Einfache Fernwartung für OS-X und Windows
Sonntag, 8. Februar 2009, 20:15 Uhr | Autor: ich
Im Blog von Carsten Hoppe (blog.datenwachschutz.de), der erste Blog den ich per Twitter gefunden habe <g>, las ich eben:
“Teamviewer Fernwartung, Desktop Sharing, Remote Support” (blog.datenwachschutz.de)
Ich habe TeamViewer sofort ausprobiert, auf meinem Mac und den alten Windows-Rechnern – es läuft und das ganz einfach.
TeamViewer kann man hier runterladen: http://teamviewer.com/de/
Unter OS-X installiert man die Software wie üblich per Drag&Drop nach dem Entpacken der DMG. Unter Windows wird man nach dem Start der runtergeladenen EXE gefragt ob man die Software starten oder installieren möchte.
Die Software sieht auf Windows und OS-X sehr ähnlich aus:

Was noch fehlt ist eine Version für Linux.
Zwei Computer miteinander zu verbinden ist sehr einfach. Die ID des anderen Computers eingeben, auf “Mit Partner verbinden” klicken, dann das fremde Kennwort eingeben und… das war’s schon. :O)

Es gibt vier Modi: Fernwartung, Präsentation, Dateiübertragung und VPN. (VPN habe ich mir nicht angesehen.)
In dem Modus Fernwartung kann man den fremden Computer steuern, d.h. man kann alles das tun was man auch könnte wenn man direkt an dem Rechner sitzen würde. Wenn am fernen Computer auch jemand sitzt, sollte man sich einig sein wer gerade den ferngewarteten Computer steuert, sonst gibt es Mauskämpfe. ;O)
Präsentation sollte man auswählen wenn an dem fernen Computer nur etwas demonstriert also präsentiert wird. Der Zuschauer hat die Möglichkeit per Mausklick Hinweise zu geben. Dort wo er geklickt hat erscheint, auf beiden Desktops, ein großer blauer Pfeil. Wenn man dazu noch am skypen ist ist das einfach genial um etwas zu erklären.
Wenn man nur einfach ein paar Dateien oder auch ganze Verzeichnisse austauschen möchte, so nutzt man den Modus Dateiübertragung. Hier erscheint ein zweigeteiltes Fenster, welches allerdings nur von einem Rechner gesteuert werden kann.

Benutzt man mehr als einen Monitor an einem Rechner, so ist dies für TeamViewer kein Problem. Es kann zwischen den einzelnen Desktops umgeschaltet werden oder man kann sich auch beide Desktops als einen großen Desktop ansehen.
Mein erste Eindruck- WOW! TeamViewer ist sehr einfach zu bedienen, auch für eher unerfahrene Computerbenutzer. Solange man TeamViewer nur privat benutzt ist die Software kostenlos. Braucht man das Fernwartungstool geschäftlich so reichen die Preise von 169 € (6 Monate) bis zu 998 €.







Sonntag, 8. Februar 2009, 22:26 Uhr
Ausführlicher konnte man es nicht beschreiben !
Gruß Carsten
Sonntag, 8. Februar 2009, 23:54 Uhr
Ein paar Sachen gibt es da schon noch, aber der Anriss hier sollte für einen ersten Eindruck ausreichen, zumindest um es mal selber anzutesten. Da gibt es noch Features wie z.B. das “switchen” wie du es beschrieben hast, dann kann man auch chatten oder den fernen Rechner neu starten. Die Features der kostenpflichtigen Version…
Was ich mal wieder nicht verstehe ist, warum es keine Linux-Version gibt, denn OS-X ist auch irgendwie ein “Linux”.
Aber nun gut ich muß nicht alles verstehen. :O)
Dienstag, 10. Februar 2009, 7:56 Uhr
Wenns für deine Zwecke reicht:
Soll wohl auch mit Wine funktionieren (http://www.linux-lernen.info/erkenntnisse-23.html); zumindest für den Supporter…
Das ist dann zwar keine “echte” Linux-Version, aber bei den meisten Hobby-Admins soll es eigentlich nur verhindern, dass Sie ihr Windows booten müssen.
Dienstag, 10. Februar 2009, 8:14 Uhr
Linux/Wine und TeamViewer funktioniert aber bestimmt nur in eine Richtung?!
Der Windows-Mensch kann dann nicht die Linuxkiste steuern.
Einen Rechner mit Linux habe ich hier nur damit ich mal WebSites auf Linux testen kann, Anzeige und Funktion in verschiedenen Browsern, mehr nicht. OS-X ist schon ganz OK für
die tägliche Arbeitden täglichen Spaß, denn meine Arbeit ist mein Spaß. :O)(Hab den Link mal verlinkt. <g>)
Donnerstag, 12. Februar 2009, 10:59 Uhr
Ja klar, das funktioniert nur in eine Richtung. Wenn man das alles “richtig” machen will, muss man letzlich auch zu UltraVNC greifen.
Die C’t hatte da mal einen guten Artikel gehabt, kann mich aber jetzt nicht an die genaue Ausgabe erinnern.
Achso, im übrigen nutze ich Teamviewer auch intensivst, für den Hilfesuchenden ist es einfach am einfachsten und es funktioniert sogar einigermaßen wenn derjenige nur an nem ISDN-Anschluß sitzt.