1&1: “Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis”
Sonntag, 13. Juli 2008, 12:15 Uhr | Autor: ich
Gestern bekam ich von 1&1 zwei E-Mails. Die erste war die Antwort…
vielen Dank für Ihre E-Mail, die wir Ihnen gerne beantworten.
Der Fehler war auf eine temporäre Störung zurückzuführen und wurde schnellstmöglichst behoben.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis
auf meine E-Mail an den Support vom 1. Juli, in der ich frage wann das DNS-Problem, über welches ich hier am selben Tag schrieb (“Internet kaputt“), behoben sein wird.
Und in der zweiten E-Mail werde ich dann aufgefordert den 1&1-Support zu bewerten. “Völlig unzureichend” kann ich da nur sagen.
Wie kommt 1&1 auf den Trichter das ich Verständnis habe? Die können evtl. schreiben “Wir bitten um Ihr Verständnis” aber sich für mein Verständnis zu bedanken ist ein Frechheit. Und dann soll ich die Arbeit des Supporters bewerten!? Was kann der einsame 1&1-Supporter dafür? Nichts! Offensichtlich ist der Support vollkommen unterbesetzt. Und der arme Herr Kröner hat sicher nicht 11 Tage in der Nase gebohrt bis er auf den Button für die Standardantwort geklickert hat.
In der Support-Bewertung fehlen Auswahloptionen in denen man die Firmenleitung bewerten kann, denn die sparen offensichtlich am falschen Ende.
“Regionale Störung bei 1&1-DSL” (heise.de)
Ursache war ein offenbar missglücktes Software-Update an der Schnittstelle der Netze zwischen 1&1 und Telefónica, das dazu führte, dass bestimmte URLs nicht mehr aufgerufen werden konnten.
Aber zumindest gibt es noch die Textareas auf den Bewertungsseiten in denen man der Firmenleitung ein schlechtes Zeugnis ausstellen kann. Es ist aber leider zu erwarten das die eigentlich Verantwortlichen nie erfahren werden welchen Mist sie bauen. Wenn dann die Kündigungen der Kunden kommen sind wahrscheinlich die Supporter oder die Techniker schuld, also die Mitarbeiter für die niederen Arbeiten. Die ganzen toller-Titel-Manager haben nie schuld, schuld haben immer nur die ohne tollen Titel – die die den Manager-Mist ausbaden müssen und ihre Jobs ohne Millionenabfindungen verlieren.
Thema: Wirtschaft | Kommentare geschlossen





