Combots braucht frisches Blut

Donnerstag, 19. Juli 2007, 11:33 Uhr |  Autor:

Schon im März schrieb ich in “Combots: Totgeburt?“:

“Das Geschäftsmodell besteht z.Zt. aus den Characters & Emotions, die man kaufen kann. Ob das die Aktionäre überzeugt, ich glaube eher nicht” Verkaufen!”

An dem Geschäftsmodell hat sich nichts geändert, was nun wohl auch die “Minderheitsaktionäre” bemerkt haben, denn nun berichtet das Manager Magazin in “COMBOTS: Rohrkrepierer statt Revolution” das ein Aktionär (Christian Strenger, ehemaliger DWS-Sprecher) die Ausschüttung des gesamten Bilanzgewinns fordert und der Aktienkurs sieht auch nicht so berauschend aus.

Michael und Matthias Greve halten über eine andere Firma (an der sie jeweils zu 50% beteiligt sind) 56,14% an Combots und Vater Felix Greve (Aufsichtsrat) auch nochmal 459.400 Aktien (1,2%). Die drei Greves beherrschen somit faktisch das Unternehmen.

Das Problem an solch einer Familien-AG ist wohl das sie nur in ihrem eigenen Saft denken und Kritik oder Zweifel von Außen nicht zulassen – sie wollen sich nicht reinreden lassen.

Was Combots fehlt ist jemand externes, der nicht mit den Greves gut bekannt ist und ihnen nicht zum Munde spricht. Der ihnen nicht das erzählt was sie hören wollen, um einen gut bezahlten Job innerhalb der Combots AG zu bekommen. Es muß jemand sein der mal ganz nüchtern betrachtet wo das Geschäftsmodell nachgebessert werden muß, der Combots evtl. vollkommen neu ausrichtet. Die Greves haben wohl keine echten Freunde, die ihnen auch mal sagen wenn sie einen falschen Weg eingeschlagen haben.

Geld allein macht nicht erfolgreich.

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Thema: Computer, Wirtschaft

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