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Ich nehme mir die Zeit für DIE ZEIT (Nr. 30)

Donnerstag, 16. Juli 2009, 14:43 Uhr | Autor: ich

Donnerstags nehme ich mir die Zeit für DIE ZEIT (Print) und finde darin immer etwas, worüber ich in der Online-Ausgabe, sehr wahrscheinlich, nicht gestolpert wäre oder etwas, was online nicht zu finden ist.


DIE ZEIT / Nr. 30 / S. 3
MORD IN DRESDEN – Unsere Angst” (zeit.de)

Der Mord an der Ägypterin Marwa al-Scherbiny hat Deutschland an den Rand eines Kulturkampfes gebracht. Politik und Medien sind dafür mitverantwortlich
(…)
Wenn man einmal Mutmaßungen über das (west-)deutsche Mehrheitsbewusstsein anstellen darf, dann spielten sich dort nach dieser Tat folgende Gedankengänge ab: 1. Wie furchtbar, die arme Frau, was für ein Unglück. 2. Die Tat geschah nicht wirklich in Deutschland, sondern im Osten. 3. Der Täter ist ein Russlanddeutscher, bekanntermaßen die problematischste Minderheit, die in diesem Land lebt, also keiner von uns. 4. Ein Einzelfall also: Übergang zur Tagesordnung.

DIE ZEIT / Nr. 30 / S. 19
“60 Sekunden für – Glühlampen” (Noch (?) nicht online)

Ich gestehe hiermit, dass ich bunkere. Bei jedem Besuch eines Baumarktes…
(…)
Ich weiß natürlich, dass Glühlampen nur 5 Prozent der Energie in Licht umsetzen und 95 Prozent in Wärme. Es ist nur so, dass ich mir angewöhnt habe, mit Leselampen zu heizen. Ich nutze deren Wärme zu 100 Prozent.     RÜDIGER JUNGBLUTH

DIE ZEIT / Nr. 30 / S. 27
GESCHÄFTSMODELLE – Wie ein 15-Jähriger die Medienmärkte sieht” (zeit.de)

…»Der Bericht, der die Kapitalmärkte bewegte«. Fondsmanager und Medienunternehmen rissen sich förmlich um die Schüleranalyse.
(…)
Am Ende beschreibt Robson eine einfache Wahrheit: Wer etwas verkaufen will, braucht ein unverwechselbares Produkt und muss es schützen.

DIE ZEIT / Nr. 30 / S. 37 (Noch (?) nicht online)
KinderZEIT-Fragebogen

Was ist typisch für Erwachsene?
sie finden im positiven immer etwas negatives

DIE ZEIT / Nr. 30 / S. 41
RHETORIK – Ich, der Tausendfüßler” (zeit.de)

…dass der Bäckermeister bisher die Hälfte, die Deutsche Bank aber voll bezahlen musste, während nach der Reform die Deutsche Bank gar nichts, dafür der Bäckermeister das Doppelte bezahlen muss. Und das Ganze soll sozialdemokratisch und ökologisch sein. Übrigens war das eine schöne Stunde im Bundestag, denn nachdem ich mein Beispiel gebracht hatte, verstanden nicht wenige der SPD-Abgeordneten, was sie in einer halben Stunde beschließen sollten. Die rannten nach vorne, damals war auch schon Struck Fraktionsvorsitzender, und sagten: »Hat der Gysi recht?« Das ging ihnen zu weit. Das war eine spannende Situation, beschlossen haben sie es trotzdem. Aber immerhin.


Diese Aufzählung ist natürlich nicht vollständig, da noch einige bedruckte Seiten auf mich warten. Das Schöne an einer Wochenzeitung ist, dass ich bis zur nächsten DIE ZEIT noch etwas Zeit habe, um in den folgenden 6 Tagen, immer und immer wieder, etwas neues finde. :O)

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Herr Burda, diese Zeiten sind vorbei – für immer.

Montag, 13. Juli 2009, 11:03 Uhr | Autor: ich

Es gibt auch Menschen aus der Printbranche, die Burdas Forderungen an Google & Co., für online verfügbare Inhalte der Zeitungen und Zeitschriften an Verlage Geld zu bezahlen, nicht unterstützen:

Herr Burda, haben Sie wirklich gedacht, dass eine solche Entwicklung spurlos an der Medienbranche vorbeigehen könnte? Haben Sie wirklich gedacht, dass in den 90ern jede Anzeige geschaltet wurde, weil Ihre Hefte so wertvoll waren? Wohl nicht im Ernst! Viele Millionen Werbeeuro wurden bei Ihnen nur deswegen abgeliefert, weil es keine Alternative gab. Diese Zeiten sind vorbei – für immer.

Und wer sagt dies? Der Chefredakteur der “internet WORLD BUSINESS”, Dominik Grollmann.

Leider meinte die Onlineredaktion, dass der Kommentar des Chefs nicht auf die Webseite gehört, daher findet man den Kommentar nur in der gedruckten IWB oder in der PDF-Ausgabe Nr. 14 (ZIP / internetworld.de).

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