(möchtegern) RootServer-Admin
Freitag, 29. Juni 2007, 10:35 Uhr | Autor: ich
Vor 4 Jahre habe ich mir den ersten RootServer zugelegt – das war eine Schnapsidee. Obwohl ich nur ab und zu Single Malt Whisky trinke muß ich wohl volltrunken gewesen sein!
Ich hatte wirklich vor mich in die Materie Linux, Apache, Serverzeuch, etc. einzuarbeiten, mußte dann aber einsehen das ich einfach nicht die Zeit habe und Linux finde ich noch immer viel zu kryptisch, mit den vielen Parametern die man an Befehle anhängen kann oder auch nicht…
Wenn man ehrlich ist dann braucht man auch keinen RootServer, wenn man nicht wirklich in den Untiefen von Linux etwas installieren will, sondern nur WebSites mit Datenbanken und E-Mail einrichten und verwaltet.
In den Jahren habe ich mir mehrer RootServer ans Bein gebunden, auf denen ich nur ab der Confixx-Admin-Ebene gearbeitet habe. Sicherheitsupdates und neuere Versionen von PHP & Co. habe ich zwar eingespielt, aber sonst brauchte ich die Root-Ebene nie. Und wenn dann mal ein Problem auftauchte welches im Linuxsystem steckte, dann war ich erstmal am rotieren, in Foren suchen woran es liegt, liegen könnte, es war immer nur ein rumstochern…
Jetzt habe ich für meine Kunden Managed Server ab der Admin-Ebene. Die Manager machen die Sicherheitsupdates und Updates auf neue PHP-, MySQL-, phpMyAdmin-, etc.-Versionen, die Jungs überwachen auch den Status des Servers, ob alles rund läuft. Der Spass kostet mich zwar mehr Geld, aber sehr viel weniger Nerven. In den letzten Wochen bin ich dann in der Nacht an meinen Mac gegangen und habe geschaut ob alles noch läuft, das brauche ich jetzt nicht mehr. Ich hatte schon immer ein ungutes Gefühl wenn ich Samstags auf den Flohmarkt gehe oder Donnerstags einkaufen fahre.
Nun kann ich wieder entspannter leben und arbeiten. :O)






