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Reklame 3

Samstag, 30. August 2008, 0:30 Uhr | Autor: ich

Auf Anraten meines Marketing-Gottes habe ich mal wieder AdCents (Ja! Cents, denn mehr kann ich damit nicht verdienen <g>) geschaltet, er will wohl mal etwas ausprobieren…


Wie ich heute “US-Blogger wegen Vorabveröffentlichung von Guns’n'Roses-Album verhaftet” (heise.de) las, dachte ich mir daß das eine nette PR-Aktion der Musiker ist. Wenn es nur ein Blogger gewesen wäre der abgemahnt wurde… keine Meldung wert, aber das er “in Handschellen und Pyjama” vom FBI abgeführt wurde, für solch eine Bagatelle, das ist dann schon eine Meldung – also gute PR.

Und dann las ich noch “UFO-Hacker wird an die USA ausgeliefert” (heise.de).
Manchmal, wenn ich wieder einen fetten/dummen Bug gefunden habe, denke ich auch daran das ich mal Besuch bekommen könnte, auch wenn ich nur lernen will. :O)

Nachdem ich beides gelesen hatte und an die AdCents hier dachte, kam mir der Gedanke, das ich etwas PR für meinen Blog machen könnte, um die AdCents-Klicks nach oben zu treiben, mit einer Pressemitteilung, so im Stil “Der Blogger von meingottundmeinewelt.de wurde in einer konzertierten Aktion von BKA und BND festgenommen. Ihm wird unter anderem vorgeworfen…” Da würden dann wohl viele Besucher kommen, um zu sehen was ich so brisantes zu berichten habe. :O)


In den AdCents auf meinem Blog werden natürlich auch Anzeigen für irgendwie religiös oder esoterisch motivierte Werbung angezeigt: “Christliches Hotel”, “Spirituelle Filme auf DVD”, “Gott liebt Sie”, was bei dem Titel meines Blogs kein Wunder ist, aber auch Werbung für “Föten- und Kindersärge”!?

Es wird aber auch passendes angezeigt, z.B. eine Anzeige für das CMS von DeepWeb. Da ich nun nicht auf den AdCents-Link klicken wollte, da Google es nicht so gern hat wenn man auf der eigenen Seite auf die Werbung klickt, gab ich die Domain selber ein. Ich bin ja etwas tippfaul und gab nur deepweb.de ein.

Irgendwie sah mir dies aber nicht nach einem CMS aus, für das jemand AdCents-Werbung schaltet, also probierte ich es mal mit www.deepweb.de.

Nette Idee mit dem Hintergrundbild, welches verschwommen ist, damit der Text besser zu lesen ist.

Wenn man den Mauszeiger oberhalb des Menübalkens positioniert so wird das Hintergundbild scharf angezeigt. Beim stöbern auf der WebSite fand ich dann auch die Kundenliste von DeepWeb.

Wie darf man das Hintergrundbild verstehen? “Unsere Kunden sind Schafe?” ;O)
Die Wahl des Hintergrundbildes ist ein bisschen unglücklich, um nicht zu sagen frech. Auf keiner der Seiten ist auf dem Hintergrundbild ein Tier zu sehen, nur auf der “Unsere Kunden”-Seite. Als Kunde würde ich mir da schon so meinen Teil denken, warum mein Dienstleister bei seinen Kunden an Schafe denkt…

Thema: Google, Korinthenkacker, Reklame | Kommentare geschlossen

Selfmade-Facebook

Mittwoch, 27. August 2008, 19:56 Uhr | Autor: ich

Für einen Kunden und ein laufendes Projekt habe ich nach einer Software gesucht mit der man etwas Kundenbindung betreiben kann – eine Community.

“Boahhhh… nich noch eine…” Doch doch. ;O)

SocialEngine heißt das Teil und sieht sehr nach Facebook aus. Drauf gebracht hat mich mein Marketing-Gott.

Auf der WebSite der Entwickler (socialengine.net) gibt es zwei Demos, einmal für das Front- und einmal für das Backend.

Man kann erstmal mit der 15-Tage-Trial-Version und allen PlugIns rumspielen und schauen ob einem die Software gefällt.

Die 15-Tage-Trial-Version kommt gleich mit folgenden PlugIns daher:

  • Photo Albums
    Video ist zwar auch möglich, aber das sieht noch nicht so gut aus. Kein Vorschaubild und die Größe des Films ist beim Abspielen nicht korrekt.
  • Blogs
  • Groups
  • Events
  • Chat
  • Classifieds (Kleinanzeigen)
  • Polls
  • Music

Die Jungs wollen einen natürlich Anfixen, damit man möglichst alle PlugIns kauft. Ach so, ja, das Teil kostet was, auch wenn es Open Source ist. :O)
Open Source != kostenlos

250 Dollar kostet die SocialEngine selber und für die PlugIns jeweils kommen nochmal 30 oder 40 Dollar hinzu. Ich denke wer sich die Trial-Version angeschaut hat wird kaum maulen. Für ca. 170 Euro will ich das sicher nicht selber programmieren und je PlugIn zwischen 20 und 27 Euro ist auch ok.

Wenn man die Trial-Version ausprobiert dann sind alle Dateien mit ionCube verschlüsselt, weswegen man die php.ini am Server manipulieren muß. Einfach zend_extension = /home/www/user/html/ioncube/ioncube_loader_xyz.so in die php.ini einbauen und gut. Das setzt natürlich voraus, das der Hosting-Provider einem dazu überhaupt die Möglichkeit bietet. In der ZIP-Datei der Trial-Version steckt auch eine Helper-Datei von ionCube. Wenn man diese Datei aufruft wird einem angezeigt welchen Loader man einbinden muß, je nach Server-Betriebssystem und Versionsnummer ein anderer. In der ZIP sind schon einige Loader mit enthalten, sollte aber nicht der richtige dabei sein, so findet man auf der WebSite “Loaders for ionCube Encoded Files” noch weitere.

Was mir sehr positiv aufgefallen ist, ist die Möglichkeit das der User seinen Account selber löschen kann. Ein User sollte sich dies aber gut überlegen, denn es wird wirklich alles vom User gelöscht, jeglicher Content und, bis auf die Logs seiner Login-Versuche, auch alle Einträge in der Datenbank. In den bekannten Communitys gibt es kaum die Möglichkeit seinen Account selber zu löschen, da muß man dann den Admin darum bitten und wenn es dann doch mal möglich ist, dann kommt es vor das der Usercontent noch immer vorhanden ist. Also vom Datenschutz her bietet die SocialEngine eine sauber Lösung an. Da die Software Open Source ist bleibt natürlich die Gefahr das der Betreiber der Community den User-Lösch-Vorgang deaktiviert. Nun gut, man sollte eh nicht zu viele und nicht zu persönliche Daten im Netz hinterlassen.

Mein erster Eindruck ist sehr gut. Der Quellcode sieht recht sauber aus (Code Sample), mit Beschreibung darin, da kann man relativ einfach Änderungen/Erweiterungen vornehmen. Die Bedienung im Backend ist logisch und einfach. Und das Frontend stellt den User auch sicher nicht vor Rätsel. Sofern man nicht grad eine Video-Community aufbauen will, ist die SocialEngine sehr brauchbar.

Wenn ich mir die SocialEngine genauer angeschaut habe werde ich sicher wieder darüber schreiben und den Entwicklern meine Liste der Bugs senden – ich finde immer etwas. :O)

Thema: Internet, Open Source, Software | 2 Kommentare