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Leistungsschutzrecht abgeblasen

Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein” (golem.de)

Es war kaum anders zu erwarten: Die meisten in der VG Media organisierten Verlage wollen keine verkürzte Darstellung ihrer Links bei Google hinnehmen. Der Konzern lehnte zuvor eine Bitte um “Waffenruhe” ab.

Auch Springer gehört zu denen, die auf den Traffic von Google nicht verzichten möchten: hacker nackt site:bild.de (google.de)

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Google verdient Milliarden von Dollar mit der Einblendung von Reklame und die Verlage möchten daran natürlich mitverdienen, weil sie noch immer keine Idee für ein tragfähiges Geschäftsmodel im Internet entwickelt haben. Aber, die Verlage brauchen doch nur in ihre Statistik schauen, um zu erkennen, welche Dienstleistung Google ihnen kostenfrei bringt.

Versicherung gegen Dämlichkeit

Der siebte Sinn: IT-Sicherheit auf dem IT-Gipfel” (heise.de)

An die deutsche Industrie gerichtet fragte de Maizière, warum man sich eigentlich gegen Unfall, Diebstahl und Feuer, nicht aber gegen Internet-Schäden versichern könnte.

Um gewinnbringend eine Versicherung gegen Dämlichkeit anbieten zu können, müssten die Prämien so hoch sein, dass kein Versicherter bereit wäre diese zu bezahlen und deswegen gibt es diese Versicherung nicht.


Gestern berichtete 3Sat in nano vom 21. Oktober 2014 (3sat.de) über Kriminalität im Internet. Im ersten Beitrag “Gegen Cyber-Kriminalität” erzählt ein Mensch, dass er eine “Testüberweisung” getätigt hätte, er hätte sich nichts dabei gedacht (offensichtlich!), weil dies in der letzten Zeit öfter (!) vorgekommen wäre, auch bei anderen Instituten.

Es gibt zwei Arten von Testüberweisungen. Bei der einen prüft ein Unternehmen, wie beispielsweise PayPal, mit einer Überweisung von ein paar Cent auf das Konto des Kunden, ob derjenige der gerade eine neue Kontoverbindung in seinen Account eingetragen hat, überhaupt Zugriff auf das angegebene Bankkonto hat. Der Kunde bekommt also etwas Geld. Eine Testüberweisung, bei der eine Bank seinen Kunden auffordert, zu Testzwecken etwas zu überweisen, ist immer vom Kriminellen initiiert.

Und was machen diese komischen Menschen die vom “Rundfunkbeitrag” leben daraus? Nichts, einfach gar nichts. Wahrscheinlich ist der nano-Redakteur genau so ein DAU wie der Blumenfritze. Ich kann nur hoffen, dass die Bank den Schaden nicht ausgleichen musste, so wie hier:
LG Landshut beurteilt Eingabe von 100 TAN als nicht grob fahrlässig” (a-i3.org)

Das LG Landshut hat in einem Urteil vom 14.7.2011 geurteilt, dass die Eingabe von 100 Transaktionsnummern (TAN) auf einer gefälschten Internetseite nicht als grob fahrlässig zu beurteilen sei.
(…)
Das LG Landshut sprach ihm einen Anspruch in entsprechender Höhe gegen seine Bank zu.

Leider versagt auch der Mensch vom Fraunhofer-Institut für Kommunikation, vielleicht wollte aber auch nur der Sehrsehrkleinhirn-Redakteur gar nicht wissen, wie der Banking-Trojaner auf den Computer des Blumenfritzen gekommen ist. Bloß keine Details, sonst könnte der Zuschauer am Ende noch etwas lernen. :O|


Die Kriminellen haben oft leichtes Spiel, allerdings nicht weil sie so fähig sind, sondern einfach weil die “Opfer” zu dämlich sind.