Beiträge vom 6. Februar 2008

Kein CSI mehr für Banker

Mittwoch, 6. Februar 2008, 10:31 Uhr | Autor:

“Datenschützer nehmen Geldinstitut ins Visier” (StN)

Aufgrund der Videoüberwachung in unserer Filiale konnten wir feststellen, dass es resultierend aus Ihrem Besuch unseres Geldautomatenbereichs zu einer fäkalen Verunreinigung kam. Wir bitten Sie daher, für die entstandenen Reinigungskosten (52,96 €) aufzukommen.

Da kackt ein Hund, Katze, Maus oder Kleinkind in den Raum in dem der Geldautomat steht und die Banker schauen mal eben in ihre Überwachungsbänder um die Kundin zu ermitteln?!

Die Aufzeichnungen sind eigentlich dazu gedacht bei der Strafverfolgung eingesetzt zu werden, wenn jemand z.B. einen Automaten manipuliert, und nicht um die Reinigungskosten des 1-Euro-Jobbers einzutreiben.

“In den TV-Serien CSI, NCIS, etc. wird doch auch ständig auf Überwachungsbänder zugegriffen?!” Ja Meister Banker, das sind aber nur fiktive Fälle, im echten Leben darf man nicht mal so eben auf alles zugreifen was an Daten vorliegt. “Das sind doch unsere Daten, wir geben sie ja nicht weiter!?” …

Die Datenschützer sind auch auf diesen Fall aufmerksam geworden:

Die Datenschützer erwarten bis Mitte nächster Woche eine Stellungnahme der Volksbank. Im Fall eines Verstoßes gegen die Bestimmungen würde die Behörde eine Beanstandung aussprechen, also eine förmliche Rüge. Kosten würde die nichts – „wir würden aber sicherstellen, dass sich solche Dinge nicht wiederholen“, sagt Schedler.

Da frag ich mich natürlich wie der Datenschützer sicherstellen will das solcher Datenmißbrauch nicht wieder vorkommt?

Thema: Sicherheit | Kommentare geschlossen