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	<title>mein gott und meine welt &#187; Korinthenkacker</title>
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	<description>nichts für leute die aus ihren dogmen nicht ausbrechen können</description>
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		<title>Datendiebstahl gibt es nicht</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 15:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Korinthenkacker]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wann wird von &#8220;Datendiebstahl&#8221; gesprochen? Immer dann, wenn Daten irgendwo auftauchen, wo sie eigentlich nicht zu finden sein sollten oder wenn diese Daten missbraucht werden. Manchmal, so wie bei SONY, auch weil ein Unternehmen den unberechtigten Zugriff auf Daten bemerkt hat und diesen &#246;ffentlich macht. Wird in der analogen Welt etwas gestohlen, dann hat jemand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wann wird von &#8220;Datendiebstahl&#8221; gesprochen? Immer dann, wenn Daten irgendwo auftauchen, wo sie eigentlich nicht zu finden sein sollten oder wenn diese Daten missbraucht werden. Manchmal, so wie bei SONY, auch weil ein Unternehmen den unberechtigten Zugriff auf Daten bemerkt hat und diesen &#246;ffentlich macht.</p>
<ul>
<li>
Wird in der analogen Welt etwas gestohlen, dann hat jemand anderer den Gegenstand und der legitime Besitzer bemerkt den Verlust.</li>
<li>Wird in der digitalen Welt etwas &#8220;gestohlen&#8221;, dann hat <strong>auch</strong> jemand anderer die Daten und der legitime Besitzer verliert nichts, bemerkt also gar nicht, dass von ihm Daten <strike>gestohlen</strike> kopiert wurden.</li>
</ul>
<p><br style="clear:both" /><br />
Wir sind es aus der analogen Welt gew&#246;hnt das ein Diebstahl mit dem Verlust einer Sache verbunden ist, den wir fr&#252;her oder sp&#228;ter bemerken, daher gehen wir von einem &#8220;Datendiebstahl&#8221; auch nur dann aus, wenn wir dies bemerken. Nur weil Facebook keinen Hinweis auf einen Datenmissbrauch feststellen konnte, gehen sie davon aus, dass die Daten, auf die die Werbekunden seit 2007 Zugriff hatten, nicht missbraucht wurden. Es gibt aber auch durchaus M&#246;glichkeiten Daten zu missbrauchen ohne dass das Opfer &#252;berhaupt ahnt Opfer zu sein.</p>
<p>Wenn ich via Trojaner auf dem Computer meines Opfers Zugriff auf seinen E-Mail-Account habe, dann kann ich die Korrespondenz mitlesen und dies ohne aufzufallen. Ist er in der richtigen Position in einem Unternehmen besch&#228;ftigt, dann kann mir dieses Mitlesen durchaus n&#252;tzlich sein. Erledigt er beispielsweise seine Angebotsabgabe an m&#246;gliche Kunden per E-Mail, so kann ich ihn leicht unterbieten, um den Zuschlag zu bekommen. So lange ich meine Aktivit&#228;ten nicht zu h&#228;ufig und zu auff&#228;llig mache, wird er mich wahrscheinlich nie bemerken.<br />
<br style="clear:both" /><br />
&#8220;<a target="_blank" href="http://www.ey.com/DE/de/Newsroom/News-releases/20110516-Deutsche-Unternehmen-fuerchten-Datenattacken" >Deutsche Unternehmen f&#252;rchten Datenattacken &#8211; Ernst &amp; Young-Studie zu Datenklau</a>&#8221; (ey.com)</p>
<blockquote><p>Derzeit f&#252;hlt sich die Mehrheit der deutschen Unternehmen allerdings vor Attacken gefeit, nur zehn Prozent berichten von Wirtschaftsspionage oder Datenklau-Attacken in den vergangenen drei Jahren.</p></blockquote>
<p>Zu beachten ist hierbei: &#8220;Derzeit f&#252;hlt sich&#8230;&#8221; &mdash; eben, es ist nur ein Gef&#252;hl, kein Wissen.</p>
<p>In jedem Unternehmen gibt es Mitarbeiter die zum Teil weitreichende Zugriffsberechtigungen ben&#246;tigen um ihren Job zu erledigen und all diese Mitarbeiter sind potenzielle Datenkopierer.</p>
<ul>
<li>Jemand der im Marketing arbeitet der hat nat&#252;rlich Zugriff auf die Kundendaten, die er aber auch kopieren kann, um sie direkt zu verkaufen.</li>
<li>Ein Mitarbeiter aus der Buchhaltung hat u.a. auch Zugang zu den Daten, welche Betr&#228;ge an welche Firmen geflossen sind, die u.U. auch R&#252;ckschl&#252;sse auf streng vertrauliche Gesch&#228;ftsbeziehungen zulassen.</li>
<li>Ein kleines Licht in der Personalabteilung kann sich evtl. Zugang zu den Bewerbungen oder auch Abwerbungsangeboten verschaffen, um auch diese Informationen in Bares zu verwandeln.</li>
</ul>
<p>Ich behaupte: Sehr viele Datenkopierer werden gar nicht bekannt, weil es in der digitalen Welt so einfach wie nie zuvor geworden ist, unbemerkt Informationen zu kopieren und unbemerkt an einen anderen Ort zu verschieben, um daraus Kapital zu schlagen.<br />
<br style="clear:both" /><br />
Wer via Suchmaschine nach Datenbank-Dumps sucht, nach txt-, csv-, xls- oder auch doc-Dateien, wird sehr schnell auf Datenbest&#228;nde sto&#223;en, die einfach nur aus Dummheit das Licht der &#214;ffentlichkeit erblickt haben. Wer sich nun diese Daten zu eigen macht, der muss kaum mit Verfolgung rechnen, da sein &#8220;Angriff&#8221; nicht bemerkt wird.<br />
<br style="clear:both" /><br />
Das was wir in den letzten Wochen &#252;ber &#8220;Datendiebstahl&#8221; gelesen haben, war nur die sprichw&#246;rtliche Spitze des Eisbergs.</p>
<p>&#8220;Datendiebstahl&#8221; oder &#8220;Datenkopierer&#8221; ist nun keine Wortklauberei von mir, sondern der Versuch klar zu machen, dass ein Datenmissbrauch, nur weil er nicht bemerkt wurde, trotzdem stattgefunden haben kann.</p>
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		<item>
		<title>Bitte Tweets per Fax!</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2011/03/30/bitte-tweets-per-fax/</link>
		<comments>http://meingottundmeinewelt.de/2011/03/30/bitte-tweets-per-fax/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 12:53:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Korinthenkacker]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter ist nicht sicher. Also, ich habe vorhin geguckt schnell im Internet, bevor ich hier reingegangen bin. Das Internet ist sicherer als Twitter?! Wurde das durch diesen ganzen BND-, BKA- und sonstigen Apparat &#8220;durchgerattert&#8221;, und am Ende stand, das k&#246;nnen wir machen,&#8230; Ja nat&#252;rlich! Das BKA und auch der BND als Auslandsaufkl&#228;rung hat erst Twitter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/21654630?color=ff9933" width="500" height="375" frameborder="0"></iframe></p>
<blockquote><p>Twitter ist nicht sicher. Also, ich habe vorhin geguckt schnell im Internet, bevor ich hier reingegangen bin.</p></blockquote>
<p>Das Internet ist sicherer als Twitter?!</p>
<blockquote><p>Wurde das durch diesen ganzen BND-, BKA- und sonstigen Apparat &#8220;durchgerattert&#8221;, und am Ende stand, das k&#246;nnen wir machen,&#8230;</p></blockquote>
<p>Ja nat&#252;rlich! Das BKA und auch der BND als Auslandsaufkl&#228;rung hat erst Twitter gehackt um zu sehen wie sicher oder unsicher der Dienst ist&#8230; OMG</p>
<p>Der Herr Steegmans ist Mr. Cool &mdash; ich glaube ich w&#228;re vor Lachen vom Stuhl gefallen.</p>
<p>Die &#8220;<a target="_blank" href="http://www.bundesregierung.de/nn_774/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2011/03/2011-03-25-regpk.html" >Mitschrift Pressekonferenz &#8211; Regierungspressekonferenz vom 25. M&#228;rz</a>&#8221; (bundesregierung.de) ist nicht ganz w&#246;rtlich, aber naja, ich will nicht schon wieder den Korinthenkacker machen. :O)<br />
<br style="clear:both" /><br />
Die &#8220;Qualit&#228;tsjournalisten&#8221; meinen dass der Empfang eines Fax vom Bundespresseamt sicher w&#228;re. Hierzu eine kleine Anekdote:</p>
<p>In den &#8217;90ern kamen Faxger&#228;te in Mode und waren auch f&#252;r kleine Unternehmen und Privatpersonen erschwinglich. Mit einem Arbeitskollegen sprach ich damals dar&#252;ber und wie man etwas versenden kann, wobei der Empf&#228;nger nicht sicher sein kann, wer das Fax abgesendet hat. Sein Vater war der Meinung das Fax ein sicherer Kommunikationsweg w&#228;re und man k&#246;nne da nichts f&#228;lschen. Naja&#8230; ;O)</p>
<p>Sein Vater war eher Atheist und seine Mutter eher religi&#246;s eingestellt. Dies nahm ich zum Anlass ein Fax zu versenden und bat meinen Kollegen um die Faxnummer. In dem Fax best&#228;tigte ich, als ein fiktiver Reiseveranstalter deren Absenderkennung ich in meinem Faxger&#228;t einstellte, eine Papstaudienz mit einw&#246;chiger Unterkunft f&#252;r zwei Personen in einem Kloster in Rom. Diese Best&#228;tigung zeigte ich meinem Kollegen und fragte nach einer geeigneten Uhrzeit f&#252;r mein Fax, damit er zugegen ist und die Angelegenheit aufl&#246;sen konnte, damit es nicht zu einem ernsthaften Streit zwischen seinen Eltern kommt. Man kann sich denken was passierte. :O)</p>
<p>Seine Mutter fand diese Aktion sehr interessant und lustig, sein Vater wurde desillusioniert und etwas weniger technikgl&#228;ubig.<br />
<br style="clear:both" /><br />
Woran h&#228;ngt denn die Sicherheit eines Twitter-Accounts?</p>
<p>Zum einen an der Authentizit&#228;t des Accounts selber. Also woher wei&#223; ich das <a target="_blank" href="http://twitter.com/RegSprecher" >@RegSprecher</a> (twitter.com) der echte Account vom Regierungssprecher ist?</p>
<p>Leider hat der Internetbeauftragte des Bundespresseamtes keinen Hinweis zu Twitter auf der Seite vom <a target="_blank" href="http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/Bundespresseamt/Regierungssprecher/regierungssprecher.html" >Regierungssprecher Steffen Seibert</a> (bundesregierung.de) hinterlassen, aber daf&#252;r gibt es hier etwas dazu: &#8220;<a target="_blank" href="http://www.bundesregierung.de/nn_774/Content/DE/Artikel/2011/02/2011-02-28-twitter-start-reg-sprecher.html" >Der Regierungssprecher twittert</a>&#8221; (bundesregierung.de)</p>
<p>Der zweiter wichtige Punkt ist die St&#228;rke des Passwortes welches Herr Seibert vergebenen hat. Evtl. kommt man mit etwas Hintergrundrecherche zu seinem Privatleben an das Passwort. Vorname der Ehefrau, der Kinder, des Hundes oder des Goldfischs, Geburtsdaten, Name der besuchten Schulen oder beliebte Urlaubsorte. Aber vielleicht hat Herr Seibert auch nachgedacht und etwas wie <code>>31}{4;57,8z^69:20*_X)O</code> verwendet, man wei&#223; ja nie.<br />
<br style="clear:both" /><br />
Diese Journalisten haben den Informationsvorsprung schon in weiten Teilen verloren, sie haben es nur noch nicht mitbekommen &mdash; weil es nicht in der Tageszeitung stand.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Datensch&#252;tzer: Google vs. Piwik</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2011/03/15/datenschutzer-google-vs-piwik/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 15:48:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Korinthenkacker]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Datensch&#252;tzer: Piwik statt Google Analytics&#8221; (silicon.de) Das Unabh&#228;ngige Landeszentrum f&#252;r Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) hatte 2008 konstatiert, dass das Webanalyse-Tool Google Analytics nach deutschem Recht nicht datenschutzkonform eingesetzt werden k&#246;nne und schleswig-holsteinische Webseitenbetreiber darauf hingewiesen. Jetzt raten die Datensch&#252;tzer zum kostenlosen Tool Piwik. Aus dem PDF der Datensch&#252;tzer: Das Programm wird auf dem Webserver des Anwenders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<a target="_blank" href="http://www.silicon.de/technologie/sicherheit/0,39044013,41550318,00/datenschuetzer_piwik_statt_google_analytics.htm" >Datensch&#252;tzer: Piwik statt Google Analytics</a>&#8221; (silicon.de)</p>
<blockquote><p>Das Unabh&#228;ngige Landeszentrum f&#252;r Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) hatte 2008 konstatiert, dass das Webanalyse-Tool Google Analytics nach deutschem Recht nicht datenschutzkonform eingesetzt werden k&#246;nne und schleswig-holsteinische Webseitenbetreiber darauf hingewiesen. Jetzt raten die Datensch&#252;tzer zum kostenlosen Tool Piwik.</p></blockquote>
<p>Aus dem PDF der Datensch&#252;tzer:</p>
<blockquote><p>Das Programm wird auf dem Webserver des Anwenders (im Folgenden: „Piwik-Verwender“) installiert und speichert Daten ebenfalls nur auf dem Server des Piwik-Verwenders. Es handelt sich also um eine sogenannte Inhouse-L&#246;sung f&#252;r Web-Analyse.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a target="_blank" href="https://www.datenschutzzentrum.de/tracking/piwik/20110315-webanalyse-piwik.pdf" >https://www.datenschutzzentrum.de/tracking/piwik/20110315-webanalyse-piwik.pdf</a></p>
<p>Da die Installation von Piwik <strong>nicht</strong> auf dem Server erfolgen <strong>muss</strong> auf dem die zu trackenden Besucher auflaufen, ist alleine deren Verwendung nicht automatisch mit besserem Datenschutz gleichzusetzen.</p>
<p>Immer diese Datensch&#252;tzer mit ihren falschen Annahmen &mdash; Google ist per se b&#246;se und Piwik ist per se gut.</p>
<p>Auch Piwik kann ich so einsetzen das Daten auf einem fremden Server gespeichert werden, was n&#246;tig werden kann, wenn auf dem Server der zu trackenden Website kein PHP oder MySQL l&#228;uft.<br />
<br style="clear:both" /><br />
<a target="_blank" href="http://de.piwik.org/" >Piwik</a> (de.piwik.org) ist nach meiner Meinung eine sehr gute Alternative zu <a target="_blank" href="http://www.google.com/intl/de/analytics/" >Google Analytics</a> (google.com). Bei Piwik wei&#223; ich wo die Daten landen, sofern ich die Installation bei mir mache, bei Google wei&#223; ich dies nicht. Wer seine Website gewissenhaft pflegt und mit den anfallenden Daten auch gewissenhaft umgeht, der kann mit Piwik nicht so viel falsch machen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BSI&#8230; XSS&#8230; Kurz daneben ist auch vorbei. ;O)</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2011/03/13/bsi-xss-kurz-daneben-ist-auch-vorbei-o/</link>
		<comments>http://meingottundmeinewelt.de/2011/03/13/bsi-xss-kurz-daneben-ist-auch-vorbei-o/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 13:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Korinthenkacker]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[XSS]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Schwachstellen in Standardsoftware und Webauftritten werden h&#228;ufig f&#252;r Angriffe genutzt&#8221; (bsi.bund.de) Aus dem PDF Seite 12: Cross-Site-Scripting Ein weiteres Problem ist das „Cross-Site-Scripting“: Dabei nimmt eine Webanwendung Daten von einem Nutzer an und sendet sie ungepr&#252;ft an einen anderen Browser weiter. So kann ein Angreifer zum Beispiel Skripte auf dem Rechner seines Opfers ausf&#252;hren. &#60;sezier&#62; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<a target="_blank" href="https://www.bsi.bund.de/ContentBSI/Presse/Pressemitteilungen/Presse2011/Quartalslagebericht_04_2010_11032011.html" >Schwachstellen in Standardsoftware und Webauftritten werden h&#228;ufig f&#252;r Angriffe genutzt</a>&#8221; (bsi.bund.de)</p>
<p>Aus dem PDF Seite 12:</p>
<blockquote><p><strong>Cross-Site-Scripting</strong></p>
<p>Ein weiteres Problem ist das „Cross-Site-Scripting“: Dabei nimmt eine Webanwendung Daten von einem Nutzer an und sendet sie ungepr&#252;ft an einen anderen Browser weiter. So kann ein Angreifer zum Beispiel Skripte auf dem Rechner seines Opfers ausf&#252;hren.</p></blockquote>
<p>&lt;sezier&gt;</p>
<blockquote><p>Dabei nimmt eine Webanwendung Daten von einem Nutzer an</p></blockquote>
<p>Richtig&#8230;</p>
<blockquote><p>und sendet sie ungepr&#252;ft</p></blockquote>
<p>richtig&#8230;</p>
<blockquote><p>an einen anderen Browser weiter.</p></blockquote>
<p>nicht so ganz richtig.<br />
&lt;/sezier&gt;</p>
<h2>Reflexives Cross-Site Scripting</h2>
<p>Bei reflexivem XSS sendet das Opfer unbemerkt selber den Schadcode an den Server, der von diesem zur&#252;ckgesendet und vom Browser des Opfers interpretiert wird.</p>
<p>Der Angreifer verteilt eine mit unerw&#252;nschtem Code erweiterte URL, via Kurz-URL (bit.ly, tinyurl.com, goo.gl, etc.) &#252;ber Twitter, Skype, Facebook, Blogs, Kommentare jeglicher Art oder meinetwegen auch per E-Mail, an seine Opfer. Das Opfer klickt den Link zur Kurz-URL an und sendet damit den unerw&#252;nschten Code selber an den Server. Bei dem Code handelt es sich meist um JavaScript, HTML und/oder CSS. Der Server verarbeitet diesen Code aber nicht, sondern sendet ihn ungefiltert (die XSS-L&#252;cke) an den Client, den Browser des Opfers, zur&#252;ck und dieser interpretiert dies.</p>
<p>Szenario:<br />
Ein Angreifer findet eine XSS-L&#252;cke in einer Website, beispielsweise in der der Harvard University:<br />
<code>http://news.harvard.edu/gazette/<br />
?s=<span style="color:red">&lt;/script&gt;&lt;script&gt;alert('Dumpfbacken!')&lt;/script&gt;</span></code></p>
<p>bit.ly macht daraus: http://bit.ly/gU9q96</p>
<p>Der Angreifer verteilt nur diese Kurz-URL.</p>
<p>Da die meisten Opfer arglos sind, klicken sie den Link zur Kurz-URL an und schon sind sie in die Falle getappt und&#8230; sehen in diesem Fall nur eine JavaScript-Alert-Meldung. Bei einem echten b&#246;swilligen Angriff bemerkt das Opfer gar nicht, dass im Hintergrund, f&#252;r ihn nicht sichtbar, etwas geschehen ist, zum Beispiel das Auslesen des Session-Cookie, mit deren Hilfe sich der Angreifer in den Account des Opfers einschleichen kann.</p>
<hr style="clear:both" />
Also noch einmal f&#252;r die Lernschwachen&#8230; ;O)</p>
<p><strong>Ein Angreifer</strong></p>
<ol>
<li>findet eine XSS-L&#252;cke,</li>
<li>nutzt Kurz-URL-Dienste zum verschleiern der manipulierten URL und</li>
<li>verteilt diese Kurz-URL.</li>
</ol>
<p><strong>Das Opfer</strong></p>
<ol>
<li>klickt auf den Link zur Kurz-URL. Der Aufruf mit der manipulierten URL erfolgt vom Browser des Opfers.</li>
<li>Der Server sendet den Schadcode zur&#252;ck an den Absender, den Browser des Opfers.</li>
<li>Der zur&#252;ckgesendete Code f&#252;hrt dann im Browser des Opfers, den meist destruktiven Code des Angreifers aus, der aber vom Opfer selber an den Server gesendet wurde.</li>
</ol>
<hr style="clear:both" />
Wer nun bei &#8220;Kurz-URL&#8221; nur an GET-Request denkt, also wo der Schadcode direkt in der Adresszeile des Browsers sichtbar ist, der sollte bedenken: Im Breitband-Zeitalter sind auch Weiterleitungen, die erst &#252;ber ein Formular auf der Website eines Angreifers laufen (POST-Request), so schnell, dass diese den meisten Opfern nicht auffallen werden. Auch in Anbetracht der manchmal undurchsichtigen Weiterleitungen verschiedener Trackingsysteme zur Aufzeichnung des Nutzerverhaltens, wird der Surfer keinen Verdacht sch&#246;pfen.</p>
<p>&lt;fund_am_rande&gt;<br />
H&#228;ngt man an die bit.ly-Kurz-URL ein Pluszeichens (+), so kann man neben der Statistik (wie oft die URL aufgerufen wurde, woher der Aufruf kam) auch den &#8220;Long Link&#8221; sehen, damit man wei&#223; wohin man weitergeleitet wird.</p>
<p>H&#228;nge ich nun an die obige bit.ly-URL das Pluszeichen ran, sehe ich auch den JavaScript-Alert, was mal wieder zeigt: Viele, sehr viele Websites sind Anf&#228;llig f&#252;r Cross-Site Scripting.<br />
&lt;/fund_am_rande&gt;<br />
<br style="clear:both" /></p>
<h2>Persistentes Cross-Site Scripting</h2>
<p>Auch hier findet ein Angreifer eine XSS-L&#252;cke in einer Website, aber hier wird der Schadcode auf dem Server gespeichert. Foren, G&#228;steb&#252;cher, Kommentare oder auch die Profilseiten eines registrierten Benutzers der Website k&#246;nnen entsprechende L&#252;cken aufweisen, um ausf&#252;hrbaren Code zu speichern. Das Opfer wird in diesem Fall auf eine regul&#228;r erscheinende URL verwiesen, der man nicht ansehen kann, dass dahinter ein Angriff verborgen ist.</p>
<p>F&#252;r diesen Fall k&#246;nnte man die Aussage des BSI zum Teil gelten lassen &mdash; wenn man gn&#228;dig ist. ;O)<br />
<br style="clear:both" /><br />
Am h&#228;ufigsten trifft man auf reflexives Cross-Site Scripting, wahrscheinlich weil Entwickler noch immer meinen, was der Server nicht speichert, das kann auch nicht gef&#228;hrlich sein.<br />
<br style="clear:both" /><br />
Weiter von Seite 12 des PDFs:</p>
<blockquote><p>&#220;ber das „Cross-Site-Scripting“ werden nicht nur die Anbieter, sondern auch die Benutzer der Webseite angegriffen, was einen hohen Imageverlust f&#252;r den Anbieter bedeutet.</p></blockquote>
<p>Das Ziel von XSS-Angriffen sind meist die Besucher einer Website und nicht der Anbieter selber. Ist z.B. mal wieder eine L&#252;cke in Twitter bekannt, so ist beispielsweise das Ziel der Angriffe, unbemerkt einen Wurm von anderen Benutzern weiterverbreiten zu lassen. Hierbei soll die Reputation der Benutzer ausgenutzt werden. Der Betreiber, also Twitter selber, ist hierbei nicht das Ziel des Angriffs. Der Wurm kann Code enthalten um Zugangsdaten zu stehlen oder um einfach nur einen Link zu einem Shop mit Blauen-Pillen zu verbreiten.<br />
<br style="clear:both" /><br />
Mir geht es hier nicht darum, das BSI vorzuf&#252;hren, sondern darum, dass sich Missverst&#228;ndnisse erst gar nicht weiter verbreiten. Es kommt eben manchmal doch auf die Korinthe an die gekackt werden muss.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Daten vergoldet</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2010/10/15/daten-vergoldet/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 11:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Korinthenkacker]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Falsche Behauptungen des NDR gegen easycash &#8211; Stellungnahme&#8221; (easycash.de) &#8220;Wir f&#252;hren keine Daten aus dem ec-Netzbetrieb der easycash mit den Daten aus den Kundenkartenprogrammen der easycash Loyalty Solutions zusammen“, unterstreicht Frank Wio, Mitglied der easycash Gesch&#228;ftsleitung. Er meinte wohl eher, dass dies nicht mehr gemacht wird, denn: Auf dieser Basis ist es zu einer tempor&#228;ren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<a target="_blank" href="http://www.easycash.de/pm_stellungnahme.html" >Falsche Behauptungen des NDR gegen easycash &#8211; Stellungnahme</a>&#8221; (easycash.de)</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir f&#252;hren keine Daten aus dem ec-Netzbetrieb der easycash mit den Daten aus den Kundenkartenprogrammen der easycash Loyalty Solutions zusammen“, unterstreicht Frank Wio, Mitglied der easycash Gesch&#228;ftsleitung.</p></blockquote>
<p>Er meinte wohl eher, dass dies <strong>nicht mehr</strong> gemacht wird, denn:</p>
<blockquote><p>Auf dieser Basis ist es zu einer tempor&#228;ren Zusammenarbeit mit einem Kunden gekommen.</p></blockquote>
<p>Dies bedeutet also, dass zumindest einmal Daten unberechtigt zusammengef&#252;hrt und einem Kunden zum Kauf angeboten wurden. NDR Info war nur in einem Punkt etwas ungenau; Zur Zeit werden (hoffentlich) keine entsprechenden Daten mehr angeboten, aber in der Vergangenheit ist dies, laut dieser Stellungnahme, sehr wohl vorgekommen.</p>
<blockquote><p>Da die Anschuldigungen gesch&#228;ftssch&#228;digenden Charakter f&#252;r die Unternehmen und ihre Kunden haben, pr&#252;ft das Unternehmen derzeit rechtliche Schritte.</p></blockquote>
<p>Einen &#8220;gesch&#228;ftssch&#228;digenden Charakter&#8221; hat das alles ohne Zweifel und es strahlt auch auf die Kunden von easycash ab &mdash; aber dies geht nicht auf das Konto von NDR Info, sie haben es nur ans Licht gebracht.</p>
<p>Derlei Daten einfach zusammenzuf&#252;hren um sie zu vergolden, zeugt von erheblichen Defiziten im Datenschutz. Das Mitarbeiter auf solche kruden Ideen kommen kann ich mir gut vorstellen, dass diese dann aber bis zu einem fertigen Produkt weiterentwickelt und Kunden angeboten werden&#8230; Ein Unternehmen bei dem jegliches Gesp&#252;r f&#252;r Datenschutz fehlt, sollte ganz genau von den Landesdatensch&#252;tzern unter die Lupe genommen werden.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Da die Webfuzzies (oder die Redakteure) von ndr.de unf&#228;hig sind die Bedeutung einer URL und die Verlinkung dazu zu verstehen, (<a href="../../../../../../wp-content/images/ndr-website-1.jpg" rel="lightbox[ndr]" title="NDR Website 1">Vier Screenshots dazu.</a>) ist es mir an dieser Stelle nicht m&#246;glich einen Link zu einem Artikel von NDR Info zu verbreiten, also nur dies: <a href="http://www.ndr.de/suche10.html?query=easycash"  target="_blank">http://www.ndr.de/suche10.html?query=easycash</a><br />
<a href="../../../../../../wp-content/images/ndr-website-2.jpg" rel="lightbox[ndr]" title="NDR Website 2" style="display:none"></a><a href="../../../../../../wp-content/images/ndr-forum-1.jpg" rel="lightbox[ndr]" title="NDR Forum 1" style="display:none"></a><a href="../../../../../../wp-content/images/ndr-forum-2.jpg" rel="lightbox[ndr]" title="NDR Forum 2" style="display:none"></a><br />
(W&#228;hrend ich das hier schreibe wurde die Headline, zu meinen Screenshots, schon wieder ge&#228;ndert.&lt;g&gt;)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://meingottundmeinewelt.de/2010/10/15/daten-vergoldet/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Korinthe zu &#8220;Initiative Pro Netzneutralit&#228;t&#8221; ;O)</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2010/08/12/eine-korinthe-zu-initiative-pro-netzneutralitaet-o/</link>
		<comments>http://meingottundmeinewelt.de/2010/08/12/eine-korinthe-zu-initiative-pro-netzneutralitaet-o/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 04:51:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Korinthenkacker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meingottundmeinewelt.de/?p=5117</guid>
		<description><![CDATA[Nur eine Korinthe von mir zu der &#8220;Initiative Pro Netzneutralit&#228;t&#8221; (pro-netzneutralitaet.de), denn ansonsten kann ich Inhaltlich nichts sinnvolles Beitragen, da ich die Forderungen uneingeschr&#228;nkt unterst&#252;tze. Mal davon abgesehen dass ich das Logo einfach nur h&#228;sslich finde (&#220;ber Geschmack kann man nicht streiten oder vielleicht doch? &#60;g&#62;), hat das &#8220;SVG Export Plug-In . SVG Version: 6.00 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur eine Korinthe von mir zu der &#8220;<a target="_blank" href="http://pro-netzneutralitaet.de/" >Initiative Pro Netzneutralit&#228;t</a>&#8221; (pro-netzneutralitaet.de), denn ansonsten kann ich Inhaltlich nichts sinnvolles Beitragen, da ich die Forderungen uneingeschr&#228;nkt unterst&#252;tze.</p>
<p>Mal davon abgesehen dass ich das Logo einfach nur h&#228;sslich finde (&#220;ber Geschmack kann man nicht streiten oder vielleicht doch? &lt;g&gt;), hat das &#8220;SVG Export Plug-In . SVG Version: 6.00 Build 14948)&#8221; von &#8220;Generator: Adobe Illustrator 13.0.0&#8243; keine gute Arbeit geleistet.</p>
<hr />
Fehlermeldung Opera:<br />
<img src="../../../../../../wp-content/images/ini-netzneutral-op.gif" alt="svg - fehler - opera" /></p>
<hr />
Fehlermeldung Safari:<br />
<img src="../../../../../../wp-content/images/ini-netzneutral-sf.gif" alt="svg - fehler - safari" /></p>
<hr />
Fehlermeldung Firefox:<br />
<img src="../../../../../../wp-content/images/ini-netzneutral-ff.gif" alt="svg - fehler - firefox" /></p>
<hr />
Fehlermeldung Illustrator:<br />
<img src="../../../../../../wp-content/images/ini-netzneutral-ai.gif" alt="svg - fehler - illustrator" /></p>
<hr />
Und diese Fehlermeldung kommt einfach durch:<br />
<code>...<br />
&lt;/g&gt;<br />
&lt;/sv</code></p>
<p>Denn am Ende der Datei m&#252;sste dies stehen:<br />
<code>...<br />
&lt;/g&gt;<br />
&lt;/svg&gt;</code></p>
<p>Schaut sich denn niemand mehr das Material an, welches ver&#246;ffentlicht und zur Verf&#252;gung gestellt wird?<br />
<br class="clearboth" /><br />
<em>das logo selber habe ich hier nicht eingef&#252;gt &#8211; weil ich es ja so h&#228;sslich finde. :O)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook: Nutzerstatistik f&#252;r Europa</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2010/05/26/facebook-nutzerstatistik-fuer-europa/</link>
		<comments>http://meingottundmeinewelt.de/2010/05/26/facebook-nutzerstatistik-fuer-europa/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 18:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[IWB]]></category>
		<category><![CDATA[Korinthenkacker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meingottundmeinewelt.de/?p=4687</guid>
		<description><![CDATA[In der aktuellen Internet World Business (Ausgabe 11/10) gibt es auf der ersten Seite eine kleine Statistik zur Nutzung von Facebook in Europa. FACEBOOK-NUTZUNG Deutschland liegt hinten Verglichen mit anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern ist Deutschland Facebook-Entwicklungsland. Die IWB-Grafik zeigt die absoluten Nutzerzahlen. Hier meine Balkengrafik mit Zahlen von heute: Es sieht so aus, als ob Schweden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der aktuellen Internet World Business (Ausgabe 11/10) gibt es auf der ersten Seite eine kleine Statistik zur Nutzung von Facebook in Europa.</p>
<blockquote><p>FACEBOOK-NUTZUNG<br />
Deutschland liegt hinten</p>
<p>Verglichen mit anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern ist Deutschland Facebook-Entwicklungsland.</p></blockquote>
<p>Die IWB-Grafik zeigt die absoluten Nutzerzahlen. Hier meine Balkengrafik mit Zahlen von heute:<br />
<img src="../../../../../../wp-content/images/fb-user-absolut.gif" alt="Facebook-User Absolut" /><br />
Es sieht so aus, als ob Schweden hinter Deutschland, bei der Nutzung von Facebook, liegen w&#252;rde &mdash; dem ist aber nicht so.</p>
<p>Die Grundaussage der IWB, dass &#8220;Deutschland Facebook-Entwicklungsland&#8221; ist, ist nicht falsch, aber Deutschland steht dabei nicht auf Platz 6, sondern viel weiter hinten.</p>
<p>Ich mach dann mal wieder den Korinthenkacker. ;O)<br />
<br class="clearboth" /><br />
Wenn in Schweden von 7,7 Mio. Onlinern 3,9 Mio. Facebook nutzen, sind dies immerhin 51%. In Deutschland gibt es hingegen nur 17,1% Facebook-User unter den Onlinern. An diesem Beispiel ist leicht erkennbar, dass ein einfacher Vergleich der absoluten Nutzerzahlen wenig hilfreich ist, um den Verbreitungsgrad in einem Land zu bewerten.</p>
<p>Wenn die Verbreitung von Facebook verglichen wird, dann muss ber&#252;cksichtigt werden wie viele Menschen in einem Land das Internet nutzen. Und auf Grundlage dieser Onlinern erfolgt dann eine statistische Aufbereitung.</p>
<hr class="clearboth" />
Einigerma&#223;en verl&#228;ssliche Zahlen, f&#252;r das Jahr 2008, zu der Nutzung des Internets f&#252;r Europa habe ich hier gefunden:<br />
&#8220;<a href="http://ec.europa.eu/information_society/eeurope/i2010/docs/annual_report/2009/digital_competitiveness.pdf"  target="_blank">Europe’s Digital Competitiveness Report &#8211; Main achievements of the i2010 strategy 2005-2009</a>&#8221; (ec.europa.eu / PDF)</p>
<hr class="clearboth" />
In dem Report der Europ&#228;ischen Kommission werden nat&#252;rlich nur die Staaten der EU ber&#252;cksichtigt. F&#252;r die Schweiz habe ich diese Studie herangezogen, in der die neuesten Zahlen aus dem Jahr 2009 sind:<br />
&#8220;<a href="http://www.net-metrix.ch/docs/NET-Metrix-Base_1999-2009_D.pdf"  target="_blank">Internetstudie NET-Metrix-Base</a>&#8221; (net-metrix.ch / PDF)</p>
<p>In dieser Studie gibt es folgende Nutzer:</p>
<ul>
<li>WNK: Weitester Nutzerkreis / Nutzung des Internets innerhalb der letzten 6 Monate (81,4%)</li>
<li>ENK: Engerer Nutzerkreis / Nutzung des Internets mehrmals pro Woche oder h&#228;ufiger (73,2%)</li>
<li>Heavy User: Nutzung des Internets t&#228;glich oder fast t&#228;glich (60,8%)</li>
<li>Offliner: Keine Internetnutzung innerhalb der letzten 6 Monate (18,6%)</li>
</ul>
<p>Da mir Nutzer die nur innerhalb der letzten 6 Monate online waren wenig aussagekr&#228;ftig erscheinen, habe ich die Zahl des &#8220;Engerer(n) Nutzerkreis(es)&#8221; genommen. Die Studie zeigt die Entwicklung in der Schweiz, f&#252;r die Jahre von 1999 bis 2009.</p>
<hr class="clearboth" />
F&#252;r die T&#252;rkei fand ich folgende Quelle:<br />
&#8220;<a href="https://www.gtai.de/ext/Einzelsicht-Export/DE/Content/__SharedDocs/Links-Einzeldokumente-Datenbanken/fachdokument,templateId=renderPrint/MKT201002188018.html"  target="_blank">Softwareabsatz in der T&#252;rkei steigt weiter an</a>&#8221; (gtai.de)</p>
<blockquote><p>Computernutzung in der T&#252;rkei (in %)<br />
(&#8230;)<br />
.Internetnutzung der 16 bis 74j&#228;hrigen (&#8230;) 2009: 38,1
</p></blockquote>
<hr class="clearboth" />
<img src="../../../../../../wp-content/images/fb-user-relativ.gif" alt="Facebook-User Relativ" /><br />
Wie man sieht ist Zypern der Spitzenreiter bei der Verbreitung von Facebook.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Hier meine Rechnung am Beispiel Zypern:</p>
<p>Es gibt auf Zypern 871.000 Einwohner.<br />
Quelle: <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Staaten_der_Erde" >Liste der Staaten der Erde</a> (de.wikipedia.org)</p>
<p>Im Report der Europ&#228;ischen Kommission wird f&#252;r 2008 unter</p>
<blockquote><p>% pop. who are regular internet users (using the internet at least once a week)</p></blockquote>
<p>35% aufgelistet.<br />
871.000 * 35% = 304.850 Onliner</p>
<p>Von diesen 304.850 Onlinern sind 266.600 aktive Facebook-User.<br />
266.600 / 304.850 = 87,5%</p>
<hr class="clearboth" />
Interessant an diesen Zahlen finde ich die starken Unterschiede der Facebook-Akzeptanz. Ein Lette tickt eben anders als ein Zypriote, ein Deutscher anders als ein Isl&#228;nder.</p>
<p>Achten die Deutschen eher auf Datenschutz und Privatsph&#228;re als die Onliner der anderen 29 Staaten oder wo ist der Grund f&#252;r die Zur&#252;ckhaltung zu suchen?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Suchanfragen die hier aufschlagen</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2010/02/28/suchanfragen-die-hier-aufschlagen/</link>
		<comments>http://meingottundmeinewelt.de/2010/02/28/suchanfragen-die-hier-aufschlagen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 13:45:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Korinthenkacker]]></category>
		<category><![CDATA[so Leute]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab und an schaue ich mir die Suchanfragen an, &#252;ber die jemand in meinen Blog trudelt: 2 computer verbinden f&#252;r internet windows 98 Hallo?! Bei dem &#8220;98&#8243; k&#246;nnte man vermuten das es sich um eine Jahreszahl handelt?! Verschrotten &#8211; nicht verbinden! md5 unsicher f&#252;r passw&#246;rter Ungesalzen ist MD5 genau so unsicher wie anderer Algorithmen, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab und an schaue ich mir die Suchanfragen an, &#252;ber die jemand in meinen Blog trudelt:</p>
<hr class="clearboth" />
<blockquote><p>2 computer verbinden f&#252;r internet windows 98</p></blockquote>
<p>Hallo?! Bei dem &#8220;98&#8243; k&#246;nnte man vermuten das es sich um eine Jahreszahl handelt?! Verschrotten &#8211; nicht verbinden!</p>
<hr class="clearboth" />
<blockquote><p>md5 unsicher f&#252;r passw&#246;rter</p></blockquote>
<p>Ungesalzen ist MD5 genau so unsicher wie anderer Algorithmen, weil es</p>
<blockquote><p>md5 cracker</p></blockquote>
<p>gibt.</p>
<hr class="clearboth" />
<blockquote><p>streng vertraulich type=xls</p></blockquote>
<p>Also wenn, dann muss es <code>filetype:xls</code> oder <code>ext:xls</code> hei&#223;en. Man wird allerdings z.B. vom Bund oder seinen Beh&#246;rden kaum etwas finden, es sei denn ein frustrierter Beamter will seinem &#196;rger Luft machen.</p>
<hr class="clearboth" />
Warum nach</p>
<blockquote><p>robots.txt  disallow  filetype .txt bnd</p></blockquote>
<p>suchen? Hier <a href="http://www.bnd.de/robots.txt"  target="_blank">http://www.bnd.de/robots.txt</a> stehts doch!?</p>
<blockquote><p>mitarbeit bnd<br />
bnd vorstellungsgespr&#228;ch<br />
bnd braucht mitarbeiter<br />
Vorstellungsgespr&#228;ch beim BND<br />
einstellungsgespr&#228;ch beim bnd<br />
inoffizielle Mitarbeiter bnd
</p></blockquote>
<hr class="clearboth" />
<blockquote><p>absturz firefox 5 warum?</p></blockquote>
<p>Aktuell sind wir beim Firefox 3.6 &#8211; also ist der Trojaner wohl nicht so gut gecodet?! </p>
<hr class="clearboth" />
<blockquote><p>warum erscheinen meine gespeicherten dateien in der google suchmaschine</p></blockquote>
<p>Da tipp ich mal auf aktiviertes Directory-Listing &#8211; kann und sollte man abschalten.</p>
<hr class="clearboth" />
<blockquote><p>Was macht ein Linkbuilder?<br />
wie linkbuilder werden<br />
linkbuilding woher links bekommen</p></blockquote>
<p>Ist Suchmaschinen-Spammer bereits ein erstrebenswerter Beruf?</p>
<hr class="clearboth" />
<blockquote><p>wo wohne ich</p></blockquote>
<p>In einer Welt in der verwirrte Menschen leben?!</p>
<hr class="clearboth" />
<blockquote><p>wie kann ich im studivz den schutz abschalten<br />
hat studivz meine ip adressdaten?<br />
ip adresse nicht anzeigen studivz<br />
k&#246;nnen andere meine ip adresse sehen? studivz<br />
studivz ip abschalten</p>
<p>ab wann und wieviel uhr werden bei studivz die ip adresse gespeichert?</p></blockquote>
<p>Vom 32. Januar bis zum 35. Februar des Folgejahrhunderts und zwischen 6 Uhr 62 und 28 Uhr, bei 1,5 Promille Schwei&#223;-Alkohol&#8230; so oder so &#228;hnlich, das macht jeder etwas anders. ;O)</p>
<hr class="clearboth" />
<blockquote><p>wird facebook account wirklich gel&#246;scht</p></blockquote>
<p>Nein!</p>
<blockquote><p>sie hat bei Facebook die google suche aktiviert</p></blockquote>
<p>Und nun?</p>
<hr class="clearboth" />
<blockquote><p>Geheime Google Hacks</p></blockquote>
<p>&#8230; findet man kaum &#252;ber die Google-Suche &#8211; dann w&#228;ren sie ja nicht mehr geheim.</p>
<hr class="clearboth" />
Zum Thema &#8220;Gott&#8221; schl&#228;gt hier nat&#252;rlich auch so mancher auf und wird entt&#228;uscht. ;O)</p>
<blockquote><p>kann gott mein aussehen ver&#228;ndern?</p>
<p>warum benutzt gott ein buch<br />
Was soll ich mit Gott auf dieser Erde?<br />
Ist Gott eine Notbremse<br />
ist gott ein spielverderber<br />
Meine Identit&#228;t in Gott<br />
sicherheit bei gott</p>
<p>quellcode gottes<br />
update gott<br />
gott bot internet<br />
internet verglichen mit gott<br />
surft Gott im Internet<br />
Wo ist Gott im Web 2.0<br />
findet gott ballerspiele ok?</p>
<p>gott unmoralisch<br />
dummer gott<br />
gott ist nicht unf&#228;hig<br />
wo ist gott auf dieser welt?<br />
gott und erwartungen<br />
wie findet man zu Gott<br />
mein Gott ist richtige Gott</p></blockquote>
<hr class="clearboth" />
<blockquote><p>Wie geht mit einem Korinthenkacker um</p></blockquote>
<p>Einfach zustimmend nicken und schon hat man seine Ruhe. ;O)</p>
<hr class="clearboth" />
Wenn man sich diese Suchanfragen anschaut und bedenkt dass diese nur zu meinem unbekannten Blog gef&#252;hrt haben, dann kann man erahnen was Google mit den Massen an Daten anstellen k&#246;nnte, die dort t&#228;glich anfallen.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Google findet (fast) alles, wenn man wei&#223;&#8230;</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2010/02/15/google-findet-fast-alles-wenn-man-weiss/</link>
		<comments>http://meingottundmeinewelt.de/2010/02/15/google-findet-fast-alles-wenn-man-weiss/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 08:35:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Korinthenkacker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meingottundmeinewelt.de/?p=4270</guid>
		<description><![CDATA[wie PDF-Dokumente in den Index aufgenommen werden. Vor ein paar Tagen sprach ich mit einem Lehrer. Seine Sch&#252;lern sollten etwas zum Thema Deutsche Revolution 1848/49 (de.wikipedia.org) im Internet recherchieren. Hanauer Ultimatum (de.wikipedia.org) Das Hanauer Ultimatum vom 9. M&#228;rz 1848 war eine Petition Hanauer B&#252;rger an ihren Landesherren im Rahmen der Revolution von 1848/49, um b&#252;rgerliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wie PDF-Dokumente in den Index aufgenommen werden.</p>
<p>Vor ein paar Tagen sprach ich mit einem Lehrer. Seine Sch&#252;lern sollten etwas zum Thema <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Revolution_1848/49"  target="_blank">Deutsche Revolution 1848/49</a> (de.wikipedia.org) im Internet recherchieren.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hanauer_Ultimatum"  target="_blank">Hanauer Ultimatum</a> (de.wikipedia.org)</p>
<blockquote><p>Das Hanauer Ultimatum vom 9. M&#228;rz 1848 war eine Petition Hanauer B&#252;rger an ihren Landesherren im Rahmen der Revolution von 1848/49, um b&#252;rgerliche Grund- und Freiheitsrechte zu erlangen.<br />
(&#8230;)<br />
Das Hanauer Ultimatum vom 9. M&#228;rz 1848 entstand im Zuge einer Petition an den Kurf&#252;rsten: Nachdem eine im Februar 1848 aufgesetzte Petition kurzfristig keine Ver&#228;nderung bewirkt hatte, w&#228;hlten Hanauer B&#252;rger, die sich auf dem Marktplatz der Hanauer Neustadt versammelten, eine 24-k&#246;pfige „Volkskommission“, der unter anderem August Sch&#228;rttner, Christian Lautenschl&#228;ger, Pedro Jung, August R&#252;hl sowie der B&#252;rgermeister Bernhard Eberhard angeh&#246;rten</p></blockquote>
<p>Es gab 24 Mitglieder dieser &#8220;Volkskommission&#8221;, aber nur f&#252;nf werden auf Wikipedia erw&#228;hnt. Die Aufgabe f&#252;r die Sch&#252;ler bestand nun darin, die anderen 19 Mitglieder herauszufinden.</p>
<p>Wie beginnt man &#252;blicherweise mit der Recherche, z.B. per Google?</p>
<p>Wir suchen nach den gegebenen f&#252;nf Namen (<a href="http://www.google.com/search?btnG=1&#038;pws=0&#038;q=Sch&#228;rttner+Lautenschl&#228;ger+Jung+R&#252;hl+Eberhard"  target="_blank">Sch&#228;rttner, Lautenschl&#228;ger, Jung, R&#252;hl, Eberhard</a>), in der Hoffnung, eine Seite zu finden, auf der die restlichen Mitglieder erw&#228;hnt werden.</p>
<p>Einer der acht Treffer f&#252;hrt uns auf die Seiten der Stadt Hanau und dort finden wir zwar &#8220;<a href="http://www.hanau.de/stadt/geschichte/artikel/00322/"  target="_blank">Das Hanauer Ultimatum</a>&#8221; (hanau.de), aber darin ist nur ein neuer Name enthalten, Karl R&#246;ttelberg. Johann Bernhard Eberhard, der auch Oberb&#252;rgermeister war, wird darin nicht erw&#228;hnt. Dieser selbst findet sich aber auf der Seite &#8220;<a href="http://www.hanau.de/rathaus/politik/artikel/00713/"  target="_blank">Oberb&#252;rgermeister der Stadt Hanau</a>&#8221; (hanau.de), mit dem Hinweis:</p>
<blockquote><p>Mitunterzeichner des Hanauer Ultimatums vom 9. M&#228;rz 1848</p></blockquote>
<p>&#196;hnlich erfolglos bleiben die weiteren Recherchen per Google. Auch mit dem Zusatz &#8220;Volkskommission&#8221;, &#8220;Hanau&#8221;, &#8220;1848&#8243; und dem Weglassen von einzelnen Namen, kommt man dem Ziel nicht n&#228;her. Eine Suche nach &#8220;Hanauer Ultimatum&#8221; bleibt auch ohne Erfolg, da diese Bezeichnung ganz sicher nicht in der Petition selber zu finden ist.</p>
<p>Die Sch&#252;ler haben angeblich mehr als 100 Seiten durchforstet und nichts finden k&#246;nnen, bis einer auf die Idee kam, auf den Seiten der <a href="http://www.d-nb.de/"  target="_blank">Deutschen Nationalbibliothek</a> (d-nb.de) nachzuschauen. Nach weiteren Suchanfragen dort, wurde er f&#252;ndig und fand die Petition inkl. aller 24 Unterzeichner.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Setzt man sich etwas mit dem auseinander, was Suchmaschinen indexieren k&#246;nnen und was nicht, so kann man sehr viel schneller gute Ergebnissen bei der Recherche erzielen.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Beginnen wir noch einmal mit der Recherche, nur diesmal ber&#252;cksichtigen wir, was wir suchen bzw. aus welcher Zeit dies stammt und was Suchmaschinen dazu aufgenommen haben k&#246;nnen und was nicht.</p>
<p>Wir schreiben das Jahr 1848. Die meistbenutzte Druckschrift im deutschsprachigen Raum ist zu der Zeit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fraktur_(Schrift)"  target="_blank">Fraktur</a> (de.wikipedia.org). Dokumente in dieser alten Schriftart, die die meisten Menschen heute kaum noch lesen k&#246;nnen, werden wir wahrscheinlich nur als eingescannte Bilder im Internet finden k&#246;nnen.</p>
<p>PDF-Dokumente k&#246;nnen u.a. Texte und Bilder enthalten. Ein mit einer Textverarbeitung geschriebener Text der als PDF gespeichert wurde, enth&#228;lt die Textinformation selber, die auch Google in seinen Index aufnehmen kann. Wird hingegen ein Dokument eingescannt und als PDF gespeichert, so fehlt die Textinformation, da nur ein Bild der Vorlage gespeichert wird. Man k&#246;nnte vor dem Speichern als PDF eine Texterkennung einsetzen, um die Textinformation zu erhalten, diese wird aber bei der Schriftart Fraktur versagen. In der alten Schrift wird u.a. das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Langes_s"  target="_blank">lange s</a> (de.wikipedia.org) verwendet, welches wie ein <em>f</em> aussieht und da sich wohl kaum jemand die M&#252;he macht alle gescannten Dokumente entsprechend nachzubearbeiten und Korrektur zu lesen, m&#252;ssen wir davon ausgehen dass die Petition nur als Bild gespeichert vorliegt. Google nimmt zwar auch Bilder in den Index auf, aber nicht den Text der auf einem Bild zu lesen ist, sondern nur, sofern vorhanden, den alternativen Text und/oder den Titel eines Bildes. Der Dateiname selber wird unter guten Umst&#228;nden auch vom Google-Bot aufgenommen.</p>
<p>Wir k&#246;nnen nicht nach Bestandteilen aus dem Text selber suchen, da wir diesen zum gr&#246;&#223;ten Teil nicht kennen und zum anderen annehmen m&#252;ssen, dass dieser nur als Bild im Internet verf&#252;gbar ist (egal ob nun als GIF, TIFF oder PDF), bleibt uns nur die M&#246;glichkeit nach Schlagworten oder Eigennamen zu suchen, nach etwas, was eine geschichtswissenschaftliche Institution in ihre Datenbank aufgenommen hat, wie das Dokument katalogisiert wurde.</p>
<p>Mit diesem Wissen ger&#252;stet, suchen wir nun noch einmal per Google. In dem Text von Wikipedia sticht das Wort &#8220;Volkskommission&#8221; hervor, da es heute eher ungebr&#228;uchlich ist, versuchen wir es mit diesem einen Wort erneut: <a href="http://www.google.com/search?btnG=1&#038;pws=0&#038;q=Volkskommission"  target="_blank"> Volkskommission</a></p>
<p>Bereits das <strike>siebente</strike> vierte Suchergebnis sieht sehr vielversprechend aus:<br />
<a href="http://www.digitalisiertedrucke.de/search?rm=wrd&#038;jrec=17&#038;p=recid%3A483168"  target="_blank"><img src="../../../../../../wp-content/images/google-volkskommission.gif" alt="googletreffer zu volkskommission" /></a><br />
Wenn wir nun auf der verlinkten Seite nach der &#8220;Volkskommission&#8221; suchen, so finden wir gleich zwei Dokumente:<br />
<a href="http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2006/5599/"  target="_blank">http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2006/5599/</a><br />
<a href="http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2006/5595/"  target="_blank">http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2006/5595/</a></p>
<p><a href="http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2006/5599/"  target="_blank"><img src="../../../../../../wp-content/images/hanauer-ultimatum-1.gif" alt="Hanauer Ultimatum 1" /></a> <a href="http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2006/5595/"  target="_blank"><img src="../../../../../../wp-content/images/hanauer-ultimatum-2.gif" alt="Hanauer Ultimatum 2" /></a><br />
 <br class="clearboth" /><br />
Die Seite <a href="http://www.digitalisiertedrucke.de/"  target="_blank">Zentrales Verzeichnis Digitalisierter Drucke</a> (digitalisiertedrucke.de) kannte ich bisher leider nicht. Sucht man dort nach &#8220;Volkskommission&#8221;, so wird man sofort mit den zwei Treffern belohnt.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Meist ist es hilfreich mehrere Suchworte in Google einzugeben, da es h&#228;ufig zu viele Suchergebnisse gibt, wenn man nach zu allgemeinen Wortkombinationen sucht. In diesem Fall sieht man, nur genau das Gegenteil des &#252;blichen Vorgehens f&#252;hrt zum Erfolg. Dies ist bedingt durch die Art bzw. das Alter des gesuchten Dokuments und dem Umstand, dass die Dokumente zwar in digitaler Form vorliegen, aber nicht im Volltext von Suchmaschinen indexiert werden k&#246;nnen.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Da ich den Sch&#252;lern nicht den Spa&#223; der Recherche nehmen m&#246;chte&#8230;</p>
<p>In den zwei Dokumenten gibt es verschieden geschriebene Unterzeichner:<br />
Nauh &#8211; Rau | Schreer &#8211; Schreher | R&#252;hl &#8211; R&#252;lh | Weidman &#8211; Weidmann</p>
<p>Viel Spa&#223;! ;O)<br />
<br class="clearboth" /><br />
<strong>Update: 27.02.2010 &#8211; 17:30 Uhr</strong></p>
<p>Die Links zur Uni Frankfurt, mit den zwei Versionen der Petition, hatte ich auch in den Wikipedia Artikel eingef&#252;gt. Ich habe gerade gesehen das diese Links mittlerweile in den Hauptartikel &#252;bernommen wurden.</p>
<p>DAS ist f&#252;r mich Web 2.0!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Offline-Spam und Online-L&#252;cken</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2010/01/12/offline-spam-und-online-luecken/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 17:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Korinthenkacker]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[XSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder etwas Offline-Spam, der nicht direkt in die gr&#252;ne Tonne gewandert ist. Ich? &#8220;Programmierer&#8221;? Beim Verticken von Krankenversicherungen schreiben die bestimmt: Max Mustermann Hypochonder Weg vor der T&#252;r 1 12345 Ich wei&#223; wo dein Haus wohnt Wenn sie nun Pentester, Sicherheitsl&#252;ckeninWebsitesfinder oder einfach Korinthenkacker geschrieben h&#228;tten, dann h&#228;tte ich noch den Eindruck sie wissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder etwas Offline-Spam, der nicht direkt in die gr&#252;ne Tonne gewandert ist.<br />
<img src="../../../../../../wp-content/images/kuv24-1.gif" alt="" /><br />
Ich? &#8220;Programmierer&#8221;?</p>
<p>Beim Verticken von Krankenversicherungen schreiben die bestimmt: </p>
<blockquote><p>Max Mustermann<br />
<strong>Hypochonder</strong><br />
Weg vor der T&#252;r 1<br />
12345 Ich wei&#223; wo dein Haus wohnt
</p></blockquote>
<p>Wenn sie nun Pentester, Sicherheitsl&#252;ckeninWebsitesfinder oder einfach Korinthenkacker geschrieben h&#228;tten, dann h&#228;tte ich noch den Eindruck sie wissen wen sie anspammen, aber so?! Welcher Schwachkopf verkauft so fehlerhafte Adressdaten?</p>
<p>Was wollen die eigentlich von mir?<br />
<img src="../../../../../../wp-content/images/kuv24-2.gif" alt="" /><br />
Als &#8220;Programmierer&#8221; gibt es nat&#252;rlich ein gewisses Risiko, vor allem wenn man kein Korinthenkacker ist und keine korrekte Arbeit abliefert. Meine Arbeit ist aber eher am anderen Ende der Nahrungskette angesiedelt, wo ich genau das sehe was die versichern wollen.</p>
<p>Wer mich anspammt der muss damit rechnen dass ich&#8230; ;O)<br />
<br class="clearboth" /><br />
Im Spam gab es einen Link zu <a href="https://kuv24.de/1000zeilen"  target="_blank">https://kuv24.de/1000zeilen</a>, allerdings funktioniert auch <a href="https://kuv24.de/1000zeilen-Quellcode-ohne-Bugs-sind-selten"  target="_blank">https://kuv24.de/1000zeilen-Quellcode-ohne-Bugs-sind-selten</a>. </p>
<p>Dieses SEO-Feature, welches ich eher f&#252;r einen Bug halte, funktioniert auch f&#252;r alle anderen Links.</p>
<p>Die Seite<br />
 &nbsp; <a href="https://kuv24.de/Willkommen/Highlights/index.html?pageid=328"  target="_blank">https://kuv24.de/Willkommen/Highlights/index.html?pageid=328</a><br />
kann auch mit<br />
 &nbsp; <a href="https://kuv24.de/dummes-SEO-Zeuch/index.html?pageid=328"  target="_blank">https://kuv24.de/dummes-SEO-Zeuch/index.html?pageid=328</a><br />
oder einfacher<br />
 &nbsp; <a href="https://kuv24.de/?pageid=328"  target="_blank">https://kuv24.de/?pageid=328</a><br />
verlinkt werden.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Neben solchen SEO-Dummheiten gibt es aber auch L&#252;cken was die Sicherheit angeht:</p>
<ul>
<li>Cross-Site Scripting</li>
<li>Information Disclosure (plauderhafte Fehlermeldungen)</li>
<li>aktives Directory Listing</li>
</ul>
<p><img src="../../../../../../wp-content/images/kuv24-3.gif" alt="" /></p>
<p>Wenn eine Website ausschlie&#223;lich &#252;ber HTTPS l&#228;uft und ich solche dummen Fehler sehe, da habe ich immer den Eindruck &#8211; da denkt jemand HTTPS alleine w&#252;rde schon f&#252;r maximale Sicherheit sorgen, bzw. er nimmt an oder hofft, der Besucher w&#252;rde so denken.</p>
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