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Combots: Totgeburt?

Samstag, 24. März 2007, 1:46 Uhr | Autor:

Dies ist die Seite wenn man sich anmelden möchte, aber nicht mit Windows unterwegs ist. Auf der Seite gibt es bis auf das Impressum keinen Link, nur die Sprache kann man noch umschalten, nicht gerade Benutzerfreundlich.

Combots 1

Ok, nehm ich halt die Windose zum testen. Erst muß man den Combots-Installer runterladen (3,1 MB) der dann den eigentlichen Client runterläd, nochmal 49,1 MB.

Wenn man ihn dann installiert hat, dann muß man unsichere ActiveX-Steuerelemente im Exploder zulassen, sonst geht’s net ins Net.

Combots 2

Die von Combots angegebenen Systemanforderungen sind doch sehr hoch, dafür das es sich eigentlich nur um sowas wie Skype handelt. Ok, sehr viel schönere Grafiken hat der Client schon, auch schön animiert sind sie, aber er hat das gleiche Problem welches auch Skype hat, nur Combots-User können mit Combots-Usern kommunizieren. Da gibt es keinen Weg in andere Welten wie Yahoo, AIM, Jabber, etc.

Combots 3

Der Client ist sehr langsam, nicht dafür gedacht im Hintergrund zu laufen, wärend man z.B. im Internet surft oder einen Brief schreibt.

So knapp 60% konstante CPU-Auslastung wenn nur der Combots-Client alleine läuft. Hier ist jetzt kein anderes Programm, außer dem TaskManager, am laufen und auch die Maus ist in Ruhe.

Combots 4

Und das ist die CPU-Auslastung wenn man den Combots-Client beendet…

Combots 5

Mein PC ist zwar nicht mehr der neueste, aber 1 GB-RAM und 1,67 GHz Prozessorleistung ist nicht sooo schlecht.

Combots 6

Und dann gab es plötzlich diese Fehlermeldung auf der WebSite,

Combots 7

aber…

Combots 8

nun gut, “keine Verbindung… möglich” wird bei Combots als “einwandfrei” verkauft. Mit dem “Systemstatus” der Ok ist ist sicher die Kommunikation mit den Clients gemeint, aber trotzdem, sieht irgendwie nicht sehr vertrauenserweckend aus.

Wenn man nochmal Revue passieren läßt was die alten WEB.DE-Jungs für eine PR für Combots betrieben haben. Erst war alles sooo geheim, was das Combots alles können wird… bla bla laber schwätz und nun sehe ich da einen, zugegeben grafisch sehr schönen, Client der noch nicht mal das kann was Skype kann (Skype-In/Out).

Das Geschäftsmodell besteht z.Zt. aus den “Characters & Emotions”, die man kaufen kann. Ob das die Aktionäre überzeugt, ich glaube eher nicht… Verkaufen!

Thema: Internet | 3 Kommentare

Microsoft bezahlt User für Suchanfragen

Dienstag, 20. März 2007, 11:11 Uhr | Autor:

Diese Schlagzeile hat so manchen verwirrt.

Heise meint, Firmen würden 25 Dollar Kredit bekommen, aber in dem Blogeintrag auf den Heise sich bezieht schreibt der Blogger es seien “$25K”, also 25.000 Dollar. Versucht Heise dies kleinzureden?

Und die Internet World Business meint sogar, “Die überragende Rolle von Microsoft im weltweiten Suchmaschinenmarkt versucht Microsoft CEO Steve Ballmer derweil kleinzureden.” Ja sicher, Microsoft spielt eine Rolle bei Suchanfragen und Ballmer redet dies klein. Sind dem Ballmer die Medis ausgegangen?

Weder das eine noch das andere, diese Journalisten Pressefuzzis arbeiten einfach nur schluderich. Ich erwarte schon lange nicht mehr das die Presse objektiv berichtet, aber solche Fehler… Dabei sollte man wissen, das Heise wie auch die IWB, auf die Fehler hingewiesen wurden.

Man gut das ich hier einfach nur meine Meinung abgeben kann, ich muß nicht objektiv sein. :O)

Wie ich las das Microsoft Firmen bezahlt, wenn sie ihren Mitarbeitern Live aufzwingen, da mußte ich erstmal lachen. Diese Kleinweicheier sind wohl sehr verzweifel, keiner will ihre Suchmaschinen benutzen, wahrscheinlich nicht einmal für Geld. <prust>

M$ bekommt wirklich Pobleme, das Vista verkauft sich nicht so gut, das Office wird durch Open Office und online-Office ersetzt, Viren, Würmer, etc. lauern auf Windows an jeder Ecke und jegliche Versuche in den Suchmaschinenmarkt vorzudringen scheitern. Die Zukunft von M$ sieht düster aus.

Bill Gates hat mal irgendwo zugegeben das Internet verpennt zu haben, aber nun würden sie es ernst nehmen und es revolutionieren. Das glaube ich eher nicht. Wahrscheinlich ist so ein Riesenkonzern wie Microsoft einfach zu schwerfällig, um schnell auf Trends und Strömungen im Internet zu reagieren und nicht kreativ genug, um eigene Trends und Strömungen zu erzeugen.

Es wird zwar noch einige Jahre dauern, aber es wird der Tag kommen an dem der User seinen Computer einschaltet und alle Daten werden aus dem Internet geladen. Es wird ein Computer sein der nur die Verbindung zum Internet herstellt und dann auch das Betriebssystem von dort läd. Die Anwendungsprogramme werden nicht mehr betriebssystemabhängig sein, sie werden einfach aus dem Netz geladen und on-Demand benutzt. Nur die persönlichen Daten werden, wenn man will, auf die eigenen Speichermedien abgelegt. Niemand wird ein Betriebssystem von einem bestimmten Hersteller benötigen, da webbasierte Software dies nicht benötigt. Vor diesem Tag fürchtet sich Microsoft sicher. Er wird kommen, und wenn dieser Tag da ist, dann muß Microsoft und alle anderen Softwarehäuser, entsprechende Software-Lösungen online anbieten.

Die ersten Webanwendung gibt es bereits. Sie stecken natürlich noch in den Kinderschuhen, aber in wenigen Jahren wird niemand mehr auf sie verzichten wollen.

Thema: Internet, Microsoft | 2 Kommentare