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Linkbuilding == Spam OR Linkbuilding != Spam

Montag, 15. September 2008, 12:22 Uhr | Autor:

Es gibt viele Suchmaschinenoptimierer die ihren Kunden auch Linkbuilding anbieten, ich nenne diese SEOs jetzt mal Linkbuilder.

Was ist Linkbuilding?
Unter Linkbuilding versteht man allgemein gesagt das Einfügen von Links auf fremden WebSites.

Also, da ist jemand mit einer neuen oder auch mit einer schon länger vorhandenen WebSite, die i.d.R. tödlich langweilig ist und für die sich niemand wirklich interessiert, und der will einfach mehr Besucher bekommen und im Index von Suchmaschinen weit oben gefunden werden. Meist sind diese WebSites nicht für Suchmaschinen optimiert, was man u.a. daran merkt das die Suchmaschinen für alle Seiten der WebSite den gleichen Titel und den gleichen Inhalt aufgenommen haben.

Was macht nun der mit der Langeweile-WebSite? Der sucht sich einen Linkbuilder der ihm verspricht auf themenrelevanten Blogs oder Foren Links zu ihm zu setzen. Und das funktioniert so:

Der Linkbuilder hat eine Batterie von Foren, wo er bereits mehrere Accounts besitzt, die er immer wieder für seine Aktionen benutzt. Beliebt bei den Linkbuildern sind Foren mit dem Thema Marketing, WebDesign oder SEO. Im WebDesign-Forum schreibt der Linkbuilder etwas wie dies: “Schaut euch bitte mal meine neue Internetseite an. Ich habe noch wenig Erfahrung und würde mich über Kritik freuen. Gefällt euch das Design?” In vielen Fällen antworten die User des Forums sogar, weil sie naiv sind?, weil sie dumm sind?, nein!, weil es meist User sind die anderen Usern einfach nur helfen möchten.

Der Linkbuilder schreibt für seinen Kunden auch Kommentare in Blogs, dort muß er schon etwas mehr Arbeit leisten als in den Foren. Wo er in den verschiedenen Foren immer und immer wieder den fast gleichen Text verwenden kann, da muß er in den Kommentaren thematisch auf den Blogeintrag eingehen.

In gut besuchten Foren gibt es meist sehr viele neue Einträge pro Tag, da fällt der Linkbuilder kaum auf. In Blogs sieht das schon anders aus. Meist schreibt in einem Blog nur der Besitzer selber neue Einträge und der schaut sich die Kommentare darauf etwas genauer an, da er die Linkbuilder kennt. Es gibt natürlich auch Blogger die einfach nur froh über Aufmerksamkeit sind und jeden Kommentar zulassen, egal ob er etwas sinnvolles zum Thema beiträgt oder nicht.

Wo setzt der Linkbuilder für seinen Kunden weitere Links?
Er verbreitet Pressemitteilungen, trägt in Bookmarkdiensten (MrWong, Delicious) Links ein oder versucht in Digg und Yigg Meldungen zu pushen, die er auf seinen eigenen Blogs verbreitet.

Und was ist das alles? Ja! Spam!
Denn der Linkbuilder benutzt die WebSites missbräuchlich, da die Foren, Blogs, Bookmarkdienste, etc. nichts von seinem Treiben wissen und die meisten solcher Nutzung nicht zustimmen würden – wenn man sie denn fragen würde.

Bringt der Spam dem Langeweile-WebSite-Betreiber etwas?
Kurzfristig: ja – mittel- und langfristig: nein.

Der Langeweile-WebSite-Betreiber muß immer und immer wieder die Dienste des Linkbuilders in Anspruch nehmen, da der Spam i.d.R. im Index der Suchmaschinen schnell wieder an Relevanz verliert, also nach hinten wandert oder auch ganz aus dem Index verschwindet.


Eine Langeweile-WebSite wirklich erfolgreich zu machen ist etwas mehr Arbeit, als nur ein paar Links zu setzen. Als erstes muß die WebSite für den Besucher interessant gestaltet werden, inhaltlich wie auch optisch. Der Besucher muß das gesuchte schnell und gezielt finden können und der Content muß einfach zu erschließen sein, d.h. es werden möglichst wenig technische Spielereien, wie Flash, JavaScript oder Java verwendet.

Wenn die WebSite dann wirklich interessant geworden ist, dann kommen die Besucher von ganz alleine und auch das Ranking in den Suchmaschinen stellt sich dann u.U. von alleine ein. Man kann dann noch optimieren, damit die Suchmaschinen es etwas leichter haben – aber wenn man ehrlich ist… die Suchmaschinen sind mittlerweile so gut im Indexieren, das auch eine, HTML-technisch gesehen, schlechte WebSite recht gut aufgenommen wird. Für das Ranking, also die Position im Index, ist eine Optimierung aber immer hilfreich, also TITLE-, H1-, H2-, ALT-TAGs, etc. sollten nie fehlen.


Gutes Linkbuilding bekommt man natürlich nicht für’n Euro pro Link, aber dafür ist das eine Investition in die Zukunft und kein Strohfeuer – und es hagelt keine Beschwerden der vollgespammten WebSite-Betreiber.

Und wie sieht gutes Linkbuilding aus?
Dieses Linkbuilding ist kein Spam. Der Linkbuilder hat gute Kontakte zu den WebSite-Betreibern auf denen er Links setzt bzw. setzen läßt. Er hat ein Netzwerk an Partnern, zu den verschiedensten Themen. Er berät seine Kunden umfassend, über Suchmaschinenoptimierung, über WebSite-Gestaltung und Suchmaschinenmarketing. Er berät seinen Kunden auf lange Sicht.


Um das hier jetzt mal zum Ende zu bringen… Schau genau hin, was dein Linkbuilder für dich tut.

Thema: Internet, Reklame, SEO | 3 Kommentare

WAZ gegen SEO und SEM

Freitag, 4. Juli 2008, 19:09 Uhr | Autor:

“WAZ-Chef Bodo Hombach attackiert Google” (horizont.de)

Bodo Hombach, Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe, wettert im HORIZONT-Interview gegen die Praktiken vieler Verlage beim Thema Suchmaschinen-Optimierung. Um die Reichweite ihrer Websites zu pushen, investieren Medienhäuser hohe Summen in Suchmaschinenoptimierung. “Es ist an der Zeit, damit aufzuhören”, mahnt Hombach.

Warum melden sich diese Offline-Medienmenschen eigentlich immer nur in der HORIZONT zu Wort? Erst jammert der Chefredakteur von sueddeutsche.de über SEO, dann der Chefredakteur von focus.de über SEM und nun der Hombach.

Jaja, ich konnte es mal wieder nicht lassen… :O)

derwesten.de

URL:

http://www.derwesten.de/ nachrichten/ 2008/ 7/ 4/ news-60179586/ detail.html

URL:

http://www.derwesten.de/ nachrichten/ kindernachrichten/ 2008/ 7/ 2/ news-59805593/ detail.html

TITLE-TAG:

55 Prozent wollen selbst über ihren Tod entscheiden – Politik – DerWesten

TITLE-TAG:

Woher kommt das Geld des Staates? – Kindernachrichten – DerWesten

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Nachrichten, News, Meldungen, Informationen, Wirtschaft, Politik, Städte, Sport, Fußball, Verein, Kultur, Meinung, Forum, Musik, Auto, lokal, kostenlos, Zeitung, Reise, Urlaub, Community, Blog, Events, Freunde, Nachbarschaft

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DerWesten, die unverzichtbare Quelle für regionale und lokale Nachrichten, Meinungen und Events aus NRW

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harzkurier.de

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http://www.harzkurier.de/ news.php? id=6671

URL:

http://www.harzkurier.de/ news.php? id=6673

TITLE-TAG:

Harz Kurier

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Harz Kurier

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Harz Kurier

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Harz Kurier

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Harz Kurier

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Harz Kurier


Ein Trauerspiel, auch auf den anderen WebSites der WAZ-Gruppe wird kaum auf SEO geachtet.

Es bedeutet natürlich etwas Arbeit, entsprechend passende Beschreibungen und Schlüsselworte zu jedem Artikel zu finden, aber diese Arbeit sollten sich die Journalisten, die online publizieren, schon machen – wenn sie gelesen werden wollen.

Ich denke Herr Hombach verkennt die Rolle der Suchmaschinen – aus Sicht des Lesers.

Ich möchte mich über bestimmte Themen informieren, dazu nutze ich natürlich meine bevorzugten Newsseiten, aber auch Suchmaschinen. Wenn die Inhalte von den Suchmaschinen nicht gut in den Index aufgenommen werden können und dadurch das Ranking schlecht ausfällt, tja, PG, Pech gehabt. Man kann den Suchmaschinen kaum vorwerfen das sie versuchen ein Ranking in den Wust von News zu bringen. Nur wenn die Suchergebnisse dem Suchenden gefallen und er der Meinung ist das sie genau zu dem passen was er gesucht hat, nur dann kann eine Suchmaschine erfolgreich sein. Da das Ranking eines Suchergebnisses nun einmal von verschiedenen Faktoren abhängt, die sich die Suchmaschinen ja nicht einfach mal so aus den Fingern gesogen haben, sollte man diese SEO-Regeln beachten.

Der WAZ-Gruppe sollte es doch wohl auch möglich sein, die SEO-Regeln für sich zu nutzen, genauso wie es andere Seitenbetreiber tun.

Es könne nicht sein, dass Google das Geschäft dermaßen dominiere und “Unmengen verdiene”, während die Verlage im Web größtenteils Verluste schrieben.

Womit Google Geld verdient das ist SEM, andere Baustelle Herr Hombach.

Noch sei es möglich, aus eigener Kraft die nötigen Reichweiten aufzubauen. Doch die Zeit drängt: “Wir dürfen uns nicht abhängig machen von Zahlungen an Suchmaschinenbetreiber.”

Langfristig erreicht man nur durch Qualität Reichweite. Das Internet und seine vielfältigen Möglichkeiten an News zu kommen sind für den Leser von Vorteil, der nächste Newslieferant ist nur wenige Klicks entfernt, was für die alten Printmedien-Menschen aber eher nach einem Nachteil ausschaut.

TV-News funktionieren doch auch, weil sie an das Medium angepaßt wurden.
Also, laßt euch mal etwas Neues einfallen!
Nicht einfach nur die Zeitung 1 zu 1 ins Internet kopieren.


Update: 05.07.2008 / 12:23 Uhr
Deppen-AdWords
AdWords für die die eine URL nicht in die Adresszeile des Browsers eingeben…

Thema: Google, Internet, SEO | 2 Kommentare