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Der CCC ist wieder da!

Samstag, 29. März 2008, 16:38 Uhr | Autor:

“CCC publiziert die Fingerabdrücke von Wolfgang Schäuble” (heise)

Aus dem heise.de-Forum:

Neue Fingerkuppen für Mr. Schäuble !

Die Sache ist delikat und zeigt doch eines:
die bioemtrischen Daten von Herrn Schäuble sind nun für immer “verbrannt”. Also nichts mehr wert zur rechtmäßigen Legitimation und das wollte der CCC doch zeigen.
Eine bank-PIN kann, falls die alte durch Missbrauch aufgefallen ist, erneuert werden- einfach die Bank anrufen und eine neue zuschicken lassen. Was passiert mit Deinen Fingerkuppen, wenn Kriminelle die Daten per RFID oder sonstwie ausgelesen haben und auf Fälschungen verwenden. Spätestens nach 5 Jahren ist das System nichts mehr wert, außer das man erreicht hat, dass nun alle Bürger erfasst und abgespeichert sind.

Vielleicht war das auch das Ziel?

Re: Neue Fingerkuppen für Mr. Schäuble !

Naja, Fingerabdrücke erneuern könnte für den durchschnits Geldbeutel etwas aufwändig werden. Anderer seits bei Herrn Schäuble renügt vielleicht ein reifenwechsel und wenn seine Finger soviel Profiel haben wie er selbst, kann er ja von Tesa auf Scotch umsteigen.

Wer schon mal etwas basteln möchte findet beim CCC das Schäuble-Profil.

Thema: Politik, Sicherheit | Kommentare geschlossen

Pfand¥

Donnerstag, 27. März 2008, 0:24 Uhr | Autor:

Aus der aktuellen IWB 06/08, Seite 26:

Soll keiner sagen, Oleg Strecker wäre nicht überzeugt von seiner Idee. Der Mitgründer und Geschäftsführer des neu gegründeten Internetpfandhauses Pfandy.de sieht sein Unternehmen schon jetzt als bestes Start-up des Jahres 2008 im deutschen Markt.

Mithilfe der Gebühren, die nur bei einer erfolgreichen Transaktion fällig werden, will der Geschäftsführer 2008 fünf Millionen Euro umsetzen.

Zur Zeit: “Ihre Suchanfrage ergab 63 Treffer.”

Ich behaupte mal das die Jungs keine 5.000 Yen zusammen bekommen und nach den Sommerferien kaum mehr als diese 63 Treffer zu finden sein werden, von denen schätzungsweise 98,5% selbst eingestellte Artikel sind.


Die Gebüren betragen 2 % von der Endsumme und sind inklusive der Mehrwertsteuer.

Das heißt die User müssten für 250 Mio. Euro ihr Hab und Gut verpfänden.

Dazu noch ein Schmankerl von der WebSite. Unter “Investor Relations” findet man:

Die deutschen Leihhäuser… Eine Million Menschen dürften in den 200 privaten Betrieben etwa 500 Millionen Euro Kredit aufnehmen…

Also wollen die Jungs 100 Leihäusern die Kunden abjagen.

Alles sehr sehr unwahrscheinlich.


Wir sind auf der Suche nach erfahrenen Programmierern…

Das ist das Einzigste was ich sofort glaube! ;O)

Das Zugangspasswort der User wird mal wieder im Klartext in der Datenbank gespeichert… ein fettes MINUS dafür.


In der erweiterten Suche findet man neben “Fahrzeuge” und “Immobilien” auch “Dienstleistungen”?! Wie kann ich eine Dienstleistung verpfänden und vor allem, was behält der Geldgeber ein, wenn das Geld nicht zurück bezahlt wird?


Diese Geschäftsidee ist meiner Meinung nach eine Schnapsidee – da muß literweise billiger Fusel geflossen sein. :O)

Und was hat es gekostet, eine ganze Seite PR in der IWB dafür zu bekommen ohne den Hinweis auf Reklame? Ich weiß ja das die Verlage immer dankbar für eine gute Story sind. Aber gibt’s zur Zeit kein besseres StartUp?

Thema: IWB, StartDown | 4 Kommentare