dürfen meine eltern mich überwachen
Sonntag, 11. März 2007, 13:16 Uhr | Autor: ich
Diesen Satz las ich vor ein paar Tagen in der Statistik dieses Blogs, in der auch aufgelistet wird über welche Anfragen in Suchmaschinen Besucher hierher gelangen. Der Satz kommt so zusammengesetzt in keinem Beitrag vor, aber das ist auch nicht weiter von Belang.
Da frage ich mich doch ernsthaft, was für ein Verhältnis haben Eltern und Kinder (heute?) zueinander?
über diese Frage mußte ich doch ehrlich gesagt erstmal nachdenken… und ich kann ihn, aus eigener Erfahrung, nicht so recht nachvollziehen.
Gesten war ich mit einer Freundin auf dem Flohmarkt und danach noch in einem Cafe. Ich erzählte ihr von dem Eintrag in der Blog-Statistik, auch sie war etwas verblüfft. Im Cafe hörte ich dann eine Frau am Nebentisch sagen “Man sollte sich an seine Kinder oder Schwiegerkinder nicht zu sehr gewöhnen, die sind eh nur eine gewisse Zeit bei einem.”, sie lachte zwar, aber alleine das sie in diesem Sinne darüber nachdenkt, fand ich doch schon interessant.
Im Deutschen spricht man gern vom “Kinder anschaffen”, so wie man sich Dinge anschafft. Wenn ich darüber etwas nachdenke, dann glaube ich wirklich das es Eltern gibt die sich “Kinder anschaffen”, so wie sich manche Leute ein Haustier anschaffen. Wenn dann z.B. die Katze nicht mehr sooo süß ist, weil so ein Tier natürlich auch wächst, dann mutiert sie leicht zu einem Mitbewohner den man am liebsten wieder los sein möchte. Hunde werden bekanntlich regelmäßig zu den Urlaubszeiten ausgesetzt.
Werden Menschenkinder den Eltern evtl. auch irgendwann lästig?
Sind sich die Eltern nicht bewußt welche Verantwortung sie übernehmen?
Mindestens 18 Jahre ein oder mehrere Menschenkinder zu hegen und zu pflegen, kann schon eine Bürde sein, ohne Frage – aber sollte man sich als verantwortungsbewußter Mensch nicht vorher Gedanken darum machen?
Wie ich an anderer Stelle schon schrieb: “Ich bin für den Elternführerschein.”







Sonntag, 11. März 2007, 15:46 Uhr
ich möchte dann aber auch einen nachbarnführerschein, einen arbeitskollegenführerschein, einen schwiegermutterführerschein – und nicht zu vergessen, einen bloggerführerschein!