Neuer Personalausweis vs. Fefe

Hier kommt gerade eine Anfrage einer Journalistin zum Perso rein.” (blog.fefe.de)

Kein Mensch interessiert sich für die Sicherheitsrisiken.

Unsinn! Natürlich interessiert sich Otto Normal für die Sicherheit des nPA. Er weiß vielleicht vom Nachbarn zu berichten, dass dieser via Online-Banking um ein paar Tausend Euro ärmer wurde und so wirklich traut er den Computern und der Obrigkeit ja eh nicht: “DNS-CHANGER – Software-Warnung sorgt für User-Paranoia” (wissen.dradio.de)

Im Gegenteil, gerade WEIL die Leute annehmen, dass die das mit der Sicherheit schon hinkriegen könnten, will das keiner haben.

Wieder Unsinn! Es gibt keine 100%tige Sicherheit und wer etwas in der Hirnschale hat, der weiß dies auch. Die Bedenken liegen eher darin begründet, dass Otto Normal weiß, dass der nPA nicht vollkommen sicher sein kann und er bei einem Missbrauch Probleme haben wird, dies auch nachzuweisen.

Der Personalausweisinhaber soll durch technische und organisatorische Maßnahmen gewährleisten, dass der elektronische Identitätsnachweis gemäß § 18 nur in einer Umgebung eingesetzt wird, die nach dem jeweiligen Stand der Technik als sicher anzusehen ist. Dabei soll er insbesondere solche technischen Systeme und Bestandteile einsetzen, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik als für diesen Einsatzzweck sicher bewertet werden.

Quelle: “PAuswG: § 27 Pflichten des Ausweisinhabers” (gesetze-im-internet.de)

Was eine sichere Umgebung für den nPA ist bestimmt das BSI bzw. BMI: “Ihr Beitrag zur Sicherheit” (personalausweisportal.de)


Auch Fefes Schlussfolgerung, dass die Sicherheitsbedenken die Verbreitung des nPA verhindert, ist meiner Meinung nach Unsinn. In der Masse setzt sich der nPA nicht durch, weil es schlicht und ergreifend keine Anwendung gibt, für die sich der Wechsel zum neuen Personalausweis lohnen würde.