Parteien im Internet: Spamschleudern
Montag, 4. Mai 2009, 19:23 Uhr | Autor: ich
Die WebSites der Parteien bieten zum Teil per “Seite senden” oder auch “versenden” die Möglichkeit, Empfehlungen für einzelne Seiten per E-Mail an Bekannte zu verteilen. Nichts neues, dies kennt man von viele Seiten. Die folgenden Dinge sollte man dabei beachten:
- Per Formularfeld sollte die empfohlene URL nicht übertragen werden können, da dann die Möglichkeit besteht diese zu manipulieren.
- Auf jeden Fall sollte man Captchas (de.wikipedia.org) benutzen, auch wenn sie manchmal für den User nervig sind.
- Ohne Captchas sollten die Absendescripte registrieren ob massenweise Empfehlungen versendet werden.
- Der Mitteilungstext sollte vom Umfang begrenzt sein.
- Die Betreffzeile sollte man auch nicht per Formularfeld zur Manipulation freigeben.
Es gibt auch “Sicherheitsfeatures” wo z.B. der Referer eine vorgegebene URL sein muß… Die Webfuzzies hoffen wohl das dadurch niemand ein Script zum automatischen Versandt nutzen kann. Nur mal ein Hinweis dazu: “Wie kann ich einen HTTP POST-Request absenden?” (php-faq.de)
Der Spam funktioniert aber auch in die andere Richtung. :O)
Auch die Kontaktformulare, über die man den Politikern (bzw. ihren Mitarbeitern) etwas senden kann, haben keine Captchas und können ebenfalls automatisch abgesendet werden, d.h. mit nur einem Klick oder meinetwegen einem unsichtbarem Iframe… Wann wollen die Internet-Ausdrucker das alles lesen? Oder fehlen die Captchas weil weil es eh keinen Politiker interessiert was die Bürger ihnen zu sagen haben?
Thema: Internet, Politik, Sicherheit | Kommentare geschlossen



