Apples Safari 5 – Eine weitere bittere Pille für Verlage?
Mittwoch, 9. Juni 2010, 9:21 Uhr | Autor: ich
Nicht nur einige Sicherheitslücken “Apples Safari-Update schließt 48 Sicherheitslücken” (heise.de) werden im neuen Safari geschlossen, auch ein Feature gegen zu viel Reklame ist neu: “Safari 5 ist da” (heise.de)
Erkennt der Safari einen Artikel, so zeigt er nach einem Klick auf den “Reader”-Button in der Adresszeile

oder der Tasten-Kombination

den Text und die Bilder ohne die Navigationselemente oder die Werbung der Seite an.
Aus der normalen Ansicht

wird mit der “Reader”-Funktion folgendes:

Die Readeransicht kann verkleinert/vergrößert, als E-Mail versandt (nur mit Mail, nicht mit Thunderbird), gedruckt oder geschlossen werden.

Ein über die Druckfunktion erstelltes PDF, enthält auch nur die wesentlichen Inhalte:

Werden die Verlage nun auch wieder frohlocken? Welcher Besucher wird sich nun noch die Reklame der Zeitungen und Magazine anschauen?
Was hat Apple für die nächsten Versionen für Überraschungen vorbereitet?
- Bilder und Videos gleich nach amerikanisch-puritanischen Anstandsregeln filtern?
- Bei Texten mit Badwords wird auf eine Warnseite von Apple weitergeleitet?
- Eigene Werbung in alle Websites einfügen?
- …
Was würden wohl für Kampagnen im Web angezettelt wenn Microsoft ähnliches tun würde? Apple ist mittlerweile schlimmer als Microsoft je war. Die Zeiten von Apple == gut und Microsoft == böse sind lange vorbei.




Donnerstag, 10. Juni 2010, 2:05 Uhr
Ja. Die Zeiten sind Apple == böse und Microsoft == böse.