Daily Archives: 20. Mai 2009

Wenn man nicht alles nachprüft…

Mehr als 90 Prozent gegen Sperrungen im Internet” (zeit.de)

Dank suggestiver Fragen kann viel belegt werden, auch, dass eine Mehrheit Netzsperren befürwortet. Werden die Fragen anders formuliert, ist das Ergebnis genau umgekehrt

Wenn ich so etwas lese, dann muß ich immer an die Frage “Schlagen Sie Ihre Frau noch immer?” denken. Oft liest man das eine Umfrage das Ergebnis Xyz gebracht hat, wenn man die gestellten Fragen aber nicht kennt, so kann man mit dem Ergebnis dann aber kaum etwas anfangen, wie man oben sieht.


Autoindustrie trickst bei Jobzahlen” (capital.de)

Die Behauptung, jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland sei an die Automobilindustrie geknüpft, beruht nach Capital-Recherchen auf einem simplen Rechentrick des Verbands der Automobilindustrie (VDA). Der VDA geht davon aus, dass ohne Autoindustrie in Deutschland niemand mehr Auto fahren würde – weder deutsche Wagen noch ausländische. Damit würden alle Jobs wegfallen, die irgendwie durch das Auto bedingt sind – vom Straßenbauarbeiter bis zum Parkhauspförtner. Nach Berechnungen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) hängt dagegen nur rund jeder 20. Arbeitsplatz von der Autonachfrage ab.

Und hierbei fällt mir dies ein:

… der Schweizer Physiologe Gustav von Bunge hatte 1890 den Wert zwar richtig berechnet, doch bezogen sich seine Angaben auf getrockneten Spinat, wurden aber später irrtümlich frischem Spinat zugeschrieben, der zu ca. 90 % aus Wasser besteht. 100 Gramm frischer Spinat enthalten also durchschnittliche 3,5 Milligramm Eisen und nicht außergewöhnliche 35 Milligramm.

Quelle: de.wikipedia.org


Wem kann man noch trauen? Den Politikern wohl auch nicht!

Die leyenhafte Frau erwähnt im Zusammenhang mit der Internet-Zensur gerne die Operation Himmel, mit 12.000 Verdächtigen. Verdächtige – denn nicht einer von denen wurde bisher angeklagt oder gar verurteilt. Aber wer fragt schon danach? Die wenigsten!

Aktion Himmel: Keine Verurteilungen, aber ein Erfolg” (lawblog.de)


Bundesministerin Ursula von der Leyen – Meine Biografie” (bmfsfj.de)

Beruflicher und wissenschaftlicher Werdegang:

  • Assistenzärztin, Frauenklinik der MHH 1988 – 1992
  • Aufenthalt in Stanford, Californien/USA 1992 – 1996
  • (…)

Eine steile Karriere” (faz.net)

Die Zeit in Amerika erscheint denn auch in ihrem offiziellen Lebenslauf als „Aufenthalt in Stanford“ – so dass man vermuten muss, sie habe an der dortigen Eliteuniversität gelehrt oder geforscht. In Wahrheit war sie Gasthörerin.

Und ich hatte ’90 einen Aufenthalt an der Eliteuniversität Harvard!
Zwar nur ein paar Stunden… aber ich war da. :O)


Mal wieder ein komischer Rundumschlag… was mir so manchmal alles durch den Kopf geht… Es hängt ja irgendwie alles mit allem zusammen. :O)