studiVZ hat schon wieder einen Eimer aufgestellt
Dienstag, 20. Oktober 2009, 11:48 Uhr | Autor: ich
Mein “schöner Blödsinn”, wie jemand so eloquent meinte, hat nun wohl dazu geführt, das studiVZ einen IP-Schutz in den Loginvorgang eingebaut hat,

welcher aber wieder nur ein weiterer Eimer unter ein undichtes Dach bedeutet.
Einen Schutz einzubauen, der nur alleine auf die IP-Adresse abgerichtet ist, ist viel zu kurz gedacht.
Bleiben wir mal bei dem Beispiel studiVZ. Wer meldet sich dort an? Es werden wohl am häufigsten Studenten sein. Hat jeder Student eine eigene Wohnung mit eigenem DSL-Zugang? Ich bin zwar schon lange aus diesem Alter raus, aber ich nehme doch mal an, dass viele Studenten in Wohngemeinschaften oder Studentenwohnheimen leben, die nur über einen DSL-Zugang bzw. über eine IP-Adresse ins Netz gehen. Was machen nun diese Studenten? Ja, sie müssen den Schutz abschalten.
Update: 13:00 Uhr
Ich hebe den Kommentar mal nach oben, für die die nicht bis zu den Kommentaren lesen, denn diese Info scheint mir wichtig zu sein:
Nein, niemand muss den Schutz abschalten. Nur falls sein Ausgang ins Netz die IPs wechselt (NAT, Proxy-Farmen). Ansonsten funktioniert das Feature wie gewollt und erhöht die Sicherheit.
Ich hatte Probleme mit gleicher IP-Adresse bei verschiedenen Accounts, deswegen meine Annahme.
Hätten die Jungs von studiVZ nur 30 Sekunden ihre mitgelieferten grauen Zellen benutzt und weitere 30 Sekunden für die Implementierung, dann könnten sich auch die Studenten, die nur über einen Gemeinschaftsanschluss im Internet surfen können, über einen weiteren Schutz freuen.
Thema: Korinthenkacker, Sicherheit | 6 Kommentare






