Beiträge vom 20. März 2007

Microsoft bezahlt User für Suchanfragen

Dienstag, 20. März 2007, 11:11 Uhr | Autor:

Diese Schlagzeile hat so manchen verwirrt.

Heise meint, Firmen würden 25 Dollar Kredit bekommen, aber in dem Blogeintrag auf den Heise sich bezieht schreibt der Blogger es seien “$25K”, also 25.000 Dollar. Versucht Heise dies kleinzureden?

Und die Internet World Business meint sogar, “Die überragende Rolle von Microsoft im weltweiten Suchmaschinenmarkt versucht Microsoft CEO Steve Ballmer derweil kleinzureden.” Ja sicher, Microsoft spielt eine Rolle bei Suchanfragen und Ballmer redet dies klein. Sind dem Ballmer die Medis ausgegangen?

Weder das eine noch das andere, diese Journalisten Pressefuzzis arbeiten einfach nur schluderich. Ich erwarte schon lange nicht mehr das die Presse objektiv berichtet, aber solche Fehler… Dabei sollte man wissen, das Heise wie auch die IWB, auf die Fehler hingewiesen wurden.

Man gut das ich hier einfach nur meine Meinung abgeben kann, ich muß nicht objektiv sein. :O)

Wie ich las das Microsoft Firmen bezahlt, wenn sie ihren Mitarbeitern Live aufzwingen, da mußte ich erstmal lachen. Diese Kleinweicheier sind wohl sehr verzweifel, keiner will ihre Suchmaschinen benutzen, wahrscheinlich nicht einmal für Geld. <prust>

M$ bekommt wirklich Pobleme, das Vista verkauft sich nicht so gut, das Office wird durch Open Office und online-Office ersetzt, Viren, Würmer, etc. lauern auf Windows an jeder Ecke und jegliche Versuche in den Suchmaschinenmarkt vorzudringen scheitern. Die Zukunft von M$ sieht düster aus.

Bill Gates hat mal irgendwo zugegeben das Internet verpennt zu haben, aber nun würden sie es ernst nehmen und es revolutionieren. Das glaube ich eher nicht. Wahrscheinlich ist so ein Riesenkonzern wie Microsoft einfach zu schwerfällig, um schnell auf Trends und Strömungen im Internet zu reagieren und nicht kreativ genug, um eigene Trends und Strömungen zu erzeugen.

Es wird zwar noch einige Jahre dauern, aber es wird der Tag kommen an dem der User seinen Computer einschaltet und alle Daten werden aus dem Internet geladen. Es wird ein Computer sein der nur die Verbindung zum Internet herstellt und dann auch das Betriebssystem von dort läd. Die Anwendungsprogramme werden nicht mehr betriebssystemabhängig sein, sie werden einfach aus dem Netz geladen und on-Demand benutzt. Nur die persönlichen Daten werden, wenn man will, auf die eigenen Speichermedien abgelegt. Niemand wird ein Betriebssystem von einem bestimmten Hersteller benötigen, da webbasierte Software dies nicht benötigt. Vor diesem Tag fürchtet sich Microsoft sicher. Er wird kommen, und wenn dieser Tag da ist, dann muß Microsoft und alle anderen Softwarehäuser, entsprechende Software-Lösungen online anbieten.

Die ersten Webanwendung gibt es bereits. Sie stecken natürlich noch in den Kinderschuhen, aber in wenigen Jahren wird niemand mehr auf sie verzichten wollen.

Thema: Internet, Microsoft | 2 Kommentare