Datenleck bei Telekomtochter
Montag, 13. Oktober 2008, 15:02 Uhr | Autor: ich
“Nach neuer Telekom-Datenpanne: Kritik an Konzernführung wächst” (heise.de)
Experten und Manager des Konzern suchen nach neuen Lücken in den Sicherheitssystemen der Kundendatenbanken und schließen bereits bekannte.
Ich glaube nicht das Telekom-Mitarbeiter alle Fehler finden können. Warum? Nicht weil sie nicht fähig wären, sondern weil sie einfach zu sehr mit den Projekten befasst waren.
Jeder kennt das Problem: Man schreibt einen Text, liest ihn mehrmals durch und findet keinen Tippfehler. Wenn man den Text dann aber einem anderen zum Lesen gibt, dann findet der mit fast hundertprozentiger Sicherheit Fehler. Dies ist normal und kein Grund zum Haare raufen.
Auch Programmierer sind nur Menschen, auch wenn sich manche als Künstler sehen und ungern Fremden einen Blick in ihr Werk gewähren. :O)
Zugleich mahnte die Chefetage zur erhöhten Wachsamkeit vor neugierigen Journalisten, die neue Lecks suchen könnten.
Zum Glück bin ich nur ein ITler… ;O)
Dies nahm ich mal zum Anlass um mir eine Seite genauer anzuschauen… Tja liebe Telekom… Sorry… Volltreffer! Ich habe nach wenigen Minuten eine Lücke gefunden, mit der man alle Dateien des Servers auf den eigenen Computer laden kann. Wenn ich alle schreibe, dann meine ich alle, also auch die Konfigurationsdateien inkl. der Zugangsdaten zur Datenbank.
Na mal schauen wie die Telekom auf meine E-Mail reagiert.
Und wenn der Telekom-Sprecher, Philipp Schindera, dann wieder sagt:
Das Szenario was hier vorgestellt wird ist ein sehr theoretisches und ein sehr schwieriges. Man braucht dafür ein hohes Maß an krimineller Energie.
Dann schreibe ich hier ganz genau wie einfach es war! Es war nämlich weder sehr schwierig noch brauchte ich kriminelle Energie – nur Erfahrung über das was Programmierer manchmal übersehen.
Nee nee, Telekom keine Angst, ich bin doch einer von den Guten, ich sage nichts. :O)
Thema: Sicherheit | Kommentare geschlossen


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