Beiträge vom 1. Juli 2008

Internet kaputt

Dienstag, 1. Juli 2008, 11:53 Uhr | Autor: ich

DSL-Problem
Zur Zeit gibt es ein paar Probleme bei verschiedenen DSL-Providern…

Nebenstehen ein Screenshot des iMonitors von heise.de, der die Störungsmeldungen des ganzen Bundesgebiets anzeigt.

Dieser iMonitor zeigt an in welchen Teilen Deutschlands welche Provider mit Problemen zu kämpfen haben. Wie man sieht haben die Jungs von 1&1 die meisten Probleme.

Leider bin ich auch noch 1&1-DSL-Kunde. :O(

Bei mir ist es z.Zt. so das verschiedene WebSites nicht gefunden werden können. Die Nameserver von 1&1 sind wohl gestört und können die Domains nicht zu IPs auflösen.

Betroffene WebSites die nicht gefunden werden sind bei mir z.B.:

  • spiegel.de
  • focus.de
  • welt.de
  • manager-magazin.de
  • de.selfhtml.org
  • seekport.de

Durch diese DNS-Probleme ist der Seitenaufbau auch auf WebSites gestört die eigentlich erreicht werden und zwar dann wenn diese Inhalte von den betroffenen WebSites nachladen wollen.

Warum hat nun 1&1, einer der ganz Großen im DSL-Geschäft, seit mehr als 36 Stunden massive Probleme? Haben die kein Geld mehr für Wartung, qualifiziertes Personal, belastbare Hardware?

<update>
Heise.de hat den 1&1-Ausfall wohl zum Anlass genommen den iMonitor auf einer anderen URL anzubieten, welche vom Design her zu “heise Netze” paßt.

Alte URL: http://www.heise.de/imonitor/ (automatische Weiterleitung zur neuen URL)
Neue URL: http://www.heise.de/netze/tools/imonitor-internet-stoerungen/

Leider hat Heise einen Link zu dem iMonitor auf der “heise Netze”-Seite “Netzwerk-Tools” vergessen. Aber zumindest der IVW-Zählpixel zum iMonitor ist schon vorhanden. ;O)
</update>

Thema: Internet | 3 Kommentare

SEM: AdWords-Pos. 1 nicht immer am besten?!

Dienstag, 1. Juli 2008, 1:25 Uhr | Autor: ich

In der Studie “How keyword length and ad position impact CTR and CPC on Google AdWords” von AdGooroo wird behauptet das die AdWords-Position 3 bzw. 7 das beste Kosten/Nutzen-Verhältnis habe.

Auf den elf Seiten des PDFs, welches man nur nach einer Registrierung per E-Mail bekommt (*), wird beschrieben das mit rund 700 Keywords getestet wurde. Die Keywords wurden aus verschiedenen Branchen, Produktlinien und Dienstleistungen per Zufall ausgewählt. Die Studie wurde vom 1. bis zum 31. Dezember 2007 durchgeführt. Nur Keywords die mindestens 200 Klicks erzielten und sich in der Position nicht um mehr als einen Platz veränderten wurden weiter analysiert, dies waren 333 Keywords.

Die Analyse ergab angeblich das eine AdWords-Position von 7 ein sehr gutes Kosten/Nutzen-Verhältnis ergibt, wobei mit Keywords zwischen einem und drei Worten getestet wurde. Und wenn Keywords aus Nischen benutzt wurden, dann wäre eine Position von 2 oder 3 sehr gut. In der Studie gibt es natürlich noch mehr Infos und Charts, die ich jetzt hier nicht kopiere, da sie im Kontext des PDFs besser aufgehoben sind.

Die Studie kann, meiner Meinung nach, aber nur eine grobe Richtschnur sein, da leider nicht aufgezeigt wird welche Keywords, aus welchen Branchen, mit welchen Klickpreisen, welche Performance erzielten.

Ich denke die Performance von Keywords hängt von so vielen Faktoren ab, das man nicht einfach per Zufall hunderte verschiedene zusammenwürfeln kann, um dann aus den gesamten Daten einzelne Charts zu erstellen.

Im Dezember laufen AdWords für Bücher, Musik-CDs, DVDs oder Computerspiele natürlich sehr viel besser als welche für Skateboards, Hängematten oder Bikinis. Die Daten zu AdWords die von SMS-Junkies angeklickt werden, kann man ganz sicher nicht mit AdWords für Entscheider in IT-Unternehmen zusammenwerfen und dann noch ein paar AdWords-Daten der genannten Produkte hinzufügen, um daraus dann eine einzelne Grafik zu bauen… da kann man sich den Wert der Studie schon denken. :O)

Die Jungs von AdGooroo haben sicher die Daten so gesammelt und aufbereitet das sie selber sehr viel genauer einzelne Branchen und Produkte beurteilen können, aber das ist ihr Betriebsgeheimnis und nicht für die Konkurrenz gedacht. ;O)

Tja, und was kann man nun mit der Studie anfangen? Ich befürchte nicht all zu viel, sehr schade.



(*)
Da ich Zwangsregistrierungen hasse habe ich per Google das PDF gesucht und gefunden.

Wer kostenlos Content zur Verfügung stellt, sollte für den Download nicht auf eine Registrierung bestehen und erwarten das der Interessent dann auch echte Daten angibt. Daten die zwangsmäßig gewonnen werden dürften zum größten Teil wertlos sein.

Thema: Google, Reklame | Ein Kommentar