VZnet: Es geht weiter mit negativer PR
Samstag, 14. November 2009, 18:26 Uhr | Autor: ich
“Strafanzeige gegen Mitarbeiter der VZnet Netzwerke Ltd. – Presseerklärung vom 13.11.2009” (dost-rechtsanwalt.de)
Ich zitier daraus nur mal dies:
Bereits am Samstag, dem 17.10.2009, kam der später als Zeuge vernommene Unternehmensmitarbeiter zu der Auffassung, dass es sich bei den heruntergeladenen Daten keineswegs um von Usern der Plattformen geschützte Daten, sondern um von ihnen öffentlich ins Netz gestellte und frei einsehbare Daten handelt.
Wie ich in “Salami-Taktik von VZnet?” schrieb, hatte VZnet schon ab spätestens dem 8. Juli Kenntnis von dem Bot, da sie die IP-Adresse des Bots blockierten, also wussten sie auch, dass es sich nicht um Hacking im eigentlichen Sinne handelte. Der Bot hat nur die Daten gesammelt, die auch ein ganz normaler User sehen konnte.
Das “Statement zu den Anzeigen des Anwalts Ulrich Dost gegen Mitarbeiter der VZ-Netzwerke” (blog.studivz.net) ist mal wieder – wir geben kein Statement ab und das nächste Statement wird dann wohl lauten: “Zu laufenden Ermittlungen geben wir keine Auskunft.”
So oder so ähnlich wird es wohl in den nächsten Wochen weitergehen, bis die ganze Affäre im Sande verläuft, weil keine stichhaltigen Beweise, wie z.B. der Vertragsentwurf zwischen VZnet und 3x1t, auftauchen oder jemand der Beteiligten auspackt und die Wahrheit sagt.
Die Medien wird die hoch professionelle PR-Arbeit von VZnet freuen, so haben sie in der nächsten Zeit noch viel zum spekulieren. Mehr totes Holz werden sie wohl kaum damit verkaufen, aber ein paar PageViews bringt es ganz bestimmt. Aber naja, warum sollten die VZmenschen die für die Pressearbeit zuständig sind bessere Arbeit abliefern als die die für die Technik der Websites zuständig sind? Dumme Frage!
Auf den üblichen Seiten…
“Strafanzeigen gegen SchülerVZ-Mitarbeiter” (heise.de)
“SchülerVZ von “exit”-Anwalt angezeigt” (gulli.com)
“Rechtsanwalt zeigt SchülerVZ-Mitarbeiter an” (spiegel.de)
“Anwalt zeigt Mitarbeiter von SchülerVZ an” (stern.de)
“Strafanzeige gegen VZ-Mitarbeiter” (meedia.de)
schreibt niemand von “halböffentliche Daten”, die der Bot gesammelt hätte. Nur in
“Strafanzeige gegen VZnet-Mitarbeiter” (golem.de) wird dies verwendet.
Warum nur?
Die VZnet-Netzwerke – die wie Golem.de zu der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehören
Vielleicht kommt da nur wieder der Korinthenkacker in mir durch, aber ich schaue schon darauf – wer, was und warum schreibt.






Samstag, 14. November 2009, 18:39 Uhr
und das ist gut so!
Samstag, 14. November 2009, 19:59 Uhr
Ich habe ja noch die Hoffnung auf einen Whistleblower innerhalb VZnet, damit die Verantwortlichen sich nicht davonstehlen können.
Samstag, 14. November 2009, 22:09 Uhr
PR ist fundamental eine Spiegelung der Seele eines Projektes. Ergo muss ich mir nur deren Schatten anschauen, um auf das Antlitz schließen zu können…
Sonntag, 15. November 2009, 10:39 Uhr
Du schreibst manchmal Sachen… So schlichte VZgeiste verstehen das nicht. ;O)