Beiträge vom 23. September 2007

meinKOPP-Themes

Sonntag, 23. September 2007, 11:53 Uhr | Autor:

Nochmal etwas zu meinKOPP.

Da schreibt jemand unter dem Titel “Propaganda?“:

“…Ein, großes Plus erhält meinKOPP durch seinen schnellen Ladevorgang.

Das war es dann eigentlich auch schon an positiven Sachen.

Kommen wir nun zum erfreulichen Teil dieses Beitrages. Dem wortwärtlichen Zerfleddern des Opfers.”

Mit den Funktionen von meinKOPP setzt er sich nicht auseinander, er beschränkt sich nur auf das Aussehen… nun gut, solche Blogger gibts halt auch, die Freude daran haben andere zu “Zerfleddern”.

Ich gebe es zu, mir gefallen die Icons auch nicht, weder aus Version 2.0.1 noch aus der 2.0.2:

weswegen ich mal selber etwas Hand angelegt habe bzw. Icons anderer Programme ausleihe, iMovie, QuickTime und Keynote:

Unter OS-X ist es sehr einfach die Icons von Programmen zu ändern, da APP-Dateien nur Verzeichnisse mit den einzelnen Komponenten, u.a. den Grafiken, eines Programms sind. Per “Paketinhalt zeigen” kann man alle Komponenten anzeigen lassen. Im Ordner “Contents” stecken meist 7 bis 8 weitere Objekte, darunter auch ein Ordner der “Resources” heißt und in dem stecken alle Grafiken.

Ich habe dann einfach mal geschaut was im Resources-Ordner von meinKOPP abgelegt ist und was ich aus anderen Programmen ausleihen kann. Dann habe ich die Icons der anderen Programme in PNGs gewandelt, da es TIFFs waren und diese habe ich dann nur in den Resources-Ordner von meinKOPP kopiert, Duplikate angelegt und entsprechend umbenannt. Dann noch das Kalender- und Wendehals-Icon von irgendeiner WebSite geliehen und nach konvertieren und kopieren meinKOPP gestartet und voilà schon habe ich andere Icons.


Da wir nun das Designproblem (<g>) gelöst haben können wir uns den Funktionen von meinKOPP zuwenden. Es gibt nicht so viele… und das ist genau der Punkt. Ein kleines, schnelles, leicht zu benutzendes Programm.

Der Kritiker von oben erwähnt “Journler“, ein – wenn man so will – ausgewachsenes Programm, viele Funktionen, viel Zeuch was man machen kann, für mich aber zu viel.

meinKOPP ist für mich jetzt zum Schmierzettel-Ersatz geworden. Bisher habe ich kurze Notizen auf die Rückseite von Probe- oder Fehlausdrucken geschrieben (Ressourcen schonen <g>), damit meine Notizen nicht durch Computerfehler verschwinden, aber es kommt immer wieder vor das ich dann das notierte nicht wiederfinde… also mein Außengehirn doch digital, mit meinKOPP.

Auf der einen Seite, die nach dem Start angezeigt wird, gibt es die “Quickies”. Hier kann man mal eben ein paar Notizen hinscribbeln.

Auf der zweiten Seite (nach Klick rechts unten auf das Wendehals-Icon) kann man Kategorien anlegen in denen dann Notizen und Termine gespeichert werden können.

Das war’s schon, mit den Funktionen. :O)

  • Bilder und Links lassen sich aus dem Browser auch in Notizen ziehen. Aus dem Firefox wird dabei jeweils nur die URL eingefügt, aber per Rechte-Maustaste und “Link erstellen” kann man daraus einen Link machen. Wenn man den Safari benutzt dann wird das Bild selber und der verlinkte Text inkl. Verlinkung eingefügt.
  • Man kann die Zeiger der Uhr im Kalender per Maus bewegen, also drehen. :O)

Mir fiel ein kleiner Fehler (?) auf. Wenn man etwas schreibt und dann meinKOPP beendet, dann ist das zuletzt geschriebene nicht gespeichert worden. Nach dem Schreiben muß man auf jeden Fall in eine der Listen klicken, der blinkende Cursor darf nicht mehr blinken, damit gespeichert wird.


Wenn der Programmautor in der nächsten Version annähernd so schöne Icons verwendet wie das Programmicon,

meinKOPP

das Sofortspeichern unterstützt, die Drehung zwischen den zwei Seiten ohne Ruckeln hinbekommt und auch das Scrollrad der Maus unterstützt, dann ist meinKOPP perfekt. Dann kann ich nur noch sagen – bitte keine weiteren Funktionen. :O)

Thema: Software | 3 Kommentare