Chinas Netzzensur vs. “echte” Journalisten
Donnerstag, 31. Juli 2008, 11:34 Uhr | Autor: ich
Gestern in der Tagesschau wurde darüber gesprochen das China sein Wort gebrochen hätte und nun auch den ausländischen Journalisten kein freier Netzzugang gewährt wird. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen und dachte nur “wie naiv ist die Menschheit”. <kopfschüttel>
Wenn diese “echten” Journalisten ein Rückrad hätten, dann würden sie alle erhobenen Hauptes abreisen und der Olympiade in China den Rücken kehren oder sie würden nur noch über das China ohne Olympia berichten – aber ohne Rückgrad kriecht es sich leichter…
Anstatt die Spiele zu boykottieren und mal, zur Abwechslung, seine (angebliche) Haltung zu Zensur, auch in China, Taten folgen zu lassen, wird fleissig aus China berichtet. Wenn es sich um ein kleines, wirtschaftlich unbedeutendes Land handeln würde, dann wären die Proteste und Taten sichtbar, auch wirtschaftliche Sanktionen, aber für China drückt man gerne beide Augen zu.
Ich könnte mich jetzt Seitenweise über die Zensur und die “echten” Journalisten auslassen, aber das interessiert ja eh niemanden. Die Völker der Welt wollen die Sportler, die heile Welt, sehen, die Konzerne wollen Werben, das IOC will Millionen Dollars schaufeln und (fast) niemand mag dabei die Wahrheit sehen.
Zu den “echten” Journalisten, die nicht sofort abreisen, fällt mir in diesem Zusammenhang nur noch eins ein:
rückradlose menschenverachtende Heuchler
Thema: Internet, so Leute, Wirtschaft | 2 Kommentare









