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Google will meine Daten zusammenfassen! ;O)

Samstag, 4. Februar 2012, 12:31 Uhr | Autor:

Google geht uns schon seit Tagen, mit ihrem “Wir ändern unsere Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen.”, auf die Nerven. Auch ich nutze diverse Dienste von Google, zum Teil habe ich mehr als einen Account pro Dienst.


Einzelne Datensätze vor der Zusammenführung meiner Daten bei Google:

  • AdSense
  • AdWords
  • Alert
  • Analytics
  • Android Market
  • Docs
  • Groups
  • Mail
  • Plus
  • YouTube

Würde man nun alle diese Daten zusammentragen und in einem Datenpool zusammenführen und miteinander verknüpfen, so ergäbe sich ein gewisses Nutzerbild, welches von den Daten aus den täglichen Suchanfragen abgerundet würde.


Einzelne Datensätze nach der Zusammenführung meiner Daten bei Google:

  • AdSense
  • AdWords
  • Alert
  • Analytics
  • Android Market
  • Docs
  • Groups
  • Mail
  • Plus
  • YouTube

Ich nutze für jeden Dienst eine eigene E-Mail-Adresse und erschwere es Google alle Daten zusammenzutragen und sich ein Bild von mir zu machen. Und fast alle Dienste nutze ich nur zu Testzwecken.

Wenn Google morgen tot umfallen würde, würde mir nur die Suche fehlen, da dies nach wie vor der einzige Dienst ist, den ich jeden Tag nutze. Aber auch über meine Suchanfragen kann Google nicht so einfach Buch führen, da ich täglich die Cookies lösche bzw. löschen lasse und natürlich bin ich bei der Suche nie in einem Google-Account eingeloggt.

Ja, ich bin böse. ;O)


Wer viele Daten im Netz publiziert und ständig seine digitalen Ausdünstungen zum Besten geben muss, für den ist Google natürlich das ideale Schweißband. Wer aber, auch im 21. Jahrhundert, auf seine Privatsphäre achtet, der kann sehr leicht ohne Google leben und trotzdem die volle Bandbreite der Möglichkeiten des Internets nutzen. Dies mag am Anfang etwas mühseliger erscheinen, als “einfach” Google zu nutzen, aber wer sich nicht von einem Anbieter abhängig macht, der kann sehr flexibel auf die Änderungen bei einem Dienst reagieren ohne dabei alles zu verlieren.

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Das ULD verbreitet Angst und Schrecken ;O)

Samstag, 20. August 2011, 17:05 Uhr | Autor:

«ULD an Webseitenbetreiber: “Facebook-Reichweitenanalyse abschalten”» (datenschutzzentrum.de)

Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) fordert alle Stellen in Schleswig-Holstein auf, ihre Fanpages bei Facebook und Social-Plugins wie den „Gefällt mir“-Button auf ihren Webseiten zu entfernen.

Wenn Herr Weichert den Like-Button von den Websites entfernt wissen will, dann kann ich dies verstehen und unterstützen. Die wenigsten Facebook-Benutzer wissen welche Daten über sie gespeichert werden und dass sie von Facebook auf Schritt und Tritt verfolgt werden, und dies nur dadurch, dass sie gerade eingeloggt sind — wobei ich annehme, dass es auch ausreicht eingeloggt gewesen zu sein und die Cookies nach dem Logout nicht gelöscht wurden.

Dem Verbot einer Facebook-Fanseite kann ich nun aber nicht so recht folgen. Analog dazu müssten dann auch alle anderen Angebote die man auf einer fremden Website nutzt unzulässig sein.


Eben bekam ich die folgende E-Mail:

Liebe RootForum Community,

auf Grund eventuell drohender Strafgelder wegen erneuter
datenschutzrechtlicher Probleme bei Facebook, werden wir unsere
Facebook-Fanseite zum 30.09.2011 abschalten.

Vielen Dank für Euer Verständnis.

Euer RootForum Team

Ein kleiner Hinweis:

Impressum
[...]
D-20146 Hamburg

Kann es sein dass die Jungs vom RootForum die Hosen voll haben? Hamburg gehört nicht zu Schleswig-Holstein und ein Landesdatenschutzbeauftragter ist nur für ein Bundesland zuständig.


Update: 21.08.2011 – 12:39 Uhr
Verstößt die Verwendung des „Gefällt mir“-Button wirklich gegen deutsches Datenschutzrecht?” (it-rechts-praxis.de)

Den Gedankengängen des Autors kann ich folgen, bis auf diesen Punkt:

Ebenfalls falsch sind die Ausführungen des ULD, dass durch alleiniges Aufrufen einer Webseite, welche einen “Gefällt mir”-Button verwendet, bereits entsprechende Profile erstellt werden. Zwar wird die IP-Adresse übertragen – so funktioniert nun mal das Internet (…)

So funktioniert das Internet auch, aber nicht nur — aber dazu müsste man sich mal mit der Technik auseinander setzen und nicht nur das übernehmen was Facebook vorkaut:
Facebook Like statisch einbinden” (blog.xwolf.de)

So schwer ist das doch nicht!


Update: 02.09.2011 – 15:46 Uhr

Facebook beschwert sich über datenschutzfreundlichen 2-Klick-Button” (heise.de)

DATENSCHUTZ: “Gefällt mir” gefällt nicht allen – Ein Gespräch mit Jürgen Kuri von der Computerzeitschrift c’t” (wissen.dradio.de)

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