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	<title>mein gott und meine welt &#187; CSRF</title>
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	<description>nichts für leute die aus ihren dogmen nicht ausbrechen können</description>
	<lastBuildDate>Mon, 26 Jul 2010 16:28:04 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>&#8220;I don&#8217;t think CSRF is as big of a deal&#8221;</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2010/04/17/i-dont-think-csrf-is-as-big-of-a-deal/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 09:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSRF]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist eine alte Wahrheit: Was Computern leicht f&#228;llt, f&#228;llt Menschen oftmals sehr schwer und umgekehrt. Und ein Web Vulnerability Scanner kann, wie auch ein Virenscanner, nur etwas finden wenn ihm ein entsprechendes Muster f&#252;r Vergleiche vorliegt. Kevin Beaver behauptet: Weil kommerzielle Schwachstellen-Scanner mit dem Aufsp&#252;ren von CSRF-L&#252;cken Probleme haben, so h&#228;tten auch Menschen Probleme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine alte Wahrheit: Was Computern leicht f&#228;llt, f&#228;llt Menschen oftmals sehr schwer und umgekehrt. Und ein Web Vulnerability Scanner kann, wie auch ein Virenscanner, nur etwas finden wenn ihm ein entsprechendes Muster f&#252;r Vergleiche vorliegt.</p>
<p>Kevin Beaver behauptet: Weil kommerzielle Schwachstellen-Scanner mit dem Aufsp&#252;ren von CSRF-L&#252;cken Probleme haben, so h&#228;tten auch Menschen Probleme beim Auffinden solcher L&#252;cken. Und es w&#228;re auch schwer eine gefundene L&#252;cke auszunutzen. Seine Schlussfolgerung daraus: Man solle dieser Art von Schwachstelle weniger Beachtung schenken und lieber die offensichtlichen, leicht auffindbaren L&#252;cken suchen und schlie&#223;en.</p>
<p>Erst &#252;ber den Blogeintrag &#8220;<a href="http://ha.ckers.org/blog/20100414/csrf-isnt-a-big-deal-duh/"  target="_blank">CSRF Isn’t A Big Deal &#8211; Duh!</a>&#8221; (ha.ckers.org) von Robert “RSnake” Hansen bin ich auf Kevin Beaver gekommen.</p>
<p>Kevin Beaver hat angeblich 20 Jahre Erfahrung in der Branche. Und erz&#228;hlt so etwas seinen Kunden? Wieder ein spezieller Experte. ;O)<br />
<br class="clearboth" /><br />
Ich wei&#223; nicht wie der Algorithmus eines Web Vulnerability Scanner aufgebaut ist um L&#252;cken zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cross-Site_Request_Forgery"  target="_blank">Cross-Site Request Forgery</a> (de.wikipedia.org) zu finden, aber f&#252;r mich als Human Web Vulnerability Scanner ist das Auffinden recht einfach.</p>
<p>Wenn eine CSRF-L&#252;cke vorliegt besteht kaum ein Problem ein funktionierenden Exploit zu erstellen, etwas HTML- und JavaScript-Kenntnisse reichen vollkommen aus. Der Angreifer muss sein Opfer nur noch auf eine pr&#228;parierte Website locken, um zum Ziel zu kommen.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Wenn beispielsweise das Anlegen eines neues Users in einem CMS &#252;ber ein Formular erfolgt welches folgende Daten versendet:</p>
<blockquote><p><code>http://wordpress/wp-admin/user-new.php<br />
[POST]<br />
action=adduser<br />
&amp;user_login=tester<br />
&amp;email=name@mail.tld<br />
&amp;pass1=12345678<br />
&amp;pass2=12345678<br />
&amp;role=administrator<br />
</code></p></blockquote>
<p>So kann man davon ausgehen das eine CSRF-L&#252;cke vorliegt.</p>
<p>In WordPress gibt es aber noch den Parameter <code>_wpnonce</code> der CSRF verhindert:</p>
<blockquote><p><code>http://wordpress/wp-admin/user-new.php<br />
[POST]<br />
_wpnonce=abc123xyz789<br />
&amp;action=adduser<br />
&amp;user_login=tester<br />
&amp;email=name@mail.tld<br />
&amp;pass1=12345678<br />
&amp;pass2=12345678<br />
&amp;role=administrator<br />
</code>
</p></blockquote>
<p>Der Wert hinter <code>_wpnonce</code> ist f&#252;r eine bestimmte Aktion und einen bestimmten Blog immer derselbe. Sollte es, evtl. &#252;ber eine Sicherheitsl&#252;cke, m&#246;glich sein diesen Wert aus einem fremden Blog auszulesen oder ihn zu berechnen, so t&#228;te sich eine CSRF-L&#252;cke auf.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Safer Internet Day 2010, BSI und etwas Cross-Site Request Forgery</title>
		<link>http://meingottundmeinewelt.de/2010/02/08/safer-internet-day-2010-bsi-und-etwas-cross-site-request-forgery/</link>
		<comments>http://meingottundmeinewelt.de/2010/02/08/safer-internet-day-2010-bsi-und-etwas-cross-site-request-forgery/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 22:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSRF]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen ist &#8220;Safer Internet Day 2010&#8243; und die Jungs und M&#228;dels vom BSI machen da auch mit: &#8220;Safer Internet Day&#8221; (bsi-fuer-buerger.de) Anl&#228;sslich des Safer Internet Day am 9. Februar beantwortet das Bundesamt f&#252;r Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wieder Fragen rund um das Thema „Ins Internet – mit Sicherheit“. Die kostenlose BSI-Hotline ist von 10.00 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen ist &#8220;Safer Internet Day 2010&#8243; und die Jungs und M&#228;dels vom BSI machen da auch mit:<br />
&#8220;<a href="https://www.bsi-fuer-buerger.de/cln_174/ContentBSIFB/Aktuelles/safer_internetday_2010.html"  target="_blank">Safer Internet Day</a>&#8221; (bsi-fuer-buerger.de)</p>
<blockquote><p>Anl&#228;sslich des Safer Internet Day am <strong>9. Februar</strong> beantwortet das Bundesamt f&#252;r Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wieder Fragen rund um das Thema „Ins Internet – mit Sicherheit“. Die kostenlose BSI-Hotline ist von <strong>10.00 bis 17.00 Uhr</strong> unter der Rufnummer <strong>0800 274 1000</strong> erreichbar. Au&#223;erdem k&#246;nnen Interessierte ihre Fragen per E-Mail an fragen[&#228;tsch]bsi-fuer-buerger.de schicken.<br />
(Spamsch&#252;tzchen von mir.)</p></blockquote>
<p>Also anrufen und Fragen stellen bis die Ohren gl&#252;hen! :O)<br />
<br class="clearboth" /><br />
&lt;einschub&gt;<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cross-Site_Request_Forgery"  target="_blank">Cross-Site Request Forgery</a> (de.wikipedia.org)</p>
<blockquote><p>Eine Cross-Site Request Forgery (zu deutsch etwa „Site-&#252;bergreifende Aufruf-Manipulation“, meist XSRF oder CSRF abgek&#252;rzt) ist ein Angriff auf ein Computersystem, bei dem der Angreifer unberechtigt Daten in einer Webanwendung ver&#228;ndert. Er bedient sich dazu eines Opfers, das ein berechtigter Benutzer der Webanwendung sein muss. Mit technischen Ma&#223;nahmen oder zwischenmenschlicher &#220;berredungskunst wird hierzu aus dem Webbrowser des Opfers ohne dessen Wissen und Einverst&#228;ndnis ein kompromittierter HTTP-Request an die Webanwendung abgesetzt. Der Angreifer w&#228;hlt den Request so, dass bei dessen Aufruf die Webanwendung die vom Angreifer gew&#252;nschte Aktion ausf&#252;hrt.</p></blockquote>
<p>&lt;/einschub&gt;<br />
<br class="clearboth" /><br />
&#8220;<a href="https://www.cert-bund.de/"  target="_blank">CERT-Bund &mdash; Das Computer-Notfallteam des BSI</a>&#8221; (cert-bund.de)</p>
<blockquote><p>CERT-Bund hat das Ziel als zentrale Anlaufstelle f&#252;r pr&#228;ventive und reaktive Ma&#223;nahmen mit Bezug auf sicherheits- und verf&#252;gbarkeitsrelevante Vorf&#228;lle in Computersystemen zu wirken.</p></blockquote>
<p>Leider wird dort kein RSS-Feed mit den News angeboten, aber zumindest einen Newsletter gibt es. Also flux angemeldet und geschaut was noch an Services angeboten wird. Naja, einen Service hatte ich nicht erwarten &mdash; die M&#246;glichkeit mit nur einem Klick den Account wieder zu l&#246;schen. ;O)</p>
<p>Wenn man dort seinen Account wieder l&#246;schen m&#246;chte:</p>
<blockquote><p>Wenn Sie sich vom WID-Portal deregistrieren, werden s&#228;mtliche in Ihrem Profil enthaltenen Daten (pers&#246;nliche Daten, Suchprofile &#038; Abonnements) gel&#246;scht.</p></blockquote>
<p>Aber&#8230; </p>
<p>Ist jemand eingeloggt und w&#252;rde auf eine pr&#228;parierte Website surfen, so k&#246;nnte er &mdash; ohne es zu wollen &mdash; seinen Account l&#246;schen, denn es gibt vor dem L&#246;schen keine Nachfrage oder Warnung. So etwas nennt sich dann Cross-Site Request Forgery. In diesem Fall ist es nicht ganz so gef&#228;hrlich&#8230; es sei denn&#8230; das Opfer verl&#228;sst sich auf die Meldungen zu Sicherheitsl&#252;cken nur aus dieser einen Quelle.</p>
<p>Hier habe ich mal wieder einen Screencast (diesmal zu gro&#223; um es hier in den Blog einzuf&#252;gen) dazu erstellt:<br />
<a href="http://meingottundmeinewelt.de/wp-content/videos/cert-bund_de-csrf.html"  target="_blank">http://meingottundmeinewelt.de/wp-content/videos/cert-bund_de-csrf.html</a></p>
<p>In dem Screencast sieht man:</p>
<ul>
<li>Wie ich mit einer Wegwerf-E-Mail-Adresse einen Account erstelle.</li>
<li>Mich einlogge um die Registrierung abzuschlie&#223;en und dabei ein neues Passwort vergebe.</li>
<li>Mich wieder auslogge und wieder einlogge, damit man sieht dass der Account auch wirklich besteht.</li>
<li>Dann rufe ich, w&#228;hrend ich eingeloggt bin, ein HTML-Formular auf, welches den Account l&#246;scht.</li>
</ul>
<p>Das Formular zum l&#246;schen sieht etwas sonderbar aus, da ausser der URL in <code>action=</code> keine Parameter an die Webseite &#252;bermittelt werden. Aber der Aufruf nur der URL alleine in einem Link f&#252;hrt nicht zur L&#246;schung des Accounts.<br />
<br class="clearboth" /><br />
L&#252;cken zu CSRF werden von Angreifern gerne benutzt um z.B. Zugangsdaten zu &#228;ndern, Passworte und/oder E-Mail-Adressen. Administratoren k&#246;nnten &#252;ber solch eine L&#252;cke auch ungewollt neue Administratoren im System anlegen. Die M&#246;glichkeiten CSRF auszunutzen sind je nach System sehr erschreckend bzw. f&#252;r einen Angreifer sehr verlockend.<br />
<br class="clearboth" /><br />
Die Jungs vom BSI sind irgendwie humorlos. :O)</p>
<p>Im vergangenen Jahr habe ich dutzende von E-Mails zu Sicherheitsl&#252;cken versendet u.a. auch an fast alle Bundesministerien. Meine Beispiele habe ich zum Teil mit einem JavaScript versehen, welches die L&#252;cken demonstrierte. Immer wenn eine Website vom Bund betroffen war, kamen die Jungs vom BSI und schauten sich an was ich da wieder ausgebr&#252;tet hatte. Wahrscheinlich waren die schon genervt wenn sie mal wieder eine weitergeleitete E-Mail bekamen und mich als urspr&#252;nglichen Absender erkannten. &#8220;Oh nein, nicht der schon wieder!&#8221; Naja, auf jeden Fall haben sie dann eines der JavaScripte immer und immer wieder aufgerufen, wo ich nicht verstanden habe warum?! Sie h&#228;tten nun einfach nachfragen k&#246;nnen, wenn es irgendwelche Unklarheiten gibt, aber nein, wieder und wieder aufrufen und gr&#252;beln&#8230; ;O)</p>
<p>Wenn ich glaube das meine Hinweise angekommen sind und meine Beispiele nicht mehr ben&#246;tigt werden, dann l&#246;sche ich diese, damit da nicht doch mal irgendwelche Suchmaschinen&#8230; Es gibt da n&#228;mlich auch so Spezialisten, die haben offensichtlich eine Erweiterung oder Toolbar oder was auch immer, von Alexa installiert und dann kommt pl&#246;tzlich der Bot und kennt den eigentlich nicht auffindbaren Link zu meinem Beispiel.</p>
<p>Zur&#252;ck zu dem JavaScript und dem BSI. Mittlerweile hatte ich das Beispiel gel&#246;scht, aber trotzdem kam da noch immer der Mensch vom BSI und suchte nach dem Script&#8230; Jaja, ich gebe es ja zu, ich bin frech! :O) Also habe ich das komplette Beispiel inkl. dem JavaScript gezippt und an das BSI per E-Mail geschickt. Am darauf folgenden Tag und auch an den n&#228;chsten Tagen kam niemand mehr vom BSI um das Script zu suchen, also war auch diese E-Mail an den richtigen Mitarbeiter weitergeleitet worden. Ob ich eine Antwort bekam? Nein, nat&#252;rlich nicht. Ich nehme es mit Humor. Bei den BSI-Jungs muss ich immer an die Men in Black denken: &#8220;Wir haben keinen Humor, von dem wir w&#252;ssten.&#8221;</p>
<p>Wer in der IT-Security arbeitet und keinen Humor hat, der sollte sich einen anderen Job suchen! :O)</p>
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