228;rkte sieht</a>&#8221; (zeit.de)</p>
<blockquote><p>&#8230;»Der Bericht, der die Kapitalm&#228;rkte bewegte«. Fondsmanager und Medienunternehmen rissen sich f&#246;rmlich um die Sch&#252;leranalyse.<br />
(&#8230;)<br />
Am Ende beschreibt Robson eine einfache Wahrheit: Wer etwas verkaufen will, braucht ein unverwechselbares Produkt und muss es sch&#252;tzen.</p></blockquote>
<p>DIE ZEIT / Nr. 30 / S. 37 (Noch (?) nicht online)<br />
KinderZEIT-Fragebogen</p>
<blockquote><p><em>Was ist typisch f&#252;r Erwachsene?</em><br />
sie finden im positiven immer etwas negatives</p></blockquote>
<p>DIE ZEIT / Nr. 30 / S. 41<br />
&#8220;<a href="http://www.zeit.de/2009/30/Gregor-Gysi?page=all"  target="_blank" title="Link zu zeit.de">RHETORIK &#8211; Ich, der Tausendf&#252;&#223;ler</a>&#8221; (zeit.de)</p>
<blockquote><p>&#8230;dass der B&#228;ckermeister bisher die H&#228;lfte, die Deutsche Bank aber voll bezahlen musste, w&#228;hrend nach der Reform die Deutsche Bank gar nichts, daf&#252;r der B&#228;ckermeister das Doppelte bezahlen muss. Und das Ganze soll sozialdemokratisch und &#246;kologisch sein. &#220;brigens war das eine sch&#246;ne Stunde im Bundestag, denn nachdem ich mein Beispiel gebracht hatte, verstanden nicht wenige der SPD-Abgeordneten, was sie in einer halben Stunde beschlie&#223;en sollten. Die rannten nach vorne, damals war auch schon Struck Fraktionsvorsitzender, und sagten: »Hat der Gysi recht?« Das ging ihnen zu weit. Das war eine spannende Situation, beschlossen haben sie es trotzdem. Aber immerhin.</p></blockquote>
<hr class="clearboth" />
Diese Aufz&#228;hlung ist nat&#252;rlich nicht vollst&#228;ndig, da noch einige bedruckte Seiten auf mich warten. Das Sch&#246;ne an einer Wochenzeitung ist, dass ich bis zur n&#228;chsten DIE ZEIT noch etwas Zeit habe, um in den folgenden 6 Tagen, immer und immer wieder, etwas neues finde. :O)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>DIE ZEIT: Print vs. Web &#8211; Zensursula</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2009/06/26/die-zeit-print-vs-web-zensursula/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 08:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[DIE ZEIT]]></category>
		<category><![CDATA[Korinthenkacker]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[DIE ZEIT hat in der gestrigen Print- und Onlineausgabe ein&#8230; Interview&#8230; Streitgespr&#228;ch&#8230; zwischen Franziska Heine und der leyenhaften Frau ver&#246;ffentlicht. &#8220;Ihnen ist egal, was wir denken&#8221; (zeit.de) Am Ende der Onlineausgabe steht Eine gek&#252;rzte Version erschien in der ZEIT. Die Printversion ist um ca. 50% k&#252;rzer als die Webversion, leider wird in der gedruckten Ausgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DIE ZEIT hat in der gestrigen Print- und Onlineausgabe ein&#8230; Interview&#8230; Streitgespr&#228;ch&#8230; zwischen Franziska Heine und der leyenhaften Frau ver&#246;ffentlicht. &#8220;<a href="http://www.zeit.de/online/2009/26/leyen-heine-netzsperren?page=all"  target="_blank" title="Link zu zeit.de">Ihnen ist egal, was wir denken</a>&#8221; (zeit.de) Am Ende der Onlineausgabe steht</p>
<blockquote><p>Eine gek&#252;rzte Version erschien in der ZEIT.</p></blockquote>
<p>Die Printversion ist um ca. 50% k&#252;rzer als die Webversion, leider wird in der gedruckten Ausgabe nicht erw&#228;hnt das man online mehr Informationen erh&#228;lt.</p>
<p>Diese K&#252;rzung in der Printausgabe ist schon etwas ungew&#246;hnlich. Bisher sind mir K&#252;rzungen immer nur im Netz begegnet, wo die Zeitung oder Zeitschrift darauf hinweist, dass es die ungek&#252;rzte Fassung in der gedruckten Ausgabe gibt &#8211; in der Hoffnung noch ein paar Exemplare zu verkaufen. Andererseits ist man in der Textl&#228;nge im Netz unbegrenzt und mehr Text verursacht keine Mehrkosten, wie in einer gedruckten Zeitung.</p>
<p>Ich werde hier nicht alles zitieren, sondern nur das was unterschiedlich ist, vor allem inhaltlich so unterschiedlich, dass bei Print- und Onlineleser verschiedene Eindr&#252;cke entstehen.<br />
<br class="clearboth" /><br />
<span class="spali"><em>Print</em><br />
Die Internetaktivistin Franziska Heine und Familienministerin Ursula von der Leyen streiten &#252;ber das Verbot von Kinderpornografie</span><span class="spare"><em>Web</em><br />
Internetaktivistin Franziska Heine und Familienministerin Ursula von der Leyen streiten &#252;ber die Stoppschilder vor Kinderpornoseiten<br />
</span><br />
<br class="clearboth" /><br />
Es ist ein elementarer Unterschied ob man &#252;ber</p>
<ul>
<li>&#8220;das Verbot von Kinderpornografie&#8221; oder &#252;ber</li>
<li>&#8220;die Stoppschilder vor Kinderpornoseiten&#8221;</li>
</ul>
<p>streitet. &#220;ber ein Verbot von KiPo wird nat&#252;rlich nicht gestritten. Der Printleser k&#246;nnte auf die Idee kommen, dass diese &#8220;verr&#252;ckten Internet-Menschen&#8221; den Missbrauch an Kindern legalisieren lassen wollen.</p>
<p>Ich gehe mal davon aus, dass den ZEIT-Menschen einfach ein Schreibfehler unterlaufen ist. Deswegen Druckmaschinen anhalten oder gar mehr als 600.000 Exemplare zur&#252;ckrufen und einstampfen&#8230; Auch hier ist ZEIT-ONLINE im Vorteil &#8211; einfach die fehlerhafte Zeile editieren und fertig.<br />
<br class="clearboth" /><br />
<span class="spali"><em>Print</em><br />
Ursula von der Leyen:<br />
(&#8230;)<br />
Auch andere europ&#228;ische L&#228;nder haben uns gefragt, warum dieses Instrument nicht auch in Deutschland genutzt wird. jetzt haben wir ein Gesetz verabschiedet, das ziemlich gut ist, wie ich finde.<br />
</span><span class="spare"><em>Web</em><br />
Ursula von der Leyen:<br />
(&#8230;)<br />
Da habe ich mich gefragt, warum wird dieses Instrument nicht auch in Deutschland genutzt?<br />
(&#8230;)<br />
</span><br />
<br class="clearboth" /><br />
Hier k&#246;nnte der Printleser den Eindruck gewinnen, dass die Bundesregierung von anderen Staaten aufgefordert wurde, ebenfalls Netzsperren einzuf&#252;hren.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Die, wie ich finde, gravierendsten Unterschiede bestehen aber in den Informationen die dem Printleser vorenthalten werden.<br />
<br class="clearboth" /><br />
<span class="spali"><em>Print</em><br />
</span><span class="spare"><em>Web</em><br />
von der Leyen:<br />
(&#8230;)<br />
Die Technik der Zugangssperren f&#252;hrt dazu, dass wir jetzt erstmals systematisch kinderpornografische Websites identifizieren.<br />
</span><br />
<br class="clearboth" /><br />
Hiermit tut die leyenhafte Frau den vielen Kriminalbeamten unrecht, die t&#228;glich durch das Internet streifen und sich t&#228;glich mit dem &#8220;Material&#8221; auseinander setzen m&#252;ssen. Sie tut fast so, als ob bisher nichts gegen KiPo im Internet unternommen wurde. Sie ist die erste die KiPo entdeckt hat, sofort aktiv wird und eine gesetzliche Regelung schafft?! Wohl kaum, die Frau war zum Thema KiPo, in den vorhergehenden drei Jahren vollkommen unt&#228;tig &#8211; es ist nun ja bald Wahl, da wacht auch sie endlich auf.<br />
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<span class="spali"><em>Print</em><br />
</span><span class="spare"><em>Web</em><br />
Heine:<br />
(&#8230;)<br />
Wir haben in den letzten Wochen durch einige Aktionen bewiesen, dass es effizientere Wege der Bek&#228;mpfung gibt. Es gibt in Deutschland eine Menge Server mit kinderpornografischem Material, die den Beh&#246;rden auch schon mehrfach gemeldet wurden, und trotzdem ist lange nichts passiert. Wir haben die Anbieter dieser Seiten kontaktiert, und innerhalb von zw&#246;lf Stunden sind 60 Seiten entfernt worden.<br />
</span><br />
<br class="clearboth" /><br />
Aha!, es gibt also auch andere Wege gegen KiPo im Internet vorzugehen und die &#8220;verr&#252;ckten Internet-Menschen&#8221; haben das auch schon demonstriert, ohne Beh&#246;rden, ohne Dienstweg, ohne lange Wartezeiten.<br />
<br class="clearboth" /><br />
<span class="spali"><em>Print</em><br />
</span><span class="spare"><em>Web</em><br />
Heine:<br />
Der sich dagegen ausgesprochen hat, weil er diese Verantwortung nicht &#252;bernehmen m&#246;chte. Der Bundesdatenschutzbeauftragte, Herr Schaar, sagt ganz klar, er wolle sich nicht in eine solche Struktur einbinden lassen, um das Ganze im Nachhinein zu rechtfertigen.<br />
</span><br />
<br class="clearboth" /><br />
Also ist der Bundesdatenschutzbeauftragte, Herr Schaar, wohl auch gegen die Sperren im Internet!?<br />
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<span class="spali"><em>Print</em><br />
</span><span class="spare"><em>Web</em><br />
Heine:<br />
(&#8230;) Wenn die Kinderpornoseite, die ich unterhalte, ein Stoppschild bekommt, wei&#223; ich, dass man mir auf den Fersen ist. Mit dem Stoppschild warnen Sie die Betreiber der Seiten. Das ist T&#228;terschutz!<br />
</span><br />
<br class="clearboth" /><br />
Logisch! Wenn ich irgendwo einbrechen will und die Alarmanlage geht los, dann werde ich kaum seelenruhig weiter werkeln, sondern das Weite suchen. Und die leyenhafte Frau will die T&#228;ter warnen und glaubt die werden ungest&#246;rt weitermachen? Unglaublich!<br />
<br class="clearboth" /><br />
<span class="spali"><em>Print</em><br />
Wer die Stoppseite zu umgehen versucht, macht sich strafbar, weil er dann aktiv nach Kinderpornografie sucht.<br />
</span><span class="spare"><em>Web</em><br />
Wer die Stoppseite zu umgehen versucht, macht sich bewusst strafbar, weil er dann aktiv nach Kinderpornografie sucht.<br />
</span><br />
<br class="clearboth" /><br />
Was will die leyenhafte Frau mit dieser Drohung erreichen? Da sie die Menschen die die Sperren umgehen k&#246;nnen eh f&#252;r &#8220;schwer P&#228;dokriminelle&#8221; h&#228;lt und der Rest der Bev&#246;lkerung, nach ihrer Meinung, eh keine Ahnung von Technik hat und auch Google nicht kennen (Ergebnisse 1 &#8211; 100 von ungef&#228;hr 13.700 f&#252;r dns sperre umgehen) &#8211; wen will sie damit &#228;ngstigen?</p>
<p>&lt;einschub&gt;<br />
Sp&#228;testens wenn Wikileaks auf der geheimen BKA-Sperrliste angekommen ist, werden sehr viele User alternative DNS einstellen, um z.B. an den Entwurf <a href="http://wikileaks.org/wiki/CDU_Wahlprogrammsentwurf_beinhaltet_3-Strike-Out_Internetsperren%2C_20_Jun_2009"  target="_blank" title="Link zu wikileaks.org">Regierungsprogramm 2009 – 2013 von CDU und CSU</a> (wikileaks.org) zu gelangen.</p>
<p>Offiziell gibt es das Unw&#228;hlprogamm am Sonntag:<br />
<img src="../../../../../../wp-content/images/cducsu-phoenixhinweis.jpg" alt="CDU/CSU TV-Hinweis Phoenix" /></p>
<p>Mal schauen was der CDU/CSU-Zensor bis dahin alles gestrichen hat. :O)<br />
&lt;/einschub&gt;</p>
<p>Dieser Satz der leyenhaften Frau zeigt das Herr Tauss mit seiner Aussage auf <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/joerg_tauss-650-5656--f196633.html#q196633"  target="_blank" title="Link zu abgeordnetenwatch.de">abgeordnetenwatch.de</a></p>
<blockquote><p>Ein grosser Teil der Parlamentarier ist mit dem Internet nicht aufgewachsen. Sie empfinden es daher moeglicherweise sogar als Bedrohung. Sie nehmen es nicht als technisches Netz oder als Kommunikationsinfrastruktur wahr, verstehen nichts von Netzneutralitaet, sondern als etwas, wo man eben Boeses bekommen kann und wo vermeintlich das Boese auch herkommt und die Gesellschaft durchdringt.</p></blockquote>
<p>ganz gut beschreibt, wie Politiker ticken.</p>
<p><code>&lt;in-politiker-hirnwindungen&gt;<br />
Internet == B&#214;SE und<br />
if ( User != DAU ) { User == B&#214;SE<sup>3</sup> }<br />
&lt;/in-politiker-hirnwindungen&gt;</code><br />
<br class="clearboth" /><br />
Die leyenhafte Frau verbreitet auch noch die eine oder andere L&#252;ge in dem Interview, wof&#252;r DIE ZEIT aber nichts kann:</p>
<blockquote><p>von der Leyen:<br />
(&#8230;) Diese Daten werden jetzt sofort gel&#246;scht. So steht es im Gesetz.</p></blockquote>
<p>Im Gesetz steht:</p>
<blockquote><p>§5<br />
Verkehrs- und Nutzungsdaten</p>
<p>Verkehrs- und Nutzungsdaten, die auf Grund der Zugangserschwerung bei der Umleitung auf die Stopp-Meldung anfallen, d&#252;rfen nicht f&#252;r Zwecke der Strafverfolgung verwendet werden.</p></blockquote>
<p>Da steht nichts von einer L&#246;schung. Die Verkehrs- und Nutzungsdaten werden nat&#252;rlich gespeichert, das l&#228;uft automatisch, diese m&#252;ssen dann anonymisiert dem BKA &#252;bergeben werden. Und was passiert mit den Rohdaten, in denen die IP-Adressen, etc. gespeichert wurden?</p>
<p>Aber nun gut, woher soll die leyenhafte Frau solche Details kennen, sie ist ja nie anwesend, wenn es um ihr Baby geht. Weder w&#228;hrend der Plenarsitzungen im Bundestag, noch w&#228;hrend der &#246;ffentlichen Anh&#246;rung im Ausschuss f&#252;r Wirtschaft und Technologie war sie zugegen. Wahrscheinlich hat sie Angst vor kritischen Fragen ihrer Kollegen, denen sie dann nicht so einfach ausweichen kann.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Update:<br />
Noch zwei Links zu dem ZEIT-Artikel nachreich:</p>
<ul>
<li>
<blockquote>Sorry f&#252;r die falsche Unterzeile. Im Blatt war es zu sp&#228;t, Online konnten wir sie korrigieren, daher gibt es nun zwei Versionen #Netzsperren</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://twitter.com/zeitonline/status/2323753304"  target="_blank">Twitter</a></li>
<li>Fefe zu den leyenhaften L&#252;gen: <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b4bd7c35"  target="_blank" title="Link zu blog.fefe.de">http://blog.fefe.de/?ts=b4bd7c35</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>DIE ZEIT vs. YouTube</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2008/07/11/die-zeit-vs-youtube/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 21:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[DIE ZEIT]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[so Leute]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Haltet den Dieb!&#8221; (zeit.de) Da schreibt ein Print-Mensch &#252;ber die Onlinewelt und liegt voll daneben. YouTube ist eine digitale Halde f&#252;r Videoschrott. (&#8230;) Viele Beitr&#228;ge wurden von kreativen K&#246;pfen konzipiert und virtuos umgesetzt. Hochgeladen wurden sie indes von Mitgliedern der YouTube-Gemeinschaft. Na was denn nun? Videoschrott oder Kunst? Wird aus Kunst alleine deswegen Schrott weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<a href="http://www.zeit.de/2008/29/Kolumne-Youtube"  target="_blank" title="Link zu zeit.de">Haltet den Dieb!</a>&#8221; (zeit.de)</p>
<p>Da schreibt ein Print-Mensch &#252;ber die Onlinewelt und liegt voll daneben.<br />
<br class="clearboth" /></p>
<blockquote><p>
YouTube ist eine digitale Halde f&#252;r Videoschrott.<br />
(&#8230;)<br />
Viele Beitr&#228;ge wurden von kreativen K&#246;pfen konzipiert und virtuos umgesetzt. Hochgeladen wurden sie indes von Mitgliedern der YouTube-Gemeinschaft.
</p></blockquote>
<p>Na was denn nun? Videoschrott oder Kunst? Wird aus Kunst alleine deswegen Schrott weil es von einem Dieb hochgeladen wird?<br />
<br class="clearboth" /></p>
<blockquote><p>
 Damit sind sie zug&#228;nglich f&#252;r jedermann, jederzeit, kostenlos. Ein Horror f&#252;r professionelle K&#252;nstler.
</p></blockquote>
<p>Der Print-Mensch verkennt dabei, das viele der kreativen K&#246;pfe, ob nun professionell oder nicht, ihr Material selber hochladen. Die K&#252;nstler nutzen diese Plattform f&#252;r sich &#8211; sie vermarkten sich selber.<br />
<br class="clearboth" /></p>
<blockquote><p>
Viele YouTubeler haben sich einen Dreck um Urheberrechte geschert. Nun aber pochen sie ihrerseits auf den Datenschutz und machen gro&#223;e Augen, weil sich jemand wehrt.
</p></blockquote>
<p>Unsinn! Die meisten &#8220;YouTubeler&#8221; sind nur Konsumenten und haben nichts mit Urheberrechtsverletzungen zutun. Alleine das Anschauen eines Videos, bei dem der Konsument nicht wei&#223; wer es hochgeladen hat, zeugt nicht davon das ihm das Urheberrecht egal ist.<br />
<br class="clearboth" /></p>
<blockquote><p>
Schon die Reaktion der YouTubeler zeigt, dass die alte Welt im Recht ist.
</p></blockquote>
<p>Wieder Unsinn! Nur weil sich jemand zu Unrecht angeklagt f&#252;hlt und in diesem Fall auch bereits verurteilt wurde, ist der Kl&#228;ger noch lange nicht im Recht.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Wer schreibt denn in so wenig Text so viel Unsinn?</p>
<p>Der Herr Rohwetter hat 2005 den <a href="http://www.otto-brenner-preis.de/"  target="_blank" title="Link zu otto-brenner-preis.de">Otto-Brenner-Preis</a> erhalten und zwar f&#252;r den Artikel &#8220;<a href="http://www.zeit.de/2005/41/Law_Firms?page=all"  target="_blank" title="Link zu zeit.de">Ihr Wort wird Gesetz</a>&#8221; (Beitrag aus »Die Zeit« vom 6. Oktober 2005)</p>
<p>F&#252;r das, wof&#252;r Herr Rohwetter den Preis erhielt, kann man ihm nur gratulieren, ein gutes St&#252;ck journalistische Arbeit. Aber f&#252;r das was er gestern in der ZEIT verzapft hat, geb&#252;hrt ihm ein Negativpreis, f&#252;r schlechten bzw. vollkommen fehlenden Journalismus.  </p>
<p>Ich habe den Eindruck, das die Wurzeln f&#252;r diesen Unsinn in dem Frust &#252;ber die Onlinewelt und der &#8220;alles kostenlos&#8221;-Mentalit&#228;t vieler Internetnutzer zu suchen ist. Die Werbeums&#228;tze der traditionellen Zeitungen gehen zur&#252;ck, die Budgets werden zusammengestrichen, immer die Angst von einem Tag auf den anderen wegrationalisiert zu werden, der Online-Kollege &#252;bernimmt den Job mit und alles nur wegen des b&#246;sen Internets.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Es ist an der Zeit das sich auch die Journalisten, die sich noch nicht in der Onlinewelt wohl f&#252;hlen, zumindest versuchen zu informieren und versuchen zu verstehen was das Internet ausmacht, welche Bedeutung es f&#252;r den Leser hat &#8211; denn auf den kommt es letztendlich an. Das Internet ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Die Zeitungsverlage haben doch auch den Einzug des Radios und des Fernsehens gut &#252;berstanden, sie werden auch mit dem Internet sehr gut leben k&#246;nnen &#8211; sofern sie es verstehen dieses Medium richtig f&#252;r sich zu nutzen.</p>
<p>Ich glaube nicht das es f&#252;r einen Printverlag ausreicht einfach nur das gedruckte Wort online zu publizieren. Die Zeitungs- und auch Zeitschriftenverlage m&#252;ssen ihr Medium an das Internet anpassen. Sie m&#252;ssen lernen das der Leser nun nicht mehr nur ein stiller, zahlender Konsument ist. Der Onlineleser will teilhaben, er will mitreden, er will aktiv an der Kommunikation teilnehmen und er will ernst genommen werden. Fr&#252;her gab es nur den R&#252;ckkanal des Leserbriefs, den man an die Redaktion senden konnte, bei dem man nicht wu&#223;te ob er &#252;berhaupt gelesen wird. Die heutigen Journalisten sollten sich an den Gedanken gew&#246;hnen das der Onliner schnell reagiert und auch eine entsprechende Resonanz fordert. Es reicht nicht aus nur eine Kommentarfunktion einzurichten, &#252;ber die sich die Leser untereinander, &#252;ber einen Artikel, austauschen k&#246;nnen. Der Journalist mu&#223; sich die Zeit nehmen, bzw. sie mu&#223; ihm vom Verlag gegeben werden, um mit dem Leser seiner Artikel zu kommunizieren. Das Internet bietet die, meiner Meinung nach von vielen Printverlagen noch vollkommen untersch&#228;tzte, M&#246;glichkeit am Puls des Lesers zu f&#252;hlen.</p>
<p>Aktuell gibt es 18 Kommentare auf zeit.de zum Rohwetter-Artikel, aber leider bisher keine Reaktion vom Autor &#8211; sehr schade.</p>
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		<title>RSS-Feed von ZEIT online gest&#246;rt</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 10:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[DIE ZEIT]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit heute (07:37 Uhr) liefert der RSS-Feed von zeit.de nur noch falsche URLs aus. Es wird http://xml.zeit.de/2008/&#8230; geliefert, es m&#252;&#223;te aber http://www.zeit.de/2008/&#8230; lauten, was dazu f&#252;hrt das man nach einem Klick im FeedReader, dann im Browser nur Quellcode angezeigt bekommt. Eben habe ich der ZEIT mal eine E-Mail dazu geschickt und gefragt ob sie gehackt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute (07:37 Uhr) liefert der RSS-Feed von zeit.de nur noch falsche URLs aus. Es wird http://<strong>xml</strong>.zeit.de/2008/&#8230; geliefert, es m&#252;&#223;te aber http://<strong>www</strong>.zeit.de/2008/&#8230; lauten, was dazu f&#252;hrt das man nach einem Klick im FeedReader, dann im Browser nur Quellcode angezeigt bekommt.</p>
<p>Eben habe ich der ZEIT mal eine E-Mail dazu geschickt und gefragt ob sie gehackt wurden. Als Antwort bekam ich, das es ein System-Upgrade gab und &#8220;Reparieren wir baldm&#246;glichst.&#8221;?!</p>
<p>Ich finde das wieder hochinteressant. Warum hat das noch niemand bemerkt? oder warum wurde es noch nicht gefixxt? Der Grund k&#246;nnte sein:</p>
<ol>
<li>Das ich der einzigste Abonnent des zeit.de-RSS-Feeds bin.</li>
<li>Die anderen Leser zu faul waren mal eine E-Mail an die ZEIT zu senden.</li>
<li>RSS f&#252;r die ZEIT unwichtig ist und es nur ein MeToo ist.</li>
</ol>
<p>F&#252;r mich ist RSS das wichtigste Tool um News zu erhalten. Newsletter habe ich keine mehr, da dort immer Reklame drin ist, die oft nicht zum Thema pa&#223;t. F&#252;r RSS mu&#223; ich mich nicht per E-Mail irgendwo anmelden, ich kann es einfach abonnieren oder wieder abbestellen, da brauchts keine Nachfragen wie beim Newsletter. Und ich mu&#223; nicht bef&#252;rchten das meine E-Mail f&#252;r andere Zwecke missbraucht wird.</p>
<p>Ich gebe es zu, vielleicht bin ich da ein bisschen zu Anspruchsvoll, aber wenn eine WebSite keinen RSS-Feed anbietet, sondern nur einen Newsletter, dann nehme ich diese WebSite nicht f&#252;r voll. Da habe ich dann den Eindruck das die Seitenmacher im letzten Jahrhundert h&#228;ngengeblieben sind und wer will schon News aus dem letzten Jahrhundert. :O)</p>
<p>Grad im Moment wurde es gefixxt, da bin ich dann wohl doch der einzigste Abonnent. ;O)</p>
]]></content:encoded>
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